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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.

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Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

376 Folgen
  • Folge vom 21.11.2023
    #168 Was sich bei der Bundeswehr ändern muss
    In dieser Folge sprechen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler über die Bundeswehr. Sie ist derzeit so aufgestellt, dass sie den neuen Anforderungen an sie nicht genügen kann. Was muss sich also ändern? Neben dem Bedarf an neuer Ausrüstung sieht Bühler auch strukturellen Reformbedarf bei der Truppe. Dabei gehe es unter anderem um sofortige Einsatzbereitschaft im Krisenfall. Es brauche außerdem mehr Artillerie. Auch das Verteidigungsministerium soll nach Plänen von Bundesverteidigungsministerium Boris Pistorius verschlankt werden.Zur aktuellen Lage: Die Front ist an einzelnen Abschnitten dynamisch, im Großen ändert sich aber wenig. Im Süden verteidigen die Ukrainer ihre während der Offensive erreichten Geländegewinne gegen russische Angriffe. Bei Cherson konnten die Ukrainer ihre Brückenköpfe über den Dnipro leicht ausbauen. Außerdem haben die Russen die Drohnenangriffe zuletzt wieder intensiviert. Bühler rechnet mit einer groß angelegten Operation gegen die ukrainische Energieinfrastruktur – wie im vergangenen Winter.Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.Und hier unser Podcast-Tipp: Die Fascho-Jägerin?! - Der Fall Lina E. und seine Folgen
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  • Folge vom 15.11.2023
    #167 Nato-Teilbeitritt der Ukraine "naiv"
    Der frühere Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat sich mit einem Beitritts-Plan für die Ukraine ins Gespräch gebracht. Er schlug vor, die Ukraine mit den Gebieten in die NATO aufzunehmen, die sie gegenwärtig kontrolliert. Die von Russland besetzten Gebiete im Süden und Osten des Landes sollen außen vor bleiben. Rasmussen meint, das würde das Risiko eines offenen Konflikts zwischen Russland und der Nato senken. Darüber sprechen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler in dieser Folge. Bühler hält den Vorschlag für nicht umsetzbar. Damit steige das Risiko, dass die Nato zur Kriegspartei werde. Die Nato werde kein Interesse haben, während des Krieges ihr Gebiet nach Osten auszudehnen.Außerdem geht es um die Drohnen, die Russland gegen die Ukraine einsetzt. Russland hat seine eigene Drohnenproduktion massiv ausgebaut. Bühler verweist darauf, dass sich das auch auf den Krieg auswirke. So seien im September 500 Drohnen auf die Ukraine gerichtet worden. Das sei Rekord. Bei der Abwehr der Drohnen spielt auch der deutsche Flugabwehr-Panzer Gepard eine wichtige Rolle. Die Ukraine erwartet eine Lieferung von 60 Gepard-Panzern. Laut Bühler kann sie damit ihren Bestand mehr als verdoppeln. Er erklärt, wie hilfreich diese Lieferung sein kann.Wie gewohnt schätzt Bühler auch die aktuelle Lage ein. An der Front im Norden sind die Russen weiter in der Initiative, im Süden die Ukrainer. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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  • Folge vom 10.11.2023
    #166 Die Fehleinschätzungen des Harald Kujat
    In dieser Folge spricht Host Tim Deisinger mit Ex-Nato-General Erhard Bühler über ein Interview, das derzeit viel Aufmerksamkeit erregt. Darin wird der frühere Nato-General Harald Kujat zum Krieg in der Ukraine befragt. Seiner Ansicht nach ist die Gegenoffensive der Ukraine gescheitert. Sie könne den Krieg nicht gewinnen. Bühler widerspricht Kujat. Ohne die eigentlichen Ziele der Gegenoffensive zu kennen, könne man eine solche Bewertung nicht vornehmen. Kritisch sieht Bühler auch die Behauptungen, die Verluste der Ukrainer seien viel höher als die der Russen, und die Kriegsführung der Russen sei effektiv. Außerdem fehlen Bühler die Beweise für Kujats Aussage, Russland habe im Hinterland 350.000 Soldaten zusammengezogen. Starke Kritik übt Bühler auch an Kujats Behauptung, die Bundesregierung würde das Friedensgebot des Grundgesetzes ignorieren. Solch eine Aussage sei "gefährlich". In einigen Punkten stimmt Bühler Kujat aber auch zu. Dabei geht es unter anderem um die Bedeutung der Halbinsel Krim.Deisinger und Bühler kommen auch noch einmal auf die Äußerungen des ukrainischen Oberbefehlshabers Walerij Saluschnyj zu sprechen. Inzwischen gibt es nämlich zahlreiche Reaktionen darauf – unter anderem vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Der Präsident hat Saluschnyj widersprochen und gesagt, dass er kein Patt im Krieg sehe. Bühler erklärt, wie es auf ukrainischer Seite zu diesen unterschiedlichen Aussagen kommen konnte. Spekulationen darüber, dass Saluschnyj Ambitionen auf das Präsidentschaftsamt habe, hält Bühler für unglaubwürdig. Ex-Nato-General Bühler bezieht auch Stellung zu einem "Stern"-Interview mit dem früheren Berater des ukrainischen Präsidentenbüros, Oleksij Arestowitsch. Dieser wirft Selenskyj vor, dass sich die Ukraine unter ihm in Richtung eines autoritären Regimes entwickle. Solche Aussagen wird man laut Bühler in den kommenden Wochen öfter hören. Grund sei, dass in der Ukraine derzeit keine Wahlen zugelassen seien. Natürlich spielt in dieser Podcast-Folge auch die aktuelle Lage eine Rolle. Dabei geht es um die Brückenköpfe, die die Ukraine am Dnipro installiert. Auf den Kampf um Awdijiwka gehen Deisinger und Bühler ebenfalls näher ein.Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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  • Folge vom 07.11.2023
    #165 Aus Fehlern der Russen nicht gelernt?
    In dieser Folge sprechen Host Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler über einen Vorfall, bei dem 20 ukrainische Soldaten auf einen Schlag getötet worden sind. Sie wurden von einer russischen Iskander-Rakete getroffen, als sie sich in Frontnähe in der Region Saporischschja zu einer Ordensverleihung versammelt hatten. Einen ähnlichen Fehler hatten die Russen im Sommer gemacht. Im Juni starben Dutzende russische Soldaten, die sich zur Motivationsrede des Kommandeurs versammelt hatten. Bühler findet zum Tod der Ukrainer vergangene Woche deutliche Worte und kritisiert den zuständigen Kommandeur. Es handle sich um einen "unverantwortlichen Vorgang". Außerdem geht Bühler davon, dass die Russen vor Ort einen Informanten hatten.Deisinger und Bühler kommen auch auf den ukrainischen Angriff auf eine Werft auf der Krim zu sprechen. Dabei wurde eine moderne russische Korvette – mutmaßlich die "Askold" – schwer beschädigt. Bühler erklärt, welche Folgen der Angriff für den Kriegsverlauf hat und wie wichtig das Schiff für die Russen war.Außerdem blicken der Moderator und der Ex-Nato-General erneut auf die Situation im Nahen Osten. Bühler erklärt ausführlich, wie sich die Bundeswehr darauf vorbereitet, eigene Landsleute aus dem Krisengebiet in die Heimat zu holen. Welche deutschen Einsatzkräfte sind beteiligt? Welche Schiffe und Flugzeuge stehen ihnen zur Verfügung? Sind auch Einsätze mit Kampfhandlungen denkbar?Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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