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NachrichtenKultur & Gesellschaft

Auf den Tag genau

Aus dem Kiez in die Welt, von der Oper in den Boxring – mit täglich einer Zeitungsnachricht aus der Hauptstadtpresse heute vor 100 Jahren tauchen wir ein in die Fragen und Debatten, die das Berlin von 1920 bewegten. Halte dich informiert und bleib auf dem Laufenden über eine Welt, die uns heute doch manchmal näher ist, als man meinen möchte. Die aktuelle Staffel „Hamburg und die Welt vor 100 Jahren“ entsteht in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und präsentiert Zeitungsartikel aus Hamburger Tageszeitungen. Es gilt weiterhin: bis morgen! Die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und die Hapag-Lloyd Stiftung unterstützen die Pilotphase des Geschichtspodcast finanziell. Mit Dank an Andreas Hildebrandt für den Jingle und Anne Schott für die Bildmarke.

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Folgen von Auf den Tag genau

2057 Folgen
  • Folge vom 16.01.2022
    St. Moritz in Berlin
    Alpiner Wintersport war in der Berliner Presse der frühen 1920er Jahre ein absolutes Modethema, für die allermeisten Berlinerinnen und Berliner seinerzeit allerdings praktisch noch ein ganz und gar unerschwingliches Vergnügen. Wenn der Prophet – buchstäblich – nicht zum Berg kommt, muss der Berg halt zum Propheten kommen. Oder um es mit der Neuen Zeit vom 16. Januar 1922 zu formulieren: Wenn man sich St. Moritz nicht leisten kann, muss Berlin eben zu St. Moritz werden. Üppiger Schnee, strahlender Sonnenschein und ein wenig Phantasie machten es zumindest für ein paar Wochenendstunden möglich. Es liest Paula Leu.
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  • Folge vom 15.01.2022
    Die Schule der Schlangenmenschen
    Die Geschichte des Jiu-Jitsu in Deutschland, und des asiatischen Kampfsports überhaupt, ist eng mit der Person Erich Rahn verbunden. Als Sohn eines Kaufmannes, der mit Fernost handelte, gab es Erich, so die Legende, zu denken, dass die viel kleineren Kinder der japanischen Handelspartner ihn, der viel kräftiger und größer war, stets beim Rangeln besiegten. Später sah er in einem Berliner Zirkus einen japanischen Meister kämpfen – solche Touren durch europäische Varietés und Zirkusbühnen waren damals üblich – und lies sich von diesem ausbilden. 1906 eröffnete Rahn dann die erste Jiu-Jitsu-Kampfsportschule Deutschlands im Hinterzimmer einer Kneipe. Er hatte damit wenig erfolgt. Doch dann trat auch Rahn im Zirkus gegen beliebige Gegner auf und wurde nie besiegt, wodurch die Polizei auf ihn aufmerksam wurde und ihn 1910 zum Ausbilder im Nahkampf machte. In den 20er Jahren hatte er dann auch mit seiner Schule in Berlin Erfolg, die ein Journalist der Berliner Volks-Zeitung für seinen am 15. Januar 1922 abgedruckten Bericht besucht. Auch er ist angetan vom Sieg der Schnelligkeit und Intelligenz über die rohe Kraft. Für uns berichtet Frank Riede von den Anfängen der Kampfsportschulen des Jiu-Jitsu.
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  • Folge vom 14.01.2022
    Lernt Spielen!
    „Kinder an die Macht“ hat Herbert Grönemeyer 1986 getextet und dabei die anarchischen und kreativen Impulse der Kinder gefeiert. Mittlerweile ist dieses Thema voll in der Ratgeberliteratur angekommen, damit jeder Erwachsene im Rahmen seiner Selbstoptimierung auch kindliche Perspektiven in sein Handeln und Denken einbauen kann, womit die radikale und wirklich kreative Sprengkraft sicherlich beseitigt wurde. Diese finden wir aber noch (und schon) vor 100 Jahren in einem Aufsatz der österreichischen Lyrikerin, Erzählerin und Übersetzerin Helene Scheu-Riesz in der Berliner Morgenpost vom 14. Januar 1922. Hier plädiert sie dafür, dass die Erwachsenen das Spielen von den Kindern wieder-erlernen sollten. Es liest dennoch nicht seine Tochter, sondern Frank Riede selbst.
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  • Folge vom 13.01.2022
    Die Ästhetik in der Chirurgie
    Die Brutalität des Ersten Weltkrieges wurde der Nachkriegsgesellschaft tagtäglich durch die verwundeten und verkrüppelten Soldaten vor Augen geführt. Ihre verstümmelten oder amputierten Gliedmaßen und schweren Verletzungen im Gesicht und am Kopf legten ein Zeugnis vom Vernichtungswerk der Bomben, Granaten und sonstiger Geschosse ab. Vor diesem Hintergrund überrascht es wenig, dass im Berliner Tagblatt vom 13.1. 1922 die Errungenschaften der Ästhetischen Chirurgie gefeiert werden. Noch war die Schönheitsoperation kein Wunderversprechen an die Oberschicht oder gar an breite Schichten, die in der Regel mit Kriegsverletzungen nichts am Hut haben. Für uns liest Paula Leu.
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