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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.

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Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

378 Folgen
  • Folge vom 19.01.2024
    #182 Keine Sternstunde: Taurus-Abstimmung im Bundestag
    In dieser Folge sprechen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler über eine Abstimmung im Bundestag zum Ukraine-Krieg, initiiert von der Union. Die Bundesregierung wurde in dem Antrag aufgefordert, der Ukraine Taurus-Marschflugkörper zu liefern. Der Antrag wurde abgelehnt, auch von Abgeordneten der Ampel, die eigentlich für die Lieferung sind. Sie stimmten aus Gründen der Fraktionsdisziplin dagegen, unter anderem Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) und Anton Hofreiter (Grüne). Bühler kann dieses Verhalten nicht verstehen. Politiker und Politikerinnen machten sich unglaubwürdig, wenn sie gegen Rüstungslieferungen stimmten, die sie zuvor über Monate gefordert hätten. Die Begründungen für dieses Verhalten wirkten wie Ausreden. Leidtragende seien die Menschen in der Ukraine. Außerdem geht es um Positionen von Experten, die nüchtern und rational die Meinung vertreten, dass Russland diesen Krieg nicht verlieren wird. Die Ukraine kann ihn folglich nicht gewinnen. Bühler sagt dazu, dass die Lage für die Ukraine derzeit nicht gut sei, der Westen müsse sie mehr unterstützen. Dennoch stünden die Ukrainer nicht am Abgrund. Im Detail besprechen Deisinger und Bühler Aussagen des Historikers Jörg Baberowski bei t-online. Er sieht die Lage der Ukraine deutlich pessimistischer als Bühler. Unter anderem sagt er: Die Zeit arbeite für Russland. Die Unterstützung des Westens lasse nach. Bühler sagt dagegen, dieser Weg sei nicht vorherbestimmt. Die aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: Die Russen haben ihre Luftschläge fortgesetzt. Ein Ziel dabei: Charkiw. Die Ukrainer haben Ziele im russisch besetzten Gebiet angegriffen und auch tief in Russland selbst. Am Boden gibt es jeden Tag zahllose Angriffe auf beiden Seiten an verschiedenen Stellen der Front. Das führt aber nicht zu größeren Gebietsgewinnen für die jeweils angreifenden Truppen. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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  • Folge vom 16.01.2024
    #181 A-50-Abschuss: Herber Verlust für Russland
    Die Ukraine meldet, zwei wichtige russische Flugzeuge abgeschossen zu haben – ein A50-Aufklärungsflugzeug mit aufgesetztem Radar und eine Il-22M-Maschine. Das sind laut Ex-Nato-General Erhard Bühler fliegende Aufklärungs- und Kommandozentralen, deren Besatzungen unmittelbaren Einfluss auf das Kriegsgeschehen am Boden nehmen können. Die A-50 sei vergleichbar mit AWACS-Flugzeugen der Nato. Sie soll über dem Asowschen Meer abgeschossen worden sein, weit entfernt von der Frontlinie. Bühler und Deisinger sprechen darüber, was so ein Flugzeug kann und welche Geschosse für den Abschuss in Frage kommen. Der Verlust sei ein herber Schlag für Russland, so der Ex-General. Die Il-22M ist nach dem Treffer nicht abgestürzt, sondern notgelandet. Laut Bühler liegt dennoch ein Totalschaden nahe. Zur aktuellen Lage: Die russische Armee setzt ihre Luftschläge fort. Die Abschussquote seitens der Ukraine ist zuletzt gesunken. Warum ist das so? Am Boden an der Front sei die Lage dynamisch, so Bühler, aber es gebe keine großen Veränderungen. Außerdem gibt es Spekulationen darüber, ob die Russen eine Winteroffensive planen. Der Ex-General sagt, dafür sehe er derzeit keine stichhaltigen Beweise. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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  • Folge vom 12.01.2024
    #180 Wie stark wird die Ukraine durch F-16-Kampfjets?
    Host Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler sprechen in dieser Folge über die zugesagten F-16-Lieferungen an die Ukraine. Versprochen wurden die Kampfjets unter anderem von Norwegen, Dänemark und Griechenland. Dänemark wollte der Ukraine gestaffelt 19 Flugzeuge liefern. Allerdings verzögern sich die Pläne um ein halbes Jahr. Das zeigt laut Bühler, wie komplex das Vorhaben sei. Piloten müssten ausgebildet, ein Konzept für die Instandsetzung erarbeitet und geeignete Flugplätze ausgesucht werden. Es gibt aber noch zahlreiche weitere Herausforderungen, auf die der Ex-Nato-General eingeht. Laut Bühler werden die F-16-Kampfjets den Krieg nicht entscheiden. Die Ukraine bekomme aber mehrere zusätzliche Fähigkeiten. Die Kampfjets könnten für Luftangriffe auf die besetzte Krim genutzt werden, für die Luftverteidigung gegen russische Kampfflugzeuge und gegen anfliegende Marschflugkörper. Russland wird sich nach Angaben von Bühler mit den Lieferungen der Kampfjets aber nicht abfinden und der Ukraine das Leben schwer machen. Mit welcher Reaktion er rechnet, erläutert er ausführlich. Außerdem rechnet er vor, wieviele Flugzeuge der Ukraine im Moment zur Verfügung stehen. Und er erklärt, warum auch der schwedische Kampfjet Gripen eine Alternative zur F-16 sein könnte. Ein Thema in dieser Folge ist außerdem, dass der Bundessicherheitsrat der Lieferung von IRIS-T-Luft-Luft-Raketen an Saudi-Arabien zugestimmt hat. Außerdem will die Bundesregierung der Lieferung von Eurofightern nicht im Weg stehen. Warum liefert Deutschland einem undemokratischen Staat Militärgüter? Wäre es nicht besser, die Ukraine mit Eurofightern zu unterstützen? Deisinger will in diesem Zusammenhang wissen, was aus der sogenannten "wertebasierten Außenpolitik" der Bundesregierung geworden ist. Laut Bühler wurde sie von der Realität eingeholt. Dabei kommt er auf die Situation im Roten Meer und die Huthi-Rebellen zu sprechen. Auch die aktuelle Lage in der Ukraine hat wieder viel Platz in dieser Folge. Bühler ordnet die Angriffe der Russen mit S-300-Raketen im Raum Charkiw ein, bei denen auch ein Hotel zerstört wurde. Außerdem nennt er Beispiele von mutmaßlich ukrainischen Operationen im russischen Kernland, bei denen Rüstungsfabriken beschädigt wurden. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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  • Folge vom 09.01.2024
    #179 Die massiven Luftangriffe der Russen
    Das neue Jahr hat für die Ukraine mit einer massiven Welle russischer Luftangriffe begonnen. Rund 500 Geschosse wurden abgefeuert, sagt Ex-Nato-General Erhard Bühler - Drohnen, Raketen und mehr. Viele Geschosse seien abgefangen worden. Die ukrainische Luftverteidigung habe seit dem vergangengen Winter dazugelernt. Dennoch seien die Schäden beträchtlich. Weitere Themen: Die aktuelle Lage an der Front + Der Mangel an Artillerie-Munition in der Ukraine Podcast-Empfehlung: 100. Folge von "Die Spur der Täter" Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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