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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg Folgen
Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.
Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg
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Folge vom 12.02.2025#253 Bringt die Münchner Sicherheitskonferenz einen Friedensplan?Am Freitag beginnt die 61. Münchner Sicherheitskonferenz. Den größten inhaltlichen Raum dürfte der seit fast drei Jahren andauernde Ukraine-Krieg einnehmen. Der Vorsitzende der Konferenz, Christoph Heusgen, hat sich hoffnungsvoll gezeigt, dass es bei dem Treffen Fortschritte in Richtung einer Friedensvereinbarung geben werde. Im Gespräch mit Moderator Christian Erll schätzt der frühere Nato-General Erhard Bühler ein, wie viel von dem Treffen zu erwarten ist. Bühler merkt an: Die Ukraine werde ein zentrales Thema sein. Man dürfe aber nicht vergessen, dass es auch viele andere Konflikte auf der Welt gebe. Bühler geht davon aus, dass möglicherweise Konturen eines Friedensplans sichtbar würden. Mehr werde es aber nicht sein. Zum aktuellen Kriegsgeschehen: Die strategische, militärische Lage sei nach wie vor unverändert, erklärt Bühler. Es gebe weiter Angriffe der Russen an den bekannten Brennpunkten und Gegenangriffe der Ukrainer, um die örtliche taktische Lage zu verbessern. Bühler erläutert außerdem ausführlich das Kriegsgeschehen der vergangenen Tage entlang der Frontlinie von Nord nach Süd. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 05.02.2025#252 Trump-Vorschlag: Waffen für Rohstoffe?US-Präsident Trump stellt der Ukraine weitere Militärhilfen in Aussicht, wenn diese dafür wertvolle Metalle, die Seltenen Erden, liefert. Wie realistisch ist der Vorschlag? Ex-Nato-General Erhard Bühler hält einen solchen Deal durchaus für möglich, möchte sich aber nicht festlegen. Wichtig sei am Ende, dass die Ukraine den Krieg nicht verliere. In diesem Zusammenhang besprechen wir außerdem die Frage: Bleiben die USA ein Partner oder werden sie zunehmend zum Rivalen für Deutschland und Europa. Bühler dazu: "Amerika ist mehr als Donald Trump und Elon Musk." Die militärische Lage: Die russische Armee hat die Initiative und bestimmt das Kampfgeschehen im Osten der Ukraine. Der Angriffsschwerpunkt liegt bei Pokrowsk. Der Januar sei allerdings einer der verlustreichsten Monate für die Russen im gesamten Krieg gewesen. Auch habe sich der Vormarsch der Russen im Vergleich zu den vergangenen Monaten verlangsamt. Und: Die nordkoreanischen Truppen, die auf russischer Seite kämpfen, sind offenbar derzeit aus dem Kampfgeschehen herausgezogen worden. Was könnten die Gründe sein? Weitere Themen: Wann wird in der Ukraine gewählt? Wird bei den Russen perspektivisch der Treibstoff knapp? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 12. Februar 2025 geplant.
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Folge vom 29.01.2025#251 Ist die Ukraine dabei, den Krieg zu verlieren?Die Ukraine sei dabei, den Krieg zu verlieren. Das hat jüngst der österreichische Oberst Markus Reisner in einem Interview gesagt. Ex-Nato-General Erhard Bühler sieht das anders. Im Gespräch mit Host Tim Deisinger erklärt er, für so eine Einschätzung brauche man wesentlich mehr Fakten als einem Beobachter hier im Westen zur Verfügung stünden. Für solche Prognosen brauche es Fachleute aus vielen Bereichen, nicht nur Militärs. Bühler sagt aber, man könne Trends beurteilen. Er sehe beispielsweise Abwärtstrends beim Personal, bei der Rekrutierung, Organisation und Ausbildung. Das treffe aber auf die Ukraine und Russland zu. Weiteres Thema ist die Drohung des US-Präsidenten Donald Trump, dass die USA Grönland übernehmen könnten. Bühler erläutert die Geschichte der zu Dänemark gehörenden Insel und erklärt, dass sie zwar nicht Teil der EU sei, aber zum Nato-Gebiet gehöre. Er erläutert auch, weshalb Trump Interesse an der Insel hat. Bühler stellt außerdem ausführlich das aktuelle Kriegsgeschehen an den Brennpunkten dar. Zusammenfassend schätzt er ein, dass die Lage der Front wie in den vergangenen Wochen unverändert sei. Die Zahl der gegenseitigen Angriffe sei im Vergleich zum November und Dezember vergangenen Jahres deutlich zurückgegangen. Die Russen hätten aber nach wie vor die Initiative. Außerdem führten beide Seiten weiter Operationen in der Tiefe durch. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Die nächste Folge "Was tun, Herr General?" ist für den 05. Februar 2025 geplant.
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Folge vom 23.01.2025#250 Bringt Trump jetzt den Frieden?Im Wahlkampf hat US-Präsident Donald Trump angekündigt, den Krieg in kurzer Zeit zu beenden. Doch so schnell wird es nicht gehen. Im Gespräch mit Host Tim Deisinger erklärt der frühere Nato-General Erhard Bühler, was für ihn ein gerechter Frieden wäre und sagt: "Mit einem Friedensvertrag allein ist es nicht getan." Bühler beantwortet auch die Frage, ob es einen gerechten Frieden mit Trump geben könnte. Außerdem erläutert er, warum sich Trump eine Kapitulation der Ukraine nicht leisten wolle und auch nicht leisten könne. Und weshalb eine Kapitulation auch nicht den weltweiten Interessen der USA entspreche. Weiteres Thema ist die Frage: Wie viel Geld will die Nato künftig für die Verteidigung ausgeben? Deutschland brauche zunächst verlässliche Mittel für die Bundeswehr, um die Modernisierung abzuschließen, so Bühler. Er merkt außerdem an, dass sich die Ausgaben nach den militärischen Erfordernissen richten müssten. Mitte des Jahres werde klar sein, was Deutschland in der Nato zu leisten habe. Zur aktuellen Lage erklärt Bühler, dass die Gesamtlage seit Wochen gleich sei. Russland sei entlang der Front in der Initiative, gewinne langsam aber stetig Raum bei gleichbleibend hohe Verlusten. Die Ukraine verteidige erfolgreich aber unter örtlicher Aufgabe von Gebieten. Sie bekomme außerdem ihre Personalprobleme an der Front nicht in den Griff. Zudem halten laut Bühler die nächtlichen Luftangriffe Russlands an. Die Ukraine werde aber immer stärker und systematischer bei den Operationen in der Tiefe gegen Öl- und Treibstoffdepots, Flugplätze oder Gefechtsstände der russischen Streitkräfte. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Die nächste Folge "Was tun, Herr General?" ist für den 29. Januar 2025 geplant.