Großmutter, Mutter, Tochter - Hertha, Ellen und Dora, drei Frauen zwischen 1930 und 1990, drei Generationen, geprägt vom Krieg und dem Schweigen der Nachkriegszeit - vom Wirtschaftswunder und der Studentenrevolution. Ute Wegmann läßt in ihrem Roman "Alles soll sehr weiß sein" deutsche Vergangenheit lebendig werden, indem sie den Frauen in der jeweiligen Zeit eine Stimme gibt. Dabei geht es der Autorin nicht um Schuldzuweisungen, sondern darum, Zusammenhänge aufzuzeigen. Denn: "Die Gegenwart hat keine Zukunft, wenn man die Vergangenheit totschweigt". Im DOMRADIO.DE Interview erzählt Ute Wegmann, wie es ihr gelungen ist, den Frauen so nahe zu kommen, dass wir das Gefühl haben, neben ihnen zu sitzen und uns ihre Geschichte und ihre Geschichten erzählen zu lassen.
https://www.maroverlag.de/prosa/324-alles-soll-sehr-weiss-sein--9783875126822.html
Am 14. April stellt Ute Wegmann ihr Buch im Kölner Literaturhaus vor
https://literaturhaus-koeln.de/programm/lokalrunde-ute-wegmann-bastian-schneider/14-04-2026/
Kultur & Gesellschaft
Werke-Autorengespräch Folgen
DOMRADIO.DE stellt Autorinnen und Autoren vor und stellt ihnen die Gretchenfrage.
Folgen von Werke-Autorengespräch
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Folge vom 12.03.2026Ute Wegmann schreibt über drei Frauen aus drei Generationen / Alles soll sehr weiß sein
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Folge vom 10.03.2026Thomas Hettche über seinen Roman "Liebe" / Was passiert, wenn man sich mit 60 Jahren verliebt"Es gibt die große Liebe", davon ist Thomas Hettche überzeugt. In seinem Roman "Liebe" erzählt er von Anna und Max. Die beiden sind 60 Jahre alt und haben schon einiges an Beziehungserfahrung hinter sich - und dann schlägt die Liebe ein. Was passiert da? Wie erleben Max und Anna diese große Liebe? Im DOMRADIO.DE Interview erzählt der Autor Thomas Hettche von dieser Ewigkeitserfahrung, die auch eine Transzendenzerfahrung ist, eine magische Erfahrung, die das Vorfeld ist, auf dem auch eine religiöse Bindung entstehen kann. "Liebe" von Thomas Hettche / Verlag Kiepenheuer & Witsch / 165 Seiten / 22 Euro https://www.kiwi-verlag.de/buch/thomas-hettche-liebe-9783462002041
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Folge vom 02.03.2026Hannah Lühmann erzählt in ihrem Roman "Heimat" von Tradwifes / Was macht Rollenbilder der 50er Jahre für Frauen heute attraktiv?Als Influencerinnen auf Instagram und anderen sozialen Medien sind sie ein Trend, der ständig zunimmt. Tradwifes werben für ein Leben als klassische Hausfrau und Mutter. Sie finden die Rollenbilder der 1950er Jahre erstrebenswert. Kinder, Küche, Kirche lautet ihr Credo. Ihren ideologischen Überbau finden sie bei evangelikalen Gruppen. Die Autorin Hannah Lühmann hat ein Buch über Tradwifes geschrieben. Jana heißt ihre Heldin in dem Roman "Heimat", die sich zunehmend vom Leben ihrer Nachbarin Karolin angezogen fühlt. Karolin lebt das Leben eines Tradwifes, einer Frau, die sich als dienende Mutter versteht. Ein einfühlsames Buch, das eine gesellschaftliche Entwicklung aufgreift und verständlich macht, ohne die Sollbruchstellen dieses Familienmodels zu verschweigen. Im DOMRADIO.DE erzählt die Autorin, warum sie sich selbst von diesem Trend im Internet angezogen gefühlt hat - und wie unheimlich diese Szene auch sein kann. https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/hannah-luehmann-heimat-9783446282827-t-5654
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Folge vom 28.01.2026Gisa Klönne im Interview über ihren Roman "Die Liebe später" / Wer bin ich und wer möchte ich sein?"Ich weiß nicht mehr, wer ich bin. Wer ich sein möchte und sein kann. Wie leben?" Das ist die große Frage, die sich Kora in dem Roman „Die Liebe später“ von Gisa Klönne stellt. Kora gerät nach einer Herzoperation in einen Sog von Lebensfragen, der für sie alle Gewissheiten infrage stellt. Gisa Klönne erzählt in ihrem Roman von Lebenskrisen, die uns erschüttern – von Sehnsucht und Angst – und davon, wie das geht: älter werden, auch gemeinsam als älteres Paar glücklich zu leben. Im DOMRADIO.DE Interview erzählt die Autorin von einem Lebensgefühl, das zurzeit viele Baby-Boomer umtreibt. https://www.gisa-kloenne.de/ https://www.rowohlt.de/buch/gisa-kloenne-die-liebe-spaeter-9783463000756
