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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg Folgen
Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.
Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg
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Folge vom 09.10.2024#237 Fahnenflüchtig – Desertationen in der ukrainischen ArmeeIn dieser Folge geht es um Desertationen in der ukrainischen Armee. Anlass ist, dass ein bekannter ukrainischer Blogger und Soldat angekündigt hat, Fahnenflucht zu begehen. Aus Protest unter anderem wegen dem Personalmangel in der ukrainischen Armee. Host Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler sprechen darüber, wie groß das Problem der ukrainischen Armee mit Fahnenflucht ist und was das für Auswirkungen auf ihre Erfolgschancen im Krieg gegen Russland hat. Außerdem geht es um drei Politiker, die sich für eine diplomatische Lösung des Ukraine-Kriegs starkmachen. In einem gemeinsamen Artikel haben die Ministerpräsidenten von Sachsen und Brandenburg, Kretschmer (CDU) und Woidke (SPD), sowie der Thüringer CDU-Vorsitzende Voigt eine internationale Allianz gefordert, die Russland an den Verhandlungstisch bringen soll. Deutschland solle sich diplomatisch mehr einbringen. Veröffentlicht haben sie den Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Die Reaktionen waren teils positiv, teils sehr kritisch. Von einer Anbiederung an das BSW von Sahra Wagenknecht war die Rede. Im Podcast erklärt Ex-Nato-General Erhard Bühler, wo er mit den Argumenten der drei Politiker mitgeht und wo nicht. Die aktuelle militärische Lage: Es gibt heftige Kämpfe an zahlreichen Frontabschnitten. Die ukrainische Armee spricht von einer dreistelligen Zahl russischer Angriffe pro Tag. Neue Entwicklungen gibt es bei Kursk, Kupjansk, Pokrowsk und Saporischschja. Weitere Themen: Stärken und Schwächen der russischen und der ukrainischen Armee + Wie viel Geld die Nato von Deutschland künftig haben will Podcast-Tipp: Wendehausen – Heimat im Todesstreifen https://1.ard.de/wendehausen Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 15. Oktober 2024 geplant.
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Folge vom 04.10.2024#236 Flächenbrand im Nahen Osten?Neben dem Ukraine-Krieg bewegt die Menschen in Deutschland derzeit auch die Entwicklung im Nahen Osten. Dort ist die Lage in den vergangenen Wochen Stück für Stück eskaliert. Neben dem Gaza-Krieg ist nun auch die Lage im Libanon im Fokus. Israel hat eine Bodenoffensive in den Süden des Landes hinein gestartet. Der Iran hat zahlreiche Raketen auf Israel abgefeuert. Die Antwort steht noch aus. Der Region droht ein Flächenbrand, sagt Ex-Nato-General Erhard Bühler im Podcast. Das hätte weitreichende Folgen, für die Region, für die internationale Lage, für Deutschland – ja selbst für den Ukraine-Krieg. Bühler erklärt mit Blick auf die Lage im Nahen Osten auch, wie er die Tötung des Hisbollah-Chef Nasrallah durch Israel bewertet. Im Ukraine-Krieg gibt es neue Entwicklungen. Die Stadt Wuhledar ist gefallen, das haben die Ukrainer eingeräumt. Die Kleinstadt habe taktische und psychologische Bedeutung, so Bühler. Er ordnet ein, wie er die Lage der Ukraine gerade insgesamt bewertet. Und es gibt Neuigkeiten bei Kursk. Dort haben die Russen kleinere von der Ukraine besetzte Gebiete zurückerobert. Bühler glaubt, dass es aber lange dauern könnte, bis die Russen ihr Gebiet dort wieder komplett kontrollieren. Außerdem geht es um immer wiederkehrende Äußerungen, dass der Westen der Ukraine direkt beim Beschuss von russischen Zielen helfe. Bühler findet das gefährlich. Das tue der Westen nicht. Denn dann wäre man tatsächlich Kriegspartei. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 9. Oktober 2024 geplant.
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Folge vom 25.09.2024#235 Die ukrainischen Angriffe auf russische MunitionsdepotsDie ukrainischen Streitkräfte haben russische Munitionslager mit Drohnen angegriffen. Auf diese Weise wollen sie große Mengen Munition zerstören. Beim Angriff auf das russiche Depot in der Stadt Toropez etwa waren die Explosionen so schwer, dass sie von Erdbebensensoren erfasst wurden. Können solche Angriffe den Nachschub für die russischen Truppen an der Front nachhaltig stören? Ex-General Erhard Bühler hält das für einen erfolgversprechenden Ansatz. Er erklärt gleichzeitig, wie solche Depots überhaupt aussehen. Die ukrainischen Truppen haben sich nach Angaben des Generalstabs allein gestern 150 Gefechte geliefert. Laut Bühler sind das deutlich mehr als noch vor einem Jahr. Er spricht von einer schwierigen Lage, die der Ukraine alles abverlange. Außerdem beantwortert Ex-Nato-General Erhard Bühler Fragen von Hörerinnen und Hörern unter anderem zu Folge #234. Die nächste Folge verschiebt sich aus Termingründen leider auf Freitag, den 4. Oktober 2024. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Links: - Podcast-Tipp: Dark Matters - Richter-Paper zu Mittelstreckenraketen bei der Friedrich-Ebert-Stiftung: https://library.fes.de/pdf-files/bueros/wien/21371.pdf
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Folge vom 19.09.2024#234 Freigabe weitreichender Waffen: Wie weit könnte der Westen gehen?Die Nato-Staaten diskutieren, ob der Ukraine der Einsatz weitreichender westlicher Waffen gegen Ziele in Russland erlaubt werden sollte. Ein Treffen von US-Präsident Joe Biden mit dem britischen Premier Keir Starmer brachte nicht den von Kiew erhofften Durchbruch. Trotzdem kommen Drohungen aus Moskau. Wie ernst sind sie zu nehmen? Ex-Nato-General Erhard Bühler verweist auf die lange Reihe ähnlicher Drohungen und bezieht auch den atomaren Aspekt mit ein. Außerdem geht es um die Entwicklung beim ukrainischen Vorstoß auf russisches Gebiet. Russland hat eine Gegenoffensive gestartet. Ist das das Ende des "Kursk-Kapitels"? Bühler verweist auf die dünne Informationslage, beide Seiten hielten sich mit Berichten zurück. Er analysiert, wie weit die ukrainischen Erwartungen an den Vorstoß aufgegangen sind. Außerdem: Russland verstärkt seine Armee massiv. Soll das Verluste an der Front ausgleichen? Welche Schlüsse muss der Westen daraus ziehen? Bühler erklärt auch, weshalb die Zahlen nicht wirklich neu und überraschend sind. Weitere Themen: Die zerstörte Energieinfrastruktur der Ukraine und der kommende Winter + Die Kritik von Verteidigungsminister Boris Pistorius am geplanten Etat der Bundeswehr 2025 + Wie setzt sich der Verteidigungsetat zusammen und wie könnte der kommende Bedarf gedeckt werden? Die nächste Folge planen wir am 25.09.2024.Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.