Von den strengen Coronamaßnahmen sind besonders Kulturschaffende betroffen. Ein Gespräch mit dem Intendanten des Münchner Volkstheaters Christian Stückl.
Am Mittwochabend beschlossen die Ministerpräsidenten zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel wieder strenge Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Maximal zehn Leute aus zwei verschiedenen Hausständen dürfen sich in der Öffentlichkeit treffen. Unterhaltungs- und Freizeitveranstaltungen werden weitestgehend untersagt, Gastronomiebetriebe geschlossen.
Vor allem die Kulturschaffenden sind von den Beschränkungen stark betroffen. Christian Stückl, der Intendant des Münchner Volkstheaters, fühlt sich wie im luftleeren Raum. Vieles bleibe unklar, sagt er. Und wie es nach dem vierwöchigen "Lockdown light" weitergehen soll, weiß er noch nicht.
Weitere Themen: Islamistischer Terror in Frankreich, Wachstum in USA, Duda gegen Abtreibungsgesetz.
**Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro
**Redaktion:** Vinzent-Vitus Leitgeb
**Produktion:** Carolin Lenk
_Zusätzliches Audiomaterial über dpa und MPK._
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Folge vom 29.10.2020Corona und Kultur: "Der Mensch lebt nicht vom Brot alleine"
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Folge vom 28.10.2020Würden Gerichte einen Lockdown zulassen?Strenge Maßnahmen, um das Coronavirus einzudämmen, scheinen unumgänglich. Doch diese müssen gut begründet sein, damit sie vor Gericht Bestand haben. Die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland steigt und steigt. Es muss etwas getan werden. Manche bringen sogar einen kurzen, konsequenten Lockdown ins Gespräch. Aber so einfach geht das nicht. Denn die Gerichte in Deutschland, sei es auf kleiner Verwaltungs- oder auf bundesweiter Ebene, haben Maßnahmen der Politik immer wieder gekippt. Ein bundesweiter Lockdown, meint SZ-Gerichtsreporter Wolfgang Janisch, wäre so kaum durchzusetzen. Und auch sonst müssen die verantwortlichen Politiker ihre Entscheidungen besser begründen, damit sie vor Gericht Bestand haben. Weitere Themen: Aufruf gegen strengere Maßnahmen, Chemnitz wird Kulturhauptstadt, Eskalation in Bergkarabach. **Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro **Redaktion:** Vinzent-Vitus Leitgeb **Produktion:** Carolin Lenk _Zusätzliches Audiomaterial über dpa._
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Folge vom 27.10.2020CDU: Der Streit um den verschobenen ParteitagDie CDU muss wegen Corona ihren Parteitag verschieben - und schlittert so in einen heftigen Machtkampf. Wieso die Kritik von Friedrich Merz nur teilweise gerechtfertigt ist. Am 04. Dezember sollte eigentlich der CDU-Parteitag stattfinden, bei dem auch der neue Parteichef gewählt werden sollte. Jetzt wird der Parteitag aber auf unbestimmte Zeit verschoben. Friedrich Merz kritisiert die Entscheidung und sagt, man wolle ihn damit verhindern. Was die verschobene Wahl für die Partei bedeutet und warum völlig unklar ist, welcher der drei Kandidaten davon profitieren könnte, erklärt SZ-Parlamentskorrespondent Stefan Braun aus Berlin. Weitere Nachrichten: Die Ministerpräsidenten werden am Mittwoch wohl weitere Anti-Corona-Maßnahmen beschließen und in Kalifornien sind erneut großflächige Waldbrände ausgebrochen. Mehr zur neuen US-Richterin Amy Coney Barrett: https://bit.ly/2J0XnOz
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Folge vom 26.10.2020QAnon: Auf der Spur eines eifrigen deutschen AnhängersSeit Jahren werden im Internet unter dem Schlagwort QAnon abstruse Unwahrheiten geteilt. Mittlerweile ist die selbsternannte Bewegung auch in Deutschland angekommen. Auch wegen Menschen wie Falk O. Seit 2017 verbreiten sich im Internet abstruse Unwahrheiten: über Politiker, die angeblich Kinder foltern würden, Chips, die in unsere Körper eingepflanzt sind oder Falschinformationen zu Corona-Impfstoffen. Dahinter steckt die Meta-Verschwörung QAnon, die auch in Deutschland immer mehr Anhänger hat. SZ-Reporter Hannes Munzinger hat gemeinsam mit Lena Kampf vom WDR versucht herauszufinden, wer die abstrusen Thesen von QAnon in Deutschland weiterverbreitet. Im Podcast berichtet er von dieser Recherche. Weitere Nachrichten: Der für Anfang Dezember geplante CDU-Parteitag wurde abgesagt und in Belarus startet ein Generalstreik, um gegen Präsident Lukaschenko zu protestieren.