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Reisen

Zwischen Hamburg und Haiti

Mit dem Mikrofon rund um die Welt. Das ist die spannende Aufgabe, die sich unseren Autor*innen stellt. Um dann in unserem Podcast "Zwischen Hamburg und Haiti" zu erzählen, wie nahe und ferne Länder klingen, was die Menschen dort berichten, wie sie leben, was sie wünschen. Wir fragen unsere Reporter*innen aber auch, wie sie selber sich gefühlt haben beim Reisen, wie es ist, fremd in fernen Welten zu sein. Lassen Sie sich von unserem Podcast "Zwischen Hamburg und Haiti" einladen, mitzureisen und vielleicht auch eigene Reisepläne zu schmieden!

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Folgen von Zwischen Hamburg und Haiti

98 Folgen
  • Folge vom 15.05.2026
    Madeira: Wenn immer Frühling ist
    „Blumeninsel“, „Insel des ewigen Frühlings“, „Hawaii Europas“ - wer die Insel Madeira besucht, wird feststellen, keine dieser Beschreibungen ist untertrieben. Grün ist es an fast jeder Ecke - und das zu jeder Jahreszeit. Die Insel mitten im Atlantik zeichnet sich durch ein ganzjährig mildes, subtropisches Frühlingsklima aus, das durch den Golfstrom und Passatwinde geprägt ist. Die zahlreichen Mikroklimazonen führen zusätzlich dazu, dass sich das Wetter je nach Höhenlage und Nord-Süd-Ausrichtung stark unterscheiden kann. Deshalb gehören Sonnencreme und Regenjacke gleichzeitig ins Gepäck. Abwechslungsreich ist Madeira allemal: Der sonnige Süden eignet sich perfekt für Badetage und Urbanes, während der grüne Norden mit Lorbeerwäldern, steilen Klippen und Naturschwimmbecken beeindruckt. Das raue Hochland ist ideal für Wanderungen. Madeira gilt als Wanderparadies, vor allem entlang der Levadas. Das sind gebaute Kanäle, die Wasser aus dem regenreichen Norden in den trockenen Süden führen. Das Levadanetz auf der Insel ist über 2000 Kilometer lang. Die erste Levada entstand im 16. Jahrhundert. Mit dem großflächigen Bau wurde im 19. Jahrhundert begonnen. Waren sie früher aus Holz und später aus Steinplatten, fließt das Wasser mittlerweile durch Betonkanäle.Wer Madeira besucht, wird an zwei Genüssen nicht vorbeikommen: die Banane und der Poncha. Keine andere Frucht wird so sehr mit Madeira in Verbindung gebracht, wie die Banane. 1552 wurde der Anbau erstmals schriftlich erwähnt. Das gelbe Obst entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem Exportschlager. Heute ist allerdings nur noch ein kleiner Teil für den europäischen Markt gedacht. Die meisten Bananen gehen aufs portugiesische und spanische Festland. Der Poncha ist das Nationalgetränk der Insel. Der süß-saure, alkoholische Cocktail wird in fast jedem Lokal/Bar angeboten. Er besteht klassisch aus Zuckerrohrschnaps, Honig und Zitronen- oder Orangensaft. Oft ist er auch ein Mitbringsel der Touristen. Ohnehin ist der Tourismus mittlerweile eine wichtige Einnahmequelle geworden. Gäbe es ihn nicht, hätten viele Menschen keine Arbeit. Gleichzeitig sorgen Touristenmassen – vor allem mit dem Schiff – nicht nur für volle Ecken, sondern steigende Preise. Schnell wird deutlich: Der Tourismus ist für Madeira Fluch und Segen zugleich.
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  • Folge vom 08.05.2026
    Göteborg: rau und liebenswert
    Ein altes Sprichwort sagt: „In Göteborg werden keine Gedichte geschrieben, sondern nur Rechnungen“. Es muss in Stockholm – ganz auf der anderen Seite Schwedens – erfunden worden sein. Denn Reporterin Merle Schaack hat in der zweitgrößten Stadt im Königreich viel mehr Gründe als Volvo, SKF und Co. entdeckt, um mehr als einen Zwischenstopp einzulegen.In der kultigen Straßenbahn fährt sie die Lebensadern der bodenständig bunten Stadt ab: Angefangen an der Mündung des Flusses Göta Älv, der einst Schwedens Tor zur großen Welt war. Jeden Morgen feilschen Händler hier im Hafen bei einer Fischauktion mit ganz eigenen Regeln um den besten Fang des Tages.Mit speziellem Göteborger Humor geht es nach Haga. Und hinter hübschen Holzfassaden dem Ursprung des ehemaligen Arbeiterviertels auf den Grund. Denn dass Einheimische wie Reisende hier in so gemütlichem Ambiente ihre Kaffeepausen einlegen können, verdanken sie dem Pragmatismus einer boomenden Hafenstadt und hartnäckigen Anwohnern.Fernab vom innenstädtischen Trubel lernen wir in dieser Folge von „Zwischen Hamburg und Haiti“ im Schärengarten Johanna Olzon kennen. Ihre Vorfahren arbeiteten zunächst als Fischer auf Hönö, einer der felsigen Inseln vor der Westküste – bis ihr Urgroßvater aus der Not eine Tugend machte und der Familiengeschichte mit seinem Geschäftssinn eine Wendung gab. Johanna und ihr Freund Peter zeigen uns, wie das Inselleben heute aussieht und wie sie es mit einem alten Rezept bereichern wollen.Merle Schaack war für uns dort.
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  • Folge vom 01.05.2026
    Winteralltag auf den Lofoten
    Januar auf einer kleinen Inselgruppe über dem Polarkreis. Die Sonne klettert erst spät über die kargen Berge, der Schnee hat sich festgesetzt, die schmalen Straßen sind gefroren und in der Nacht tanzen Polarlichter über dem Wasser. Der Winter auf den Lofoten in Nordnorwegen ist etwas ganz Besonderes. Denn: Während die Natur die Pausetaste drückt, geht der Alltag weiter. Sowohl für die Einheimischen als auch für die Touristen.Tausende Menschen aus aller Welt überqueren auch im Winter die Inselgruppe per Bus oder Auto. Die beeindruckende Szenerie zieht die Touristen in ihren Bann. Mittlerweile ist auch in den Wintermonaten Hochsaison und besonders die Cafés, Restaurants und Hotels machen beeindruckende Umsätze.Gleichzeitig läuft der Betrieb in der traditionellen Fischerei. Im Februar beginnt die Dorschsaison. Auf dem Wasser sind Fischerboote unterwegs und an Land wird der Fang traditionell auf Holzbalken zum Trocknen an die frische Luft gehängt. Wie lebt es sich im Winter auf den Lofoten? NDR-Reporterin Johanna Honsberg wollte genau das herausfinden und hat zwei Monate im Süden der Inselgruppe verbracht. Sie erzählt von der Ruhe, die dort herrscht, vom ersten Schnee und Trockenfisch, von dem Staunen der Touristen und Tagen ohne Sonne.Nordseereport: Abenteuer Lofoten – Norwegens Insel-Juwel - hier anschauenhttps://www.ardmediathek.de/video/nordseereport/abenteuer-lofoten-norwegens-insel-juwel/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjM2MDM0OV9nYW56ZVNlbmR1bmc
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  • Folge vom 24.04.2026
    Ein Ort, zwei Länder: Grenzerfahrungen in Baarle
    Fünf Kilometer nördlich der belgisch-niederländischen Hauptgrenze liegt ein auf den ersten Blick unscheinbares Städtchen, das aus roten Backsteinhäusern besteht: Baarle. Es ist einzigartig, den Ort gibt es doppelt: Baarle-Hertog und Baarle-Nassau, auf dem Ortsschild stehen beide Namen. Ersteres gehört zu Belgien, letzteres zu den Niederlanden. Der Ort ist geteilt, aber die Grenze läuft nicht nur in der Mitte hindurch, der Grenzverlauf mutet eher wie ein Flickenteppich aus Landschnipseln an.Es gibt 22 belgische Enklaven im niederländischen Staatsgebiet, durchnummeriert von H1 bis H22 – das H steht für Hertog. In zwei davon befinden sich sieben niederländische Konter-Enklaven, nummeriert von N1 bis N7 – das N steht für Nassau. Das ist also je ein Stück Niederlande, das sich in Belgien verbirgt, das sich wiederum in den Niederlanden befindet. Dann gibt es eine niederländische Enklave im belgischen Staatsgebiet, N8. Das alles macht diese Grenzziehung zu einer der, wenn nicht zu der kompliziertesten und kleinteiligsten der Welt. Weltweit gibt es noch 63 Enklaven, fast die Hälfte davon finden sich in der 10.000-Einwohner-Stadt. Seinen Ursprung hat das Grenz-Wirrwarr von Baarle in der Übereinkunft zweier Adeliger im 12. Jahrhundert, die damals vornehmlich landwirtschaftlich genutzte Parzellen unterschiedlichen Lehensherren zusprachen. Bis heute hat sich das gehalten – mit kuriosen Folgen, die Willem van Gool bei einer Ortsbesichtigung zeigt: Im Rathaus lässt sich die Grenzlinie „einschalten“, ein Leuchtstreifen, der den Ratssaal teilt, leuchtet gelb auf. Im Getränkemarkt, der auf der Grenze liegt, gelten die günstigeren belgischen Alkoholpreise, da die Eingangstür auf belgischem Gebiet liegt. Entscheidend dafür ist die „Vordertür-Regel“ – von der es aber auch Ausnahmen gibt, etwa ein Haus mit einer belgischen und einer niederländischen Hausnummer, da die Grenze genau durch die Mitte der Haustür führt.Das Haus von Julien Leemans liegt verwaltungstechnisch in Belgien, da dort die Vordertür platziert ist. Aber 90 Prozent des Hauses sind niederländisch. Bis auf zwei Räume: „Wenn meine Frau näht, dann tut sie das in Belgien. Ansonsten gibt es nur noch einen anderen belgischen Raum: Das ist die Toilette.“ Er koche in den Niederlanden, meint Leemans, aber führe ab in Belgien.Von ihm erfährt Reporter Daniel Sprenger beim Rundgang mit ständigen Grenzüberschreitungen, dass das Leben im zersplitterten Baarle vor allem früher nicht nur lustige Seiten hatte, und warum die Kleinstadt als Modell für die Europäische Union gilt. Denn trotz oder vielleicht auch gerade wegen - der allgegenwärtigen Teilung überwiegt sehr viel Gemeinsames in Baarle. ARD Mediathek: Niederlande ungefiltert: Wer seid ihr wirklich?https://www.ardmediathek.de/video/niederlande-ungefiltert-wer-seid-ihr-wirklich/niederlande-ungefiltert-wer-seid-ihr-wirklich/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtMzEwYjA5MDktOTA0ZS00ZDk2LWI1NDAtMWEyZGFjODZjYzNk
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