Mit dem Song "Sonnendeck" wurde PeterLicht 2001 einer großen Öffentlichkeit bekannt. Der Musiker PeterLicht ist auch ein ausgezeichneter Schriftsteller. In seinem neun Buch mit dem Titel "Wir werden alle ganz schön viel ausgehalten haben müssen" sucht Licht nach Möglichkeiten, auf die vielen Krisen unserer Zeit zu reagieren - ohne die Hoffnung zu verlieren. Und er stellt sich den großen Sinnfragen, die unser Leben prägen. "Oft, wenn ich abends liege, versuche ich einzudringen in eine Art Geheimnis, in eine unterliegende Schicht, in den wahren Gehalt dessen, was ich bin und was mich umgibt," schreibt er in dem Buch und: "Ich war immer glücklich, wenn ich ging, als liefe ich mit jedem Schritt dem Glück ein Stück entgegen, als liefe ich ins Glück hinein. Blieb ich stehen, verebbte das Glück, man musste ihm unentwegt entgegengehen". Im DOMRADIO.DE Interview spricht PeterLicht über seine Spiritualität, über das Glück durch eine Waschstraße für Autos gezogen zu werden und über die Faszination, die ein Rosenkranzgebet haben kann.
Am Mittwoch, den 19. November liest PeterLicht im Kölner Schauspielhaus aus seinem Buch und singt Lieder.
https://literaturhaus-koeln.de/programm/wir-werden-alle-ganz-schoen-viel-ausgehalten-haben-muessen/
https://www.klett-cotta.de/produkt/peterlicht-wir-werden-alle-ganz-schoen-viel-ausgehalten-haben-muessen-9783608502947-t-9170
Kultur & Gesellschaft
Werke-Autorengespräch Folgen
DOMRADIO.DE stellt Autorinnen und Autoren vor und stellt ihnen die Gretchenfrage.
Folgen von Werke-Autorengespräch
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Folge vom 17.11.2025PeterLicht sucht nach Antworten, auf die Krisen unserer Zeit zu reagieren / "Das Spirituelle ist mir nicht fremd"
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Folge vom 03.11.2025Stefan Moster hat den finnischen Roman "Zur Kirche" von Volter Kilpi ins Deutsche übersetzt / Die ganze Menschheit in einem BootAn einem Sonntagmorgen brechen Menschen auf. Sie verlassen ihre Häuser, gehen zu einem Bootshaus, besteigen dort ein großes Boot, mit dem sie in eine Bucht rudern, von wo aus sie noch ein Stück weiter zu Fuß gehen – zur Kirche. Der Inhalt des Romans "Zur Kirche" von Volter Kilpi läßt sich in wenigen Worten zusammenfassen. Der finnische Autor erzählt von der ganzen Welt und Menschheit in einem Boot. Leben und Liebe, Tod und Tragik, Glück und Unglück, Zeit und Ewigkeit im ewigen Kreislauf einer Mitsommernacht. Zurück geht der Roman auf die finnische Tradition am Sonntag durch die Schären in Kirchbooten zum Gottesdienst zu fahren. Der Autor und Übersetzer Stefan Moster hat das sprachgewaltige Werk ins Deutsche übertragen. Im DOMRADIO.DE Interview schwärmt er von Volter Kilpi und sein Werk - und wie es gelingen kann die umwerfende finnische Poesie angemessen in die deutsche Sprache zu übersetzen . Volter Kilpi / „Zur Kirche“ / Prachtausgabe mit einem Nachwort von Stefan Moster / Mare Verlag / 528 Seiten / 54 Euro https://www.mare.de/buecher/zur-kirche-721
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Folge vom 27.10.2025Lina Schwenk fragt nach den Auswirkungen der Kriegstraumata für die folgenden Generationen / "Blinde Geister" - über das Schweigen der Nachkriegsgenerationen"Immer wieder gibt es diese Tage, an denen sich die Stille ausbreitet, als schweige das ganze Land. Als hielten die Menschen inne, angespannt, voller Angst". Im Debutroman "Blinde Geister" von Lina Schwenk geht es um das Schweigen nach dem 2. Weltkrieg und der Nazi-Zeit. Die Romaheldin Olivia wächst im friedlichen Deutschland der 50er-Jahre auf und doch trägt beinahe jeder Tag ein Stück Vergangenheit in sich. Wenn der Vater die Lebensmittelvorräte überprüft oder der Lehrer die Kinder im Turnunterricht durch selbst gebaute Schützengräben kriechen lässt. Erst als Erwachsene begreift Olivia, wie stark sie von einer Generation bestimmt ist, die es nie gewagt hat, laut zu hoffen – und beginnt, sich auf ungewöhnlichen, teils skurrilen Wegen von den Erinnerungen der anderen zu befreien. «Blinde Geister» ist eine bewegende Familiengeschichte, die vom Nachkriegsdeutschland bis in die Gegenwart führt und von der Frage erzählt: Wie können wir die eigene Familie schützen und uns gleichzeitig vor ihr bewahren? https://www.chbeck.de/schwenk-blinde-geister/product/38775170
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Folge vom 24.10.2025Helge Matthiesen über den Aufbruch im Wirtschaftswunderland NRW / Die Kirche hat den Menschen eine Heimat gegeben"Nordrheinwestfalen. Aufbruch ins Wirtschaftswunder" heißt ein Bildband, der bisher unveröffentlichte Fotos aus NRW zeigt. Die Bilder stammen von Dr. Paul Wolff und Alfred Tritschler - zwei der bedeutendsten deutschen Fotografen des 20. Jahrhunderts. Der Journalist und Historiker Helge Matthiesen hat die Texte zum Bildband geschrieben - darin erzählt er von den Anfängen Nordrheinwestfalens - ein Land der Gegensätze und des Aufbruchs. "Die Konfessionen spielten in NRW nach dem Krieg eine wichtige Rolle. Die Menschen waren orientierungslos und fanden in den Kirchen eine neue Heimat", erzählt Matthiesen im DOMRADIO.DE Interview. Besonders im Ruhrgebiet wurden so viele Kirchen gebaut wie nie zuvor.
