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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg Folgen
Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.
Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg
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Folge vom 27.02.2025#257 Ein vieldiskutiertes RohstoffabkommenDie USA wollen ihre Hilfen für die Ukraine refinanzieren, nun hat man sich auf ein Rohstoffabkommen geeinigt. Präsident Trump verspricht sich unterm Strich sogar ein Plus. Wie ist der Deal zu bewerten? Ex-Nato-General Erhard Bühler äußert sich zur bisherigen Vereinbarung zurückhaltend. Noch seien viele Details nicht geklärt. Es gebe aber durchaus positive Ansätze. Außerdem blicken wir in die USA. Trump und sein Verteidigungsminister Hegseth haben gleich drei ranghoe Generäle aus dem Militär entlassen. Bühler hält die Vorgänge für ungewöhnlich. Es liege nahe, dass da alte Rechnungen beglichen worden seien. Weitere Themen: Die aktuelle Lage an der Front in der Ukraine + Die Rolle von Elon Musk in den USA + Wie zuverlässig sind die USA noch als atomare Schutzmacht? + Der Besuch des französischen Präsidenten Macron in den USA + Friedrich Merz und die Taurus-Frage + Die Finanzierung der Zeitenwende bei der Bundeswehr Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 5. März 2025 geplant.
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Folge vom 23.02.2025#256 Drei Jahre Krieg – eine BilanzAm 24. Februar 2022 hat Russland die Ukraine überfallen. Drei Jahre dauert der Krieg nun. Ex-Nato-General Erhard Bühler zieht in dieser Folge Bilanz. Der Krieg habe Terror gegen die Zivilbevölkerung, Millionen Flüchtlinge, Hunderttausende Tote und Verletzte, Gewalt und Deportationen gebracht. Russland lege eine brutale Kriegsführung an den Tag, die sich nicht ums Völkerrecht schere. Der Westen habe der Ukraine zu spät und zu zögerlich geholfen. Mit Blick auf das aktuelle US-Streben nach einer Friedenslösung sagt Bühler, es müsse zu einem gerechten Frieden kommen. Sonst werde der Konflikt nur eingefroren und später wieder aufflammen. Russlands Präsident Putin verfolge nach wie vor das Ziel, die Ukraine in Gänze zu zerstören. Bei US-Präsident Trump sehe er bisher keinen klaren Friedensplan, sondern allenfalls Bruchstücke dessen.
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Folge vom 20.02.2025#255 "Diktator" – Was steckt hinter Trumps Attacken?Es kommt gerade viel ins Rollen im Ukraine-Krieg, vor allem politisch. US-Präsident Trump bezeichnet den ukrainischen Präsidenten Selenskyj als Diktator. Die Ukraine sei verantwortlich für den Krieg. "Das macht einen wirklich fassungslos. Mit diesen Vorwürfen übernimmt Trump die Narrative von Putin, die jeder Grundlage entbehren", sagt Ex-Nato-General Erhard Bühler dazu. Dass es in der Ukraine derzeit keine Wahlen gebe, sei in der Verfassung für den Kriegsfall so vorgeschrieben. Insofern seien die Vorwürfe "absurd". Auch andere Äußerungen von Trump in dem Zusammenhang seien faktisch falsch. Im Podcast sprechen wir darüber, was die Gründe für den Kurs des US-Präsidenten sein könnten. Rohstoffe können eine Rolle spielen. Und was macht das mit dem Widerstandswillen der Ukrainer? Fest steht: Die Europäer sind bisher vor allem als Zuschauer dabei. Das sollte sich ändern, so Bühler. Die militärische Lage: Laut Bühler gibt es Anzeichen dafür, dass die Russen versuchen, den militärischen Druck auf die Ukraine noch etwas zu erhöhen. Bei Kupjansk und anderen Orten haben sie weitere Geländegewinne erzielt. Insgesamt verteidige sich die ukrainische Armee aber recht erfolgreich. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 18.02.2025#254 Sicherheitskonferenz: Der letzte WeckrufDiese Münchner Sicherheitskonferenz dürfte so schnell keiner vergessen. Es gibt einen Anlauf für Frieden in der Ukraine, der aber auch Konfliktpotenzial birgt, weil Ukraine und EU außen vorgelassen werden. Und der Vize-Präsident der USA, J. D. Vance, holzt gegen die europäischen Partner. Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler ziehen eine Bilanz dieser denkwürdigen Sicherheitskonferenz. Sie tun dies mit Benedikt Franke, dem Geschäftsführer der Münchner Sicherheitskonferenz und Generalleutnant Michael Vetter, dem Chef für Cyber/Informationstechnik der Bundeswehr. Ex-General Bühler kann trotz der Gespräche zwischen Russland und den USA bisher keine Konturen eines Friedensplans erkennen, allenfalls Bruchstücke. Benedikt Franke stimmt dem zu und spricht von der "Abwesenheit konkreter Pläne". Bühler rät zu einer gelassenen Reaktion auf die Rede von J. D. Vance. Franke zieht folgende Lehre aus der Konferenz und der Entfremdung von den USA und Europa: Deutschland und Europa müssten endlich mehr tun, um die Amerikaner von der Relevanz der transatlantischen Allianz zu überzeugen. Europa müsse mehr für die Verteidigung ausgeben, deutlich mehr als zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Und die Abhängigkeit von China müsse reduziert werden. Deutschland komme eine wichtige Rolle zu. Die Bundesrepublik habe durchaus Wirtschaftskraft und Einfluss, das werde weltweit so gesehen. Aber hierzulande rede man sich zu sehr klein. Bühler und Vetter erklären außerdem, warum sie nichts von einer EU-Armee halten. Generalleutnant Michael Vetter ist als Chef für Cyber/Informationstechnik der Bundeswehr quasi für die Digitalisierung der Bundeswehr verantwortlich. Er beschreibt, wie die deutsche Armee in diesem Bereich umgebaut wird. Er erklärt, wo die Bundeswehr schon gut dasteht und wo noch viel zu tun ist. Das Gespräch von Tim Deisinger mit Ex-General Erhard Bühler und mit dem Geschäftsführer der Sicherheitskonferenz, Benedikt Franke, im Video: https://www.mdr.de/nachrichten/welt/video-sicherheit-ukraine-krieg-muenchener-sicherheitskonferenz-ceo-100.html Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für Donnerstag, den 20. Februar 2025 geplant.