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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg Folgen
Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.
Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg
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Folge vom 13.02.2024#189 Awdijiwka vor dem Fall?Am Beginn dieses Podcasts gibt es ein Gespräch mit Melanie Gras. Sie organisiert Hilfstransporte für die Ukraine und ist derzeit im Land unterwegs. Sie schildert ihre Eindrücke. Gras sagt, die Lage im Land sei noch angespannter als bei ihrem letzten Besuch. Aufgeben sei für die Ukrainer aber keine Option. Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler sprechen dann über die aktuelle militärische Lage. Bühler hebt dabei insbesondere die Situation bei Awdijiwka hervor. Die Stadt sei der Brennpunkt schlechthin für die Ukraine. Die russische Armee sei nicht mehr weit entfernt von den Zufahrtswegen in die weitgehend umschlossene Stadt. Und sie beschieße die Zufahrtsstraßen. Die russische Armee erleide bei den Kämpfen um die Stadt weiter schwere Verluste und habe nach ukrainischen Angaben ihre Taktik geändert. Bühler fasst zusammen: Die Lage für die Ukraine sei bei Awdijiwka sehr schwierig. Möglich sei, dass die Stadt von den Ukrainern bald aufgegeben werde. Weitere Themen: Die Gründe für die Ablösung des ukrainischen Armeechefs Saluschnyj + Der Umbau in der ukrainischen Armeeführung + Das Putin-Interview mit Tucker Carlson + Aussagen von Donald Trump zur Nato Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 09.02.2024#188 Saluschnyjs Abgang: Ein hohes RisikoIn dieser Folge sprechen Angela Tesch und Ex-Nato-General Erhard Bühler über die tiefgreifende Veränderung an der Spitze der ukrainischen Armee. Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den Armeechef, Walerij Saluschnyj, abgesetzt. Eine genaue Begründung gab es bisher nicht. Medienberichte legen nahe, dass eine Mischung aus militärischen Meinungsverschiedenheiten und politischer Rivalität der Grund gewesen sein könnte. Bühler hält das für wahrscheinlich. Er bewertet den Schritt kritisch. Die Absetzung Saluschnyjs berge ein hohes Risiko für die Ukraine. Die Ablösung bringe eine ganze Reihe an weiteren personellen Veränderungen in der Führung der ukrainischen Armee mit sich. Ob es dafür der richtige Zeitpunkt sei, sei fraglich. Bühler sagt, er halte das alles für einen großen Fehler. Und er erklärt, was man über den neuen Armeechef Oleksandr Syrskyj weiß und was all die Vorgänge über das Umfeld des ukrainischen Präsidenten Selenskyj aussagen. Außerdem geht es um die US-Hilfen für die Ukraine. Die drohen im aufziehenden Wahlkampf und angesichts der Spaltung im Kongress unter die Räder zu kommen. Bühler sagt, im Notfall müsse Europa einspringen. Er sei aber zuversichtlich, dass es noch eine positive Entscheidung im US-Kongress zur Ukraine geben werde. Weitere Themen: Vorschläge für eine europäische Armee + Die Rolle von Bundeskanzler Olaf Scholz bei der Ukraine-Hilfe Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 07.02.2024#187 „Operationsplan Deutschland“: Für Sicherheit ist nicht nur die Bundeswehr zuständig!In dieser Folge spricht Angela Tesch mit dem früheren Nato-General Erhard Bühler. Zunächst geht es um die aktuelle militärische Lage. In den vergangenen Tagen gab es immer mal wieder kleinere Drohnenangriffe auf die Ukraine. In der Nacht zu Mittwoch haben die Russen dann einen massiven Angriff mit Drohnen, Marschflugkörpern und ballistischen Raketen und S-300 gestartet. Bühler sagt, es bilde sich immer mehr ein Muster heraus. Diese schweren Angriffe könnten nicht kontinuierlich laufen, aber alle zehn bis vierzehn Tage komme so ein schwerer Angriff. Auch die Angriffe der Ukraine auf Russland gehen weiter. Bühler berichtet, in den vergangenen Tage sei die mittlerweile fünfte Ölraffinerie mit Drohnen angegriffen worden. Auch am Boden gingen die Kämpfe in der Ukraine weiter. Am kritischsten ist die Lage laut Bühler in Awdijiwka. Außerdem geht es um mehrere Frontbesuche von Präsident Wolodymyr Selenskyj. Weiteres Thema ist der „Operationsplan Deutschland“. Ein Entwurf soll bis zum Frühjahr von der Bundeswehr aufgestellt werden. Ziel ist die bessere Vernetzung zu Sicherheitsbehörden, Katastrophenschützern und Industrieunternehmen. Bühler erklärt, was bisher zum Plan bekannt ist. Zudem kritisiert er, dass es in Deutschland an einer sicherheitspolitischen Diskussion fehlt. Es sei nicht nur Aufgabe der Sicherheitsbehörden und Bundeswehr, Dinge wie Demokratie, Freiheit oder Wohlstand zu verteidigen. Das müsse gesamtstaatlich erfolgen. Bühler beantwortet außerdem Hörerfragen. Wenn auch Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 02.02.2024#186 Selenskyj vs. Saluschnyj – Das Zerwürfnis und die FolgenEs wird immer deutlicher – der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und Armeechef Walerij Saluschnyj liegen im Streit. Selenskyj soll versucht haben, Saluschnyj zu entlassen. Unklar ist, was der Grund für den Streit ist. Hat Saluschnyj politische Ambitionen, die Selenskyj gefährlich werden könnten? Dafür gibt es laut Ex-Nato-General Erhard Bühler keine Belege. Vielmehr könnten ein nicht ganz geglücktes Interview des Armeechefs und grundsätzliche militärische Meinungsverschiedenheiten der Grund sein. Deisinger und Bühler sprechen darüber, welchen Schaden der Streit für die Ukraine verursacht. Der Ex-General sagt, es müsse jetzt um Schadensbegrenzung gehen. Und es geht darum, wie die USA als wichtigster Unterstützer der Ukraine auf den Streit schauen. Außerdem geht es um angebliche Pläne der USA für die Ukraine. Die "Washington Post" berichtet, dass es für die USA langfristig nicht mehr notwendigerweise darum geht, dass die Ukraine von Russland besetzte Gebiete zurückerobert. Was ist von dem Bericht zu halten? Zur aktuellen militärischen Lage: Die Ukrainer haben einen erfolgreichen Angriff gegen ein russisches Militärschiff durchgeführt. Am Boden gibt es heftige Kämpfe mit geringen Landgewinnen für die russische Armee. Die Luftoperationen gehen weiter, von beiden Seiten. Außerdem haben die Ukrainer zugegeben, eine Cyberattacke auf Russland durchgeführt zu haben. Weitere Themen: Neue Bomben für die Ukraine, die Russland vor Probleme stellen werden + Neue Entwicklungen bei der Taurus-Debatte Podcast-Tipp: Neue Folge im Podcast "Die Fascho-Jägerin?!" Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.