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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.

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Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

376 Folgen
  • Folge vom 22.09.2023
    #152 Über den neuen Friedensplan für die Ukraine - Teil 2
    In dieser Folge befassen sich Host Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler noch einmal mit einem Friedensplan. Er war Ende August von vier hoch angesehene deutschen Persönlichkeiten vorgelegt worden, darunter der frühere General Harald Kujat. In einem Gastbeitrag für die Berliner Zeitung vertreten sie die These, die Ukraine könne den Krieg nicht gewinnen und dürfe sich einem Frieden nicht verweigern. Bühler und Deisinger setzen sich hier Punkt für Punkt mit den Vorschlägen auseinander, die zu einem Waffenstillstand und zu Friedensverhandlungen führen sollen. Bühler zeigt sich allerdings skeptisch. Ein Beispiel: Unter anderem soll der UN-Sicherheitsrat einen Waffenstillstand beschließen. Der Ex-General hält das allerdings für ausgeschlossen. Denn es handele sich um ein Gremium, in dem die Ukraine nicht vertreten sei und Russland ein Vetorecht habe. Bei der ukrainischen Offensive gibt es derweil nicht viel Bewegung. Bühler schildert die aktuelle Entwicklung und berichtet, dass der Nachschub-Mangel zunehmend ein Problem wird. Zudem werde die Artillerie der Russen dezimiert, die Moral der Truppe sei angeschlagen, den Russen gelinge es immer weniger ihre militärischen Ziele zu schützen. Außerdem geht es um die schwindende Unterstützung Polens für die Ukraine. Bühler und Deisinger beobachten zudem eine gewisse Routine des UN-Sicherheitsrat beim Thema Krieg. Bühler meint aber, dass sollte man nicht überwerten. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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  • Folge vom 20.09.2023
    #151 Über den neuen Friedensplan für die Ukraine - Teil 1
    Ende August haben vier hoch angesehene deutsche Persönlichkeiten einen Friedensplan für die Ukraine vorgestellt, darunter der frühere General Harald Kujat. In einem Gastbeitrag erläutern sie, wie der Krieg in der Ukraine durch einen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen beendet werden kann. In dieser Folge schauen sich Host Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler den Friedensvorschlag genauer an. Bühler ist der Meinung, dass das Papier durchaus Beachtung verdient hat und man sich intensiver damit auseinander setzen sollte. Er lobt, dass nicht nur ein Waffenstillstand und Friedensverhandlungen gefordert werden. Sondern die Autoren machten sich auch Gedanken, wie es umgesetzt werden könne. Bühler hat aber den Eindruck, dass sich der Friedensplan einseitig gegen die Ukraine richtet. Von ihr werde Verantwortung und Vernunft gefordert. Es gebe insgesamt zu viele Forderungen an das Opfer des Krieges. Russland und damit der Aggressor bleibe außen vor. Da gebe es keine Forderungen. Bühler sieht auch die Grundannahme im Papier kritisch, dass beide Seiten den Krieg nicht mehr gewinnen könnten. Außerdem geht es um die aktuelle Entwicklung der ukrainischen Offensive, etwa um den Kampf um Bachmut. Der frühere Nato-General erläutert, wie die Ukrainer dort voran kommen. Sie hätten in den letzten Wochen Erfolge gehabt, zum Nachteil der russischen Eliteverbände. Mehrere Brigaden seien zerschlagen worden. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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  • Folge vom 15.09.2023
    #150 Machen die USA Druck bei der Gegenoffensive?
    In dieser Folge sprechen Angela Tesch und Ex-Nato-General Erhard Bühler über den Stand der ukrainischen Offensive. Es gibt Militärexperten, die sich sehr skeptisch darüber äußern, ob die Ukraine vor dem Winter noch entscheidende Erfolge erzielen kann. Der US-General Mark Milley sagt dazu, die Ukrainer kämen gut voran, aber sie hätten nur noch 30-45 Tage Zeit, bis die Schlammperiode einsetze. Markus Reisner, Oberst des österreichischen Bundesheeres, sagt, die Offensive sei ins Stocken geraten. Bühler ist weniger skeptisch. Die Offensive sei nicht zum Erliegen gekommen, auch könne es bis zur Schlammperiode in der Südukraine noch dauern. Die Ukrainer kämen langsam aber systematisch voran. Ausführlich sprechen Tesch und Bühler auch über einen Gastbeitrag von mehrere Experten in der Berliner Zeitung, darunter der General a.D. Harald Kujat. Sie vertreten die These, die Ukraine könne den Krieg nicht gewinnen und dürfe sich einem Frieden nicht verweigern. Bühler kritisiert den Beitrag aus mehreren Gründen, teilweise sei er gar polemisch. Weitere Themen: Das deutsche Zögern bei den „Taurus“-Lieferungen – Misstrauen gegenüber der Ukraine? + Wie gut ist die Ukraine auf den kommenden Winter vorbereitet? + Die Schnellstraße M14 in der Südukraine als lohnendes Ziel für Artillerieangriffe? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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  • Folge vom 12.09.2023
    #149 Herber Rückschlag für die russische Aufklärung
    In dieser Folge sprechen Angela Tesch und Ex-Nato-General Erhard Bühler zunächst über die aktuelle Lage im Ukraine-Krieg. In den vergangenen Tagen wurden seitens der Ukraine weitere Geländegewinne im Süden des Landes gemeldet. Bühler sieht noch keinen entscheidenden Durchbruch. Allerdings liege die Initiative in diesen Frontabschnitten weiter bei der Ukraine. Im Osten, bei Bachmut, binde die ukrainische Armee mit ihren Angriffen die russische Armee. Bühler spricht außerdem über ein Ereignis von „herausragender Bedeutung“: Im Schwarzen Meer hat die Ukraine die Bohrinseln westlich der Krim erstmals seit 2014 wieder in ihren Besitz gebracht. Das sei ein erheblicher Rückschlag für die Russen, besonders bei der Aufklärung in diesem Gebiet, so Bühler. Das Ganze sei von der Tragweite vergleichbar mit der Rückeroberung der Schlangeninsel durch die Ukrainer. Ein weiteres Thema in dieser Folge ist eine Bewertung des G20-Gipfels. Bühler sieht in der Abschlusserklärung mit Blick auf den Ukraine-Krieg positive Punkte. Und es geht um Hörerfragen zu diesen Themen: Trümmer auf rumänischem Boden – eine russische Drohne? + Die Rolle von Drohnen im Krieg + Die deutsche Panzerhaubitze 2000 in der Ukraine + Können Taurus-Marschflugkörper die Krim-Brücke zerstören? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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