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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg Folgen
Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.
Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg
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Folge vom 23.07.2024#226 Verhandlungen in Sicht? (mit Oberst Markus Reisner)Zu Gast im Podcast ist Oberst Markus Reisner vom Österreichischen Bundesheer. Mit ihm besprechen Ex-Nato-General Erhard Bühler und Host Tim Deisinger Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine. Nach Reisners Rechnung befindet sich der Krieg in der siebten Phase. Es handele sich nach wie vor um einen Abnutzungskrieg, der durch Ressourcen entschieden werde. Bühler schätzt das ähnlich ein, unterteilt die Kriegsphasen aber anders. Reisner und Bühler beantworten außerdem die Frage, ob derzeit eher Russland oder die Ukraine diesen Krieg gewinnen könnte. Reisner erklärt, warum die Ukraine nach seiner Meinung bereits Geschichte geschrieben hat und skizziert außerdem drei Entwicklungslinien, wie der Konflikt in den nächsten Wochen weitergehen könnte. Weiteres Thema sind Aussagen des Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko. Und es geht um die Reise des ukrainischen Außenministers Außenminister Dmytro Kuleba nach China. Er will dort nach eigenen Worten mit seinem Amtskollegen Wang Yi Wege zum Frieden in der Ukraine ausloten. Reisner spricht davon, dass die Diplomatie eine Sternstunde bekommen könnte. Am Ende des Podcasts thematisieren Bühler und Deisinger nochmal die Reisen von Ungarns Regierungschef Viktor Orbán nach Kiew, Moskau und China sowie die Reaktionen innerhalb der EU darauf. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 30. Juli 2024 geplant.
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Folge vom 16.07.2024#225 Neue US-Raketen in DeutschlandDer Nato-Gipfel hat Positives für die Ukraine gebracht – aber auch eine Enttäuschung. Das Treffen ging ohne Einladung an die Ukraine zur Mitgliedschaft zu Ende. In dieser Folge sprechen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler darüber, wie nah beziehungsweise wie fern die Ukraine einer Nato-Mitgliedschaft ist. Und welche Rolle Frieden spielt, wenn es mit Plänen für eine Mitgliedschaft konkret werden sollte. Bühler sieht einige positive Aspekte nach dem Gipfel. Zum einen hat die Ukraine weitere Zusagen für Waffen- und Finanzhilfen bekommen. Die Unterstützung soll auch dann sichergestellt werden, wenn Donald Trump die Präsidentschaftswahl im November gewinnen sollte. Trump hatte sich wiederholt ablehend zu den Ukraine-Hilfen geäußert. Kritisch merkt Bühler nach dem Nato-Gipfel an: Um die russischen Luftangriffe einzudämmen, müsse die Ukraine noch mehr Rechte bei der Nutzung von weitreichenden westlichen Waffen im Hinterland der Front und auch in Russland erhalten. Die Regelungen seien nicht einheitlich und verwirrend. Am Rande des Gipfels wurde in Deutschland viel diskutiert. Grund sind US-Pläne, ab 2026 unter anderem Marschflugkörper des Typs „Tomahawk“ in Deutschland zu stationieren. Bühler hält die Stationierung für nachvollziehbar. Es handle sich um eine Gegenmaßnahme zur Abschreckung, nachdem Russland ähnliche Systeme im Oblast Kaliningrad stationiert habe. Und es gehe um eine temporäre Stationierung, bis sich Europa selbst verteidigen könne. Die aktuelle militärische Lage in der Ukraine: Die Russen greifen weiter an vielen Orten entlang der rund 1.300 Kilometer langen Front an, ohne das nennenswerte Vorstöße gelingen. Heftig sind die Kämpfe bei Charkiw. Dort haben die Russen bei ihren Angriffen hohe Verluste erlitten. Und: Die russische Schwarzmeerflotte ist offensichtlich nicht mehr auf der Krim stationiert. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 23. Juli 2024 geplant. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 09.07.2024#224 Orbán auf Friedensmission?Ungarn hat am 1. Juli den EU-Ratsvorsitz übernommen. Regierungschef Viktor Orbán hat sich umgehend auf Reisen gemacht. Er war in Moskau bei Russlands Präsidenten Wladimir Putin und in China. Zuerst war er aber in Kiew beim ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Ex-Nato-General Erhard Bühler bezeichnet es als richtiges Zeichen, dass Orbán zunächst mit dem Opfer spricht, dann mit Putin und dem Unterstützerstaat China. Mit Host Tim Deisinger bespricht Bühler auch ein Interview, das Orbán der "Bild-Zeitung" gegeben hat. Er schätzt ein, welche Ziele Orbán mit seinen Reisen verfolgt. Außerdem erklärt Bühler, warum er Verständnis für die Kritik an Orbáns Vorgehen hat. Man könne das aber auch anders sehen.Interview mit Orbán auf "bild.de": https://www.bild.de/news/ausland/putin-kann-nicht-verlieren-668b6f3c935d586554d909d9 Die aktuelle militärische Lage: Bühler gibt einen ausführlichen Überblick über das Kriegsgeschehen der vergangenen Tage. Die Ukraine befinde sich seit neun Monaten am Boden in der Defensive. Beide Kriegsparteien setzten ihre Luftoperationen fort. Und auf See kontrolliere die Ukraine das küstennahe Schwarze Meer einschließlich der Krim. Thema sind auch die Angriffe auf Kiew und andere ukrainische Städte am Montag, bei der militärische Ziele aber auch ein Kinderkrankenhaus getroffen wurden. Es geht außerdem um den Verteidigungsetat für das kommende Jahr. Im Haushaltsentwurf der Bundesregierung ist vorgesehen, dass er von derzeit rund 52 Milliarden Euro nur um etwa 1,2 Milliarden Euro wachsen soll. Gefordert hatte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius deutlich mehr. Bühler schätzt ein, was das für Folgen hat, unter anderem für die Modernisierung der Bundeswehr. Und er erläutert, warum er kein Verständnis für die Entscheidung der Ampel-Spitzen hat. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Die nächste Folge des Podcasts ist für den 16.07.2024 geplant.
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Folge vom 02.07.2024#223 Rohstoffe – der eigentliche Kriegsgrund?Welche wirtschaftlichen Interessen spielen im Ukraine-Krieg eine Rolle? Ein Artikel legt nahe, dass Russland die Ukraine auch wegen bedeutender Rohstoffvorkommen angegriffen haben könnte. Es geht unter anderem um Gold, Öl, Gas, Erz und Uran. Die Rohstoffvorkommen in den ukrainischen Gebieten, die aktuell von Russland besetzt sind, sind beträchtlich. Ex-Nato-General Erhard Bühler glaubt nicht, dass die Rohstoffe der primäre Angriffsgrund für Russland waren. Gleichwohl liege es nahe, dass wirtschaftliche Aspekte für Russland durchaus eine Rolle spielten. Die aktuelle militärische Lage: Die Russen haben weiter die Initiative. Ihr Angriffsschwerpunkt liegt im Donbass. Bei Charkiw ist ihr Vormarsch nach wie vor gestoppt, es gibt aber weiter intensive Kämpfe. Einige russische Soldaten sind in dem Bereich offenbar von den Ukrainern eingekreist worden. Kleinere Gefechte gibt es auch bei Sumy. Weiter südlich könnte sich ein neuer taktischer Schwerpunkt der Russen abzeichnen. Insgesamt habe sich die Lage für die Ukraine in den vergangenen Wochen verbessert, sagt Bühler. Die russische Armee habe in den vergangenen Wochen hohe Verluste erlitten. Bühler warnt dennoch vor zu viel Optimismus mit Blick auf die Situation der Ukraine. Von einer Offensive sei das Land derzeit weit entfernt. Weitere Themen: Der Beginn des KFOR-Einsatzes im Kosovo jährt sich zum 25. Mal + Die Situation der ukrainischen Luftwaffe – Stichwort F-16 + Ein Personalwechsel in der ukrainischen Armee + Muss sich die Ukraine schon jetzt auf einen US-Präsidenten Trump einstellen? + Ein Bericht von Melanie Gras, die Hilfstransporte in die Ukraine organisiert (Deutsch-Ukrainische Gesellschaft Rhein-Neckar e.V. - https://dug-rhein-neckar.de/de) Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.