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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg Folgen
Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.
Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg
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Folge vom 21.05.2024#214 Nato-Militärausbilder in die Ukraine?Was ist das richtige Maß bei der Unterstützung der Ukraine durch den Westen? An dieser Frage arbeiten sich Regierungen und Parlamente in Deutschland und anderen Ländern seit Beginn des Krieges ab. In dieser Folge sprechen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler an zwei konkreten Beispielen darüber. Da ist zum einen die Frage, ob man es den Ukrainern erlauben sollte, mit westlichen Waffen auch Ziele in Russland zu attackieren. Hintergrund ist, dass der russische Angriff auf die Region Charkiw direkt über die russisch-ukrainische Grenze erfolgt. Wenn die Ukraine den Nachschub der Russen stören will, muss sie also russisches Gebiet attackieren. Und es wird diskutiert, ob man nicht westliche Militärausbilder in die Ukraine schicken sollte. Bühler hat zu beiden Punkten eine dezidierte Meinung. Die aktuelle militärische Lage: Laut Bühler ist die ukrainische Armee derzeit erfolgreich bei der Verteidigung der Front in der Region Charkiw. Der Angriffsschwung der Russen bei dem Vorstoß über die russisch-ukrainische Grenze bei Belgorod sei gebrochen worden. Insgesamt müsse die ukrainische Armee an manchen Stellen in der Ostukraine zurückweichen, die Front insgesamt halte. Die Gefahr von Durchbrüchen sei aber nicht gebannt. Insgesamt merke man, dass die Versorgung mit Munition aus dem Westen sich wieder verbessere. Das erhöhe die Verluste der russischen Armee bei ihren Angriffen erheblich. Podcast- und TV-Tipp: - Podcast Streitkräfte und Strategien – https://www.ardaudiothek.de/sendung/streitkraefte-und-strategien/7852196/ - Folge zur Atomgefahr: https://www.ardaudiothek.de/episode/streitkraefte-und-strategien/wie-gross-ist-die-atomgefahr-tag-814-mit-moritz-kuett/ndr-info/13412003/ - MDR-Doku „Comeback der Wehrpflicht – Muss ich in den Krieg?“ https://www.ardmediathek.de/video/past-forward/muss-ich-in-den-krieg/mdr-fernsehen/Y3JpZDovL21kci5kZS9zZW5kdW5nLzI4MjA0MS8yMDI0MDUwNjAwMDAvbWRycGx1cy1zZW5kdW5nLXBhc3QtZm9yd2FyZC1tdXNzLWljaC1pbi1kZW4ta3JpZWctMTAw Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 15.05.2024#213 Russischer Vormarsch bei CharkiwRussland greift in der Region Charkiw an. Die russische Armee ist über die russisch-ukrainische Grenze bei Belgorod vorgerückt und hat binnen weniger Tage mehrere Kilometer Geländegewinne erzielt. Eine wichtige Rolle kommt bei dieser Entwicklung der ukrainischen Stadt Wowtschansk zu. Ex-Nato-General Erhard Bühler erklärt, welche Ziele die Russen seiner Meinung nach verfolgen und welche Probleme das für die ukrainische Armee bringt. Die Lage sei für die Ukraine gefährlich, so Bühler. Außerdem geht es um die Ablösung des russischen Verteidigungsministers Sergei Schoigu, der stattdessen Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates wird. Sein Nachfolger ist Andrei Beloussow, der bisher stellvertretender Regierungschef war. Bühler erklärt, was man über Beloussow weiß und was Russlands Präsident Putin mit der Personalentscheidung bezwecken dürfte. Es gehe mutmaßlich darum, die Armee für einen lang anhaltenden Krieg zu befähigen. Weitere Themen: Die aktuelle Lage an der Front in der gesamten Ukraine + Russische und ukrainische Luftangriffe + Debatte im Westen um eine Art sicheren Korridor in der Westukraine, der von der Nato geschützt werden könnte + Antworten auf Hörerfragen Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 10.05.2024#212 Bundeswehr: Zeitenwende vs. BeschaffungsbürokratieIn dieser Folge beschäftigen sich Moderator Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler mit der Frage, ob Deutschland es schafft, Rüstungsvorhaben zu beschleunigen und zu entbürokratisieren. Gerade jetzt in Zeiten des Ukraine-Kriegs wird klar, dass Veränderungen dringend notwendig sind. Bisher müssen alle Rüstungsprojekte, die 25 Millionen Euro überschreiten, die "Parlamentsschleife" drehen. Der Haushaltsausschuss muss jedem einzelnen Projekt noch einmal gesondert zustimmen. Das ist in keinem anderen Ressort der Bundesregieurng so. Bühler erklärt, wie sich dieser Prozess beschleunigen lässt. Außerdem hat er eine hochspannende Erklärung dafür, warum sich die Verteidigungsminister bei Rüstungsvorhaben bisher vor Reformen "gedrückt" haben. Auf die aktuelle Bodenoffensive der Russen in der Region Charkiw konnten Deisinger und Bühler noch nicht schauen, da während der Aufzeichnung darüber noch nichts bekannt war. Dennoch gibt es sehr interessante Entwicklungen, auf die beide in dieser Folge eingehen. So stellt Bühler fest, dass die Ukraine bei der Abwehr von russischen Drohnen deutlich erfolgreicher sei als bei der Abwehr von Raketen und Marschflugkörpern. Woran liegt das? Weiterhin berichtet der Ex-Nato-General auch von ukrainischen Gegenstößen, die es weiterhin gebe. Um eine größere Offensive zu starten, fehlten der Ukraine aber "die Mittel und die Munition". Gleichwohl stellt Bühler fest, dass die ATACMS-Raketen der Amerikaner den Krieg verändern. Dafür nennt er mehrere Beispiele. Natürlich beantwortet Ex-Nato-General Erhard Bühler wieder viele interessante Hörer-Fragen, unter anderem:Welchen Erkenntnisgewinn haben die Russen durch die erbeuteten westlichen Waffen?Stellt Nordkorea den Russen neben Raketen und Artillerie auch Soldaten zur Verfügung?Wird die Droge Pervitin zum Aufputschen von Soldaten heute noch in Kriegen eingesetzt?Werden Ukrainer und Russen nach dem Krieg wieder wirtschaftlich zusammenarbeiten können? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 07.05.2024#211 Die Kommunikations-Pannen der UkraineIn dieser Folge beschäftigen sich Moderator Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler mit Aussagen des Vizechefs des ukrainischen Militärgeheimdienstes, Vadym Skibitsky. Er hat der britischen Zeitung "The Economist" ein Interview gegeben, die daraus einen Artikel mit direkten und indirekten Zitaten gemacht hat. Die Aussagen wurden teils so interpretiert, dass Skibitsky eine militärische Niederlage der Ukraine für unvermeidlich hält und für ihn Friedensverhandlungen die einzige Lösung sind. Bühler hält die Wirkung, die dieser Artikel entfaltet hat, für ein Desaster: "Auf jeden Fall sollte die Ukraine ihre strategische Kommunikation in den Griff bekommen." Dem Ex-Nato-General zufolge reiht sich dieser Fehler in eine ganze Reihe von ukrainischen Pannen ein. Bühler geht aber auch auf Skibitskys Argumente ein und erklärt, für wie wahrscheinlich er eine ukrainische Niederlage wirklich hält. Deisinger und Bühler schauen weiterhin auf die aktuelle Lage. Bühler zufolge versuchen die Ukrainer in Tschassiw Jar so lange wie möglich durchzuhalten, weil das Gelände für die Verteidigung sehr günstig sei. Außerdem erklärt er, wo die Ukrainer Möglichkeiten für Gegenangriffe haben. Zu sprechen kommt er auch auf den 9. Mai, an dem Russland seinen Sieg über Hitler-Deutschland feiert. Gibt es Hinweise darauf, dass die Ukrainer rund um diesen Tag einen Großangriff planen, zum Beispiel auf die Krim? Außerdem ordnet Bühler die Übung der russischen taktischen Nuklearstreitkräfte ein, die Russlands Präsident Wladimir Putin selbst angeordnet haben soll. Dabei erklärt der Ex-General, wie die Nato mit solchen Drohungen umgeht und ab welchem Punkt man sich Sorgen machen sollte. Bühler geht weiterhin auf die Aussagen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron und des polnischen Außenministers Radosław Sikorski ein, die beide Bodentruppen in der Ukraine nicht ausschließen. Bühler zufolge sollte die Nato solche Gedankenspiele nur hinter verschlossen Türen veranstalten. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.