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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg Folgen
Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.
Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg
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Folge vom 26.04.2024#209 SPEZIAL: Ihre Fragen an den GeneralIn dieser Folge beantwortet Ex-Nato-General Erhard Bühler die Fragen von Hörerinnen und Hörern. Viele wollen wissen, was passieren muss, damit die Ukraine den Krieg gewinnt. Hat sie durch das neue Hilfspaket der USA jetzt genug Schlagkraft? Wie kann sie sich vor den russischen Gleitbomben effektiv schützen? Wann bekommt sie die zugesagten F-16-Kampfjets? Wie schnell können Patriot-Systeme und IRIS-T-Systeme für die Ukraine nachbestellt werden? Wer verliert mehr Panzer: Russland oder die Ukraine? Außerdem stellt ein Hörer fest, dass die Russen regelmäßig auch Wohnhäuser angreifen. Er will wissen, ob Moskau die Koordinaten von Wohnhäusern in den Systemen eingibt und damit absichtlich Terror verbreitet – oder handelt es sich um Kollateralschäden? Gefragt wurde auch, wie die Ukraine Patriot-Systeme während der Verlegung schützt. Ein anderer Hörer findet, dass Russland große Schwierigkeiten habe, mit der Ukraine fertig zu werden. Warum habe die "überlegene" Nato dann Angst, in den Krieg einzugreifen? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 23.04.2024#208 US-Hilfen: Kommt jetzt die Wende im Krieg?In dieser Folge schauen Moderator Christian Erll und Ex-Nato-General Erhard Bühler in die USA. Das Repräsentantenhaus hat für Ukraine-Hilfen in Höhe von 61 Milliarden Dollar gestimmt. Für Bühler ist es zu früh, von einer Wende im Krieg zu sprechen. Mit den geplanten Waffenlieferungen der Amerikaner sei aber eine wichtige Grundlage dafür geschaffen worden. Er führt außerdem aus, mit welchen Waffen die Ukrainer jetzt rechnen können. Dazu gehörten unter anderem ATACMS-Raketen. Bühler zufolge dürfte das auch die Taurus-Debatte in Deutschland wiederbeleben. Dennoch gebe es Unterschiede zwischen beiden Systemen. Welche das sind, erklärt er ausführlich. Außerdem blicken Erll und Bühler auf die aktuelle Lage. Bühler zufolge haben die Russen weiter die Initiative. Der Schwerpunkt liege im Donbass. Die Ukrainer müssten an bestimmten Abschnitten Raum aufgeben, wo der Druck der Russen zu stark werde. Bühler ordnet ein, welche Auswirkungen die Geländeverluste haben. Außerdem geht er auf die Zerstörung des Fernsehturms in Charkiw ein. Thema sind aber auch die ukrainischen Erfolge. So haben die Ukrainer ein betagtes Schiff, das zur Versorgung und Rettung von U-Booten genutzt wurde, schwer beschädigt. Hinzu kommen Drohnen-Angriffe auf Energieanlagen in Russland. Bühler erklärt außerdem, welche Opferzahlen er auf russischer Seite für realistisch hält und was er von den Plänen von Wirtschaftsminister Robert Habeck hält, die Wehrindustrie in Deutschland "höher zu skalieren". Zu Gast im Podcast ist erneut Melanie Gras: Sie hat mit ihrem Mann wieder einen Hilfsgüter-Transport in die Ukraine organisiert – auch dank der Unterstützung von unseren Hörerinnen und Hörern. Drei Rettungs- bzw. Feuerwehrfahrzeuge, beladen mit Hilfsgütern, konnten die beiden in Luzk in der Westukraine abliefern. Melanie Gras berichtet über Ihre Eindrücke und über die Stimmung unter den Ukrainern. Wer die Arbeit von Melanie Gras unterstützen möchte, kann spenden: https://dug-rhein-neckar.de/de Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 19.04.2024#207 So lässt sich der ukrainische Luftraum am besten schützenIn dieser Folge sprechen Moderator Christian Erll und Ex-Nato-General Erhard Bühler über den ukrainischen Luftraum. Die Nato will die Ukraine dabei unterstützen, ihn besser zu schützen. Bühler lobt, dass Deutschland eine wichtige Rolle spielt. Könnte bei der Verteidigung des ukrainischen Luftraums das Vorgehen in Israel ein Vorbild sein? Der ehemalige Nato-Generalsekretär Anders Rasmussen hat sich dafür ausgesprochen, dass die Partner der Ukraine dem Land helfen könnten, russische Raketen und Drohnen abzufangen. Bühler hält solche Forderungen für riskant und erklärt auch warum. Natürlich sprechen Erll und Bühler auch wieder über die aktuelle Lage. So ist eine russische Tupolew T-22 abgestürzt oder abgeschossen worden. Außerdem haben die Ukrainer den Flugplatz Dschankoj auf der besetzten Halbinsel Krim angegriffen – offenbar mit von den USA gelieferten ATACMS-Raketen. Dabei sollen vier S-400-Systeme zerstört worden sein. Bühler ordnet die Verluste der Russen ein. Er bewertet aber auch die russischen Vorstöße an der Front. Ein weiteres Thema ist die Festnahme von zwei mutmaßlichen russischen Spionen in Bayreuth. Sie sollen Vorbereitungen für Anschläge getroffen haben. Bühler überrascht die Nachricht nicht. Er rechnet damit, dass sich solche Meldungen häufen werden. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 17.04.2024#206 Das Patriot-Problem der UkraineDeutschland liefert der Ukraine ein drittes Patriot-Flugabwehrsystem aus Bundeswehrbeständen. In dieser Folge sprechen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler darüber, was das der Ukraine bringen kann. Ausführlich erklärt Bühler, wie ein solches System aufgebaut ist und wie viele Startstationen darin enthalten sind, von denen die Geschosse abgefeuert werden. Außerdem geht es um die Frage, warum nicht auch andere Länder weiter Patriot-Systeme liefern. Deutschland hat hier eigentlich die Federführung bei der Organisation übernommen. Was ist daraus geworden? Die aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: Die russische Armee greift im Raum Awdijiwka/Bachmut weiter an. Aufgrund massiver Artillerieüberlegenheit und durch den Einsatz von Gleitbomben gelingt es der russischen Armee, immer wieder kleinere Vorstöße zu machen. Insgesamt verteidigt die ukrainische Armee ihre Linien laut Bühler jedoch erfolgreich. Bei den russischen Luftangriffen ist derzeit Charkiw eines der Hauptziele. Und es scheint eine politische Vorgabe zu geben, welche Stadt die russische Armee bis zum 9. Mai erobern soll, dem Feiertag in Russland zur Erinnerung an den Sieg über Hitler-Deutschland im Zweiten Weltkrieg. In dieser Folge geht es auch um den Konflikt zwischen Israel und dem Iran. Nach dem mutmaßlich israelischen Angriff auf die iranische Botschaft in Damaskus hat der Iran einen massiven Vergeltungsschlag ausgeführt, mit zahllosen Drohnen und Geschossen in Richtung Israel. Bühler erklärt, wie es Israel und seinen Verbündeten gelang, fast alle davon abzuschießen. Wie könnte nun die israelische Reaktion aussehen? Bühler warnt vor einer Eskalation. Und welche Rolle könnte Deutschland in dem Konflikt zwischen Israel und Iran einnehmen? Macht eine direkte deutsche Beteiligung an der Flugabwehr Israels Sinn? Weitere Themen: Bewegung im US-Kongress beim Streit um weitere Hilfen für die Ukraine? + Spekulationen um die Führungsebene der Bundeswehr Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.