Am Freitag hat die Wirtschaftsstatistikbehörde der USA für die Monate
Mai bis Juli ein Wirtschaftswachstum von drei Prozent im Vergleich zum
Vorquartal gemeldet. Von Januar bis März war die Wirtschaftsleistung
noch leicht zurückgegangen. Der monatliche Arbeitsmarktbericht der
US-Regierung ist schwächer ausgefallen als erwartet. US-Präsident Donald
Trump bezeichnete daraufhin die Zahlen auf seinem sozialen Netzwerk
Truth Social als “gefälscht, um die Republikaner und mich schlecht
aussehen zu lassen", und entließ Erika McEntarfer, die Chefin der
zuständigen Statistikbehörde. Doch welche langfristige
Wirtschaftsentwicklung kann für die USA erwartet werden? Das ordnet
Wirtschaftsredakteurin Anne-Sophie Lang ein.
Ende Juni haben Forschende in Großbritannien das "Synthetic Human Genome
Project" gestartet. Das Ziel des Forschungsteams ist es, ein komplett
künstliches menschliches Chromosom zu erschaffen – und eines Tages
vielleicht ein ganzes Genom. Damit soll das Wissen über menschliche Gene
fundamental erweitert werden. Das Projekt wird für die nächsten fünf
Jahre mit zehn Millionen Pfund durch den Wellcome Trust gefördert, einer
der weltweit größten medizinischen Wohltätigkeitsorganisationen.
Allerdings kommen mit der Aussicht auf ein künstliches Menschengenom
auch ethische Fragen auf: Was darf man mit künstlichen Genen tun und was
nicht? Und welche Missbrauchsgefahren gehen damit einher? Dazu
recherchiert hat die derzeitige Hospitantin im Gesundheitsressort der
ZEIT, Sarah Brokmeier.
Und sonst so? 90 Jahre “Summertime”
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
US-Wirtschaft: Doch, die Quittung kommt
USA: Trump entlässt Statistikchefin nach schlechten Arbeitsmarktzahlen
Fed: Wer ist mächtiger: Trump oder der Dollar?
Synthetische Biologie: Die Mondlandung der Genforschung
Immuntherapie: Den Körper gegen den Krebs mobilisieren
Crispr: Der letzte Tabubruch der Gentechnik?
"Summertime" von George Gershwin: Sommerlied in Blue
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2000 Folgen
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Folge vom 04.08.2025Die US-Wirtschaft wächst – danach droht der Absturz
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Folge vom 03.08.2025Was hinter Trumps Drohung mit Atom-U-Booten stecktSeit Tagen streitet sich US-Präsident Donald Trump via soziale Medien mit dem früheren russischen Staatschef Dmitri Medwedew. Ausgangspunkt des Streits war Trumps neues Ultimatum, bei dem er die Frist für eine Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine oder ein mögliches Kriegsende von 50 auf zehn Tage verkürzt hatte. Medwedew drohte daraufhin mit einer direkten militärischen Konfrontation zwischen Russland und den USA. Trump hatte zudem Strafzölle gegen Russlands Handelspartner angekündigt, die weiter billiges Öl, Gas oder Waffen von Russland kaufen. Jetzt hat der Streit einen neuen Höhepunkt erreicht: Trump hat die Verlegung von zwei Atom-U-Booten näher in Richtung Russland angekündigt. Wohin genau sie verlegt werden sollen, ist derzeit unklar. Trump sprach lediglich von "geeigneten Regionen". Anna Sauerbrey, Auslandskorrespondentin der ZEIT, ordnet im Podcast ein, ob das ein Kurswechsel in Trumps Ukrainepolitik ist, den sich die Ukraine und die Nato wünschen, wie die U-Boot-Ankündigung in den USA aufgenommen wird – und wie berechtigt die Angst vor einer direkten militärischen Konfrontation zwischen Russland und den USA ist. Die Zahl der Arbeitslosen ist im Juli auf 2,979 Millionen gestiegen und wird in wenigen Wochen die Drei-Millionen-Marke überschreiten, davon geht unter anderem die Chefin der Bundesagentur für Arbeit, Andrea Nahles, aus. Zuletzt war dies vor zehn Jahren der Fall. Betroffen sind auch immer mehr junge Menschen. Woran das liegt und was die Bundesregierung plant, um das zu ändern, erklärt David Gutensohn aus dem Arbeitsressort der ZEIT. Und sonst so: Polizeieinsatz gegen Beachwear im Supermarkt? Moderation und Produktion: Rita Lauter Mitarbeit: Mathias Peer, Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Russland: Trump entsendet im Streit mit Russland Atom-U-Boote Arbeitslosigkeit: Zahl der arbeitslosen Menschen ist im Juli leicht gestiegen Arbeitslosigkeit: Wo die Krise sichtbar wird Arbeitslosigkeit nach Studienabschluss: Masterabschluss, arbeitslos Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 02.08.2025Hörempfehlung: Was liebst du am Osten, Olivia Schneider?Das Was jetzt?-Spezial ist für drei Wochen in der Sommerpause. In der Zwischenzeit empfehlen die Was jetzt?-Hosts hier ihre Lieblingspodcastfolgen aus dem ZEIT-Kosmos. Heute: Hannah Grünewald mit dem ZEIT CAMPUS-Podcast „Und was macht die Uni?“ Olivia Schneider ist in der Sächsischen Schweiz aufgewachsen und heute als Ostfluencerin bekannt. Ob DDR-Rezepte, die besten Schlemmerstuben oder Ausflüge zum Badesee: Auf ihrem Insta-Account @tumvlt teilt Olivia ihren Alltag in Ostdeutschland. Ihr Ziel ist, ostdeutsche Identität nicht den Rechten überlassen. Sie zeigt Ostdeutschland in allen Widersprüchen: Zwischen Studierenden, die in Dresden für Toleranz auf die Straße gehen, und AfD-Zeug in ihrer Heimatregion. Olivia Schneider hat Kunst und Soziale Arbeit studiert, heute arbeitet sie als Sozialarbeiterin mit psychisch erkrankten Menschen. Wie sie geradeso ihre Bachelorarbeit überlebt hat, in welchen osteuropäischen Städten man Erasmus machen sollte, wie sie ostdeutsche Widersprüche aushält und wo ihr liebster Badesee ist – all das erzählt sie in dieser Folge von "Und was macht die Uni?". Das nächste Was jetzt?-Spezial erscheint am 23. August. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 02.08.2025Warum Deutschland kaum Kinder aus Gaza aufnimmtAlle zehn Minuten wird in Gaza ein Kind getötet oder verletzt, so die Bilanz des UN-Kinderhilfswerks Unicef. Während EU-Länder wie Italien und Spanien ihre Hilfe angeboten haben und schwer verletzte Kinder zur Behandlung ausfliegen, bleibt die Hilfe Deutschlands bislang marginal. Die Bundesregierung plant für die kommenden Monate offenbar keine Evakuierung. Seit Beginn des Krieges wurden nur zwei Kinder aus dem Gazastreifen aufgenommen und in Deutschland behandelt, so das Auswärtige Amt. Die medizinische Versorgung im Gazastreifen ist nach wie vor katastrophal, warnen Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen. Warum hält sich die Bundesregierung bei der Rettung verwundeter Kinder zurück? Und welche Rolle spielen dabei arabische Staaten wie Ägypten und Katar? Kaja Klapsa, Politikredakteurin der ZEIT, ordnet im Podcast das politische Zögern Deutschlands ein und erklärt, warum andere europäische Länder bisher mehr helfen. In den Bergen sterben immer mehr Menschen, nicht nur Extremsportler, sondern auch viele unerfahrene Wandernde. Anfang der Woche ist die ehemalige deutsche Biathletin Laura Dahlmeier bei einem Bergunfall im pakistanischen Karakorum-Gebirge tödlich verunglückt. Trotz ihrer Erfahrung konnte die 31-Jährige einem Steinschlag nicht entkommen. Auch in Europa häufen sich tödliche Bergunfälle. Allein in Italien sollen im vergangenen Monat 83 Menschen beim Wandern oder Klettern gestorben sein. In Österreich zählte man 2024 309 Todesfälle in den Bergen – so viele wie seit Jahren nicht mehr. Was sind die Ursachen für die Todesfälle? Und geraten Bergrettungen in beliebten Urlaubsregionen wie den Alpen zunehmend an ihre Grenzen? Alina Hüsemann, Hospitantin im Wissensressort der ZEIT, hat mit Alpenvereinen und Bergrettern gesprochen. Im Podcast erklärt sie, was hinter der Entwicklung steckt und wie belastet die Einsatzkräfte tatsächlich sind. Und sonst so? Anthony Hopkins mit Gesichts-BH von Kim Kardashian. Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Mathias Peer, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Kinder im Gazastreifen: "Armutszeugnis, dass sich die Bundesregierung nicht um Rettung bemüht" Anerkennung von Palästina: Wie die SPD in der Palästina-Frage Merz unter Druck setzt Ärzte ohne Grenzen: "Diese Luftbrücke ist ein Spektakel" Bergunfall in Pakistan: Ex-Biathletin Laura Dahlmeier für tot erklärt Bergrettung: "Berge werden als natürliche Grabstätte respektiert" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.