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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.

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Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

377 Folgen
  • Folge vom 27.02.2024
    #193 Nato-Truppen in die Ukraine?
    Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler schauen zunächst auf das aktuelle Kriegsgeschehen. Entlang der Frontlinien gebe es schwere Kämpfe an den bekannten Brennpunkten, aber auch darüber hinaus. Bühler spricht von mehr als einem Dutzend Stellen, an denen die Russen versuchten, offensiv zu werden und es seien. Als Beispiele nennt er Kupjansk, Bachmut oder Awdijiwka. Auch aus der Luft setzten die Russen ihre Angriffe fort. Außerdem geht es um den jüngsten Abschuss eines russischen Aufklärungsflugzeugs A-50. Zwei Jahre nach Beginn des Kriegs hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erstmals eine Zahl zu Kriegstoten genannt. 31.000 ukrainische Soldaten seien ums Leben gekommen. Bühler erklärt, er habe keinen Anlass zu vermuten, dass die Zahl nicht stimme. Mit Blick auf die kommende Zeit ergänzt er, die Ukraine müsse ihre Durchhaltefähigkeit erneut beweisen. Sie sei jetzt in einer Krise, das heiße aber nicht, dass die Russen in jeder Hinsicht überlegen seien. Die russische Stärke sei ein Produkt ukrainischer Schwäche und westlicher Zögerlichkeit. Und es geht um die Diskussion über westliche Bodentruppen in der Ukraine. Am Montag hatten sich mehr als 20 Staats- und Regierungschefs in Paris getroffen. Bei einer anschließenden Pressekonferenz hatte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron den Einsatz von Bodentruppen nicht ausgeschlossen, auch wenn es bei dem Treffen keinen Konsens dafür gegeben hat. Bühler mahnt, das Thema nicht zu hoch zu hängen. Es könne auch als Abschreckungssignal an Russland gesehen werden. Man werde sich an heftigere Diskussionen gewöhnen müssen, wenn es sich abzeichne, dass die Ukraine diesen Krieg nicht bestehen könne. Weitere Themen: Ungarns Ja zum Nato-Beitritt Schwedens + Baerbocks Besuch in der Ukraine und dessen vorzeitiger Abbruch + Kanzler Scholz‘ Begründung für das Nein zu Taurus-Lieferungen Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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  • Folge vom 23.02.2024
    #192 Nach zwei Jahren – der Kipppunkt im Ukraine-Krieg
    Der Angriff Russlands auf die Ukraine jährt sich zum zweiten Mal. Aus diesem Anlass ziehen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler Bilanz. Bühler zeichnet zunächst wichtige Wegmarken nach, von der ersten Niederlage der Russen vor Kiew über erfolgreiche ukrainische Gegenoffensiven bis hin zu den gescheiterten ukrainischen Angriffen im vergangenen Sommer und der aktuell schwierigen Lage für die Armee des angegriffenen Landes. Die russische Armee habe derzeit am Boden die Initiative. Bühler sagt weiter, man stehe vor einem Kipppunkt. Wenn es nicht gelinge, die Ukraine wirksamer zu unterstützen, dann brauche man sich über die territoriale Integrität und die Souveränität der Ukraine bald keine Gedanken mehr machen. Außerdem geht es noch einmal um den Abzug der ukrainischen Truppen aus Awdijiwka. Wurde er zu spät angeordnet und verlief er deswegen chaotisch? Ist eine größere Zahl ukrainischer Soldaten in Gefangenschaft geraten? Neuere Berichte, darunter von der „New York Times“, gehen in diese Richtung. Bühler ist skeptisch ob der dünnen Quellenlage. Klar sei, dass ein Rückzug aus einer weitgehend eingeschlossenen Stadt bei Nacht für die ukrainische Armee eine sehr schwierige Operation gewesen sei. Weitere Themen: Die Lage an den verschiedenen Frontabschnitten + Ukrainische Angriffe auf russische Truppenansammlungen hinter der Front + Die Taurus-Abstimmung im Bundestag Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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  • Folge vom 21.02.2024
    #191 Die Lehren aus Awdijiwka
    In dieser Folge sprechen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler zunächst über den Fall von Awdijiwka. Die ukrainische Armee hat die Stadt aufgegeben. Bühler weist auf die hohen russischen Verluste bei den zurückliegenden Kämpfen hin und nennt auch Zahlen. Für Russland sei die Eroberung ein politisches Ziel gewesen, für das man auf Menschenleben keine Rücksicht genommen habe. Die ukrainischen Verluste seien demgegenüber wohl deutlich geringer gewesen. Die russische Armee habe ihre Angriffe in der Region nun eingestellt und formiere sich neu – mutmaßlich für neue Angriffe an anderen Teilen der Front. Es geht auch darum, was die Kämpfe um Awdijiwka über den Zustand der ukrainischen Armee aussagen – welche Schwächen und welche Stärken sie derzeit hat. Und es geht um die Lehren, die der Westen aus den Kämpfen ziehen kann. Bühler zählt eine ganze Reihe an Erkenntnissen auf. Und er sagt: Wir haben der Ukraine immer wieder zu spät geholfen. Deswegen sei das Land nun in einer kritischen Situation und werde auf absehbare Zeit in der Defensive sein in diesem Krieg. Es müsse sich nun einiges ändern. In der Ukraine selbst – aber auch bei ihren Unterstützern. Weitere Themen: Nachbetrachtung der Münchner Sicherheitskonferenz + Sicherheitsabkommen für die Ukraine + „Der Krieg muss nach Russland getragen werden“ – Äußerungen von CDU-Politiker Roderich Kiesewetter + Neue Führung bei der russischen Schwarzmeerflotte Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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  • Folge vom 16.02.2024
    #190 SPEZIAL: Ihre Fragen an den General
    In dieser Spezial-Folge widmen wir uns ausschließlich Hörerfragen, die uns erreicht haben. Zunächst geht es um Fragen zum allgemeinen Kriegsgeschehen. Zum Beispiel darum, welche Rolle die Stadt Charkiw und die verschiedenen Oblaste im Osten und Süden der Ukraine in den Planungen der russischen Armee spielen. Ex-Nato-General Erhard Bühler erklärt, welche Ziele die Russen seiner Meinung nach aktuell im Krieg verfolgen. Außerdem geht es um die Szenarien für den Fortgang des Krieges und die Wichtigkeit der westlichen Unterstützung für die Ukraine. Weitere Themen/Fragen: Welche neuen Strategien muss die Ukraine entwickeln? + Wäre eine Erweiterung der Nato gen Asien, Australien und Ozeanien sinnvoll? + Die geplante Bundeswehr-Brigade in Litauen + Munitionsmangel der Ukraine + Wann ist der Zeitpunkt für Verhandlungen im Ukraine-Krieg? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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