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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg Folgen
Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.
Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg
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Folge vom 30.01.2024#185 Storm Shadow und Co. – Wie wichtig sind sie wirklich?In dieser Folge sprechen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler zunächst über die aktuelle Lage im Ukraine-Krieg. Wieder hat es russische Luftangriffe gegeben. Dieses Mal haben die Ukrainer erstaunlich wenige der Geschosse abfangen können. Die ukrainische Armee hat im Gegenzug eine Öl-Raffinerie im russischen Kernland attackiert. Ein ukrainischer Vize-Admiral äußerte in einem Interview den Wunsch, dass sein Land russisches Kernland auch mit westlichen Marschflugkörpern angreifen könnte. Das würde den Krieg verkürzen. Derzeit lehnt der Westen das aber ab, aus Angst vor einer weiteren Eskalation im Krieg. Deisinger und Bühler sprechen darüber, welche Bedeutung die westlichen Marschflugkörper wie Storm Shadow und Co. haben. An der Front bewege sich derweil nicht viel, so Bühler, trotz schwerer Kämpfe an vielen Orten. Außerdem werden in dieser Folge wieder zahlreiche Hörerfragen beantwortet. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 26.01.2024#184 Friendly Fire? Der Absturz der russischen IL-76In dieser Folge sprechen Host Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler über den Absturz einer russischen IL-76 im Raum Belgorod. Nach russischen Angaben kamen rund 70 Menschen ums Leben. Die meisten sollen ukrainische Kriegsgefangene gewesen sein. Waren sie auf dem Weg zu einem Gefangenenaustausch? Wer hat das Flugzeug abgeschossen? Bühler erklärt, was passiert sein könnte. Außerdem geht er auf Gerüchte ein, an Bord seien Raketen vom Typ S-300 gewesen oder die Ukraine habe mit westlichen Waffen wie Patriot-Raketen oder Iris-T auf das Flugzeug gezielt. Der Ex-Nato-General forderte Russland auf, internationale Untersuchungen zuzulassen. Deisinger und Bühler beschäftigen sich natürlich auch wieder mit der aktuellen Lage. Außerdem schauen sie auf aktuelle Diskussionen. Nach einem Bericht des Handelsblatts hat Großbritannien den Deutschen ein Angebot gemacht. So könnte Deutschland an die Briten Taurus-Marschflugkörper liefern. Die Briten seien dann in der Lage, an die Ukraine weitere Storm-Shadow-Systeme abzugeben. Bühler sieht das skeptisch und erklärt das auch mit den Kampfflugzeugen, die den Briten zur Verfügung stehen. Außerdem bewertet er die geplante Lieferung von sechs Bundeswehr-Hubschraubern vom Typ "Sea-King" an die Ukraine. "Eine Zäsur ist das nicht", so Bühler. Aber sie verbesserten die Fähigkeiten der Ukraine in mehrfacher Hinsicht. Ein weiteres Thema ist die Debatte um ausländische Soldaten in der Bundeswehr. General Bühler nennt mehrere Gründe, warum er diese Idee nicht gut findet. Dieses Vorgehen könnte seiner Meinung nach die Beziehungen zu anderen Ländern belasten, die Maßnahme allein würde die Personalnot nicht lösen und die Soldaten hätten auch eine andere Kultur. Bühler nennt andere Möglichkeiten, wie die Bundeswehr mehr Personal rekrutieren und effizienter arbeiten könnte. Zum Schluss beantwortet er Hörerfragen: Wie wird man General? Wie geht die Bundeswehr mit Streiks im In- und Ausland um, zum Beispiel mit den Bahnstreiks? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 23.01.2024#183 "Steadfast Defender" - Warum die NATO wieder Großmanöver machtIn dieser Folge sprechen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler zunächst über die aktuelle Lage. Am Boden seien die Frontlinie und die Lage im Wesentlichen unverändert, so Bühler. Angriffe der Russen gebe es an allen bekannten Brennpunkten. Die russischen Luftoperationen hätten seit dem Abschuss der fliegenden Kommandozentrale A50 über dem Asowschen Meer nachgelassen. Die Russen seien vorsichtiger geworden. Die Ukraine hat immer wieder Erfolge bei Angriffen auf die russische Infrastruktur – so in Tula und in der Oblast Leningrad. Außerdem geht es um einen Angriff auf einen Markt in der Stadt Donezk mit mehreren Toten. Russland und die Ukraine machen sich gegenseitig dafür verantwortlich. Bühler schätzt die Aussagen dazu ein. Ausführlich sprechen Deisinger und Bühler zudem über das Nato-Manöver "Steadfast Defender". Mit rund 90.000 Kräften ist es das größte seit Jahrzehnten. Hauptzweck der Übung ist laut Bühler die strategische Verlegung von Kräften zur Verstärkung Nordnorwegens, des Baltikums, Polens, Ungarns und Rumäniens. Er erklärt außerdem, dass ein Übungsszenario bei der Nato auf Seiten des Bündnisses die wahren Verhältnisse widerspiegele - sprich Landesgrenzen, politische Verhältnisse, Wirtschaftslage oder militärische Fähigkeiten. Beim Übungsgegner werde ein fiktives Szenario angenommen. Es orientiere sich beim aktuellen Manöver an den Fähigkeiten Russlands, bleibe aber fiktiv hinsichtlich der tatsächlichen Ereignisse während des Übungszeitraums. Bühler macht außerdem deutlich, dass die Übungsinhalte nicht mit der aktuellen politischen und militärischen Wirklichkeit verwechselt werden dürften. Und er beschreibt, welche Übungen die Bundeswehr während „Steadfast Defender“ durchführt. Am Ende beantwortet der frühere Nato-General noch einige Hörerfragen. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 19.01.2024#182 Keine Sternstunde: Taurus-Abstimmung im BundestagIn dieser Folge sprechen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler über eine Abstimmung im Bundestag zum Ukraine-Krieg, initiiert von der Union. Die Bundesregierung wurde in dem Antrag aufgefordert, der Ukraine Taurus-Marschflugkörper zu liefern. Der Antrag wurde abgelehnt, auch von Abgeordneten der Ampel, die eigentlich für die Lieferung sind. Sie stimmten aus Gründen der Fraktionsdisziplin dagegen, unter anderem Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) und Anton Hofreiter (Grüne). Bühler kann dieses Verhalten nicht verstehen. Politiker und Politikerinnen machten sich unglaubwürdig, wenn sie gegen Rüstungslieferungen stimmten, die sie zuvor über Monate gefordert hätten. Die Begründungen für dieses Verhalten wirkten wie Ausreden. Leidtragende seien die Menschen in der Ukraine. Außerdem geht es um Positionen von Experten, die nüchtern und rational die Meinung vertreten, dass Russland diesen Krieg nicht verlieren wird. Die Ukraine kann ihn folglich nicht gewinnen. Bühler sagt dazu, dass die Lage für die Ukraine derzeit nicht gut sei, der Westen müsse sie mehr unterstützen. Dennoch stünden die Ukrainer nicht am Abgrund. Im Detail besprechen Deisinger und Bühler Aussagen des Historikers Jörg Baberowski bei t-online. Er sieht die Lage der Ukraine deutlich pessimistischer als Bühler. Unter anderem sagt er: Die Zeit arbeite für Russland. Die Unterstützung des Westens lasse nach. Bühler sagt dagegen, dieser Weg sei nicht vorherbestimmt. Die aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: Die Russen haben ihre Luftschläge fortgesetzt. Ein Ziel dabei: Charkiw. Die Ukrainer haben Ziele im russisch besetzten Gebiet angegriffen und auch tief in Russland selbst. Am Boden gibt es jeden Tag zahllose Angriffe auf beiden Seiten an verschiedenen Stellen der Front. Das führt aber nicht zu größeren Gebietsgewinnen für die jeweils angreifenden Truppen. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.