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NachrichtenKultur & Gesellschaft

Auf den Tag genau

Aus dem Kiez in die Welt, von der Oper in den Boxring – mit täglich einer Zeitungsnachricht aus der Hauptstadtpresse heute vor 100 Jahren tauchen wir ein in die Fragen und Debatten, die das Berlin von 1920 bewegten. Halte dich informiert und bleib auf dem Laufenden über eine Welt, die uns heute doch manchmal näher ist, als man meinen möchte. Die aktuelle Staffel „Hamburg und die Welt vor 100 Jahren“ entsteht in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und präsentiert Zeitungsartikel aus Hamburger Tageszeitungen. Es gilt weiterhin: bis morgen! Die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und die Hapag-Lloyd Stiftung unterstützen die Pilotphase des Geschichtspodcast finanziell. Mit Dank an Andreas Hildebrandt für den Jingle und Anne Schott für die Bildmarke.

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Folgen von Auf den Tag genau

2057 Folgen
  • Folge vom 08.07.2021
    Im Klosterviertel - ein Spaziergang durch Alt-Berlin
    In anderthalb Jahren Podcast sind wir und seid Ihr mit uns wahrlich weit herumgekommen. In ungezählten Berliner Kiezen haben wir uns herumgetrieben, etliche deutsche Landschaften durchwandert, mittlerweile fast alle europäischen Länder bereist und immer wieder auch in noch entferntere Weltgegenden geschaut – ja selbst ins Weltall haben wir gefunkt. Gleichsam nur um einen Ort haben wir, unsererseits gänzlich unfreiwillig, einen Bogen gemacht: Die eigentliche historische Mitte Berlins, seine Keimzelle um den Mühlendamm, zwischen Nicolaiviertel und Fischerinsel, Marien-, Kloster und Petrikirche wurde von den Tageszeitungen der frühen 1920er Jahre überraschenderweise bereits ähnlich konsequent ignoriert wie ihre versprengten, durch Schnellstraßen zersiedelten Überreste von den heutigen Berlinerinnen und Berlinern. Auf den Tag genau vor einhundert Jahren, am 8. Juli 1921, sind wir endlich doch einmal fündig geworden. Die Berliner Volks-Zeitung macht sich auf nach Alt-Berlin, zu einem Spaziergang in der Klosterstraße, Frank Riede heftet sich an ihre Fersen.
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  • Folge vom 07.07.2021
    Die Deutschen in Jugoslawien
    Das nach dem Ersten Weltkrieg aus den vormals unabhängigen Staaten Serbien und Montenegro sowie zahlreichen ehemaligen Provinzen Österreich-Ungarns gebildete Jugoslawien wurde im 20. Jahrhundert zum Inbegriff eines Vielvölkerstaates in Europa. Heute ein wenig vergessen: Neben Serben, Kroaten und Slowenen, Bosniaken, Mazedoniern und Montenegrinern, Albanern, Italienern und Ungarn lebten – seit Jahrhunderten alteingesessen – während der Zwischenkriegszeit in seinen Grenzen u.a. auch 700.000 Deutsche. Die Deutsche Allgemeine Zeitung vom 7. Juli 1921 weiß zu berichten, dass deren politischen Rechte unter der neuen Herrschaft speziell im nördlichen Landesteil Slowenien, aber auch in der serbischen Vojvodina einstweilen stark eingeschränkt seien - mittelfristig zeigt man sich aber durchaus optimistisch. Es liest Paula Leu.
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  • Folge vom 06.07.2021
    Lysistrata in Vorpommern
    Nichts ist komischer, als wenn die Wirklichkeit versucht, das Theater nachzuahmen – und besonders toll gerät diese Travestie erfahrungsgemäß häufig dann, wenn deutschnationale Chargen dafür die politische Bühne okkupieren. Dass Vertreterinnen aus deren vorpommernschem Landesverband mit der Vernachlässigung ihrer ‘Ehepflichten‘ drohten, um dem Kaiser wieder auf den Thron zu verhelfen, lässt den Vorwärts naheliegenderweise an die Lysistrata des griechischen Komödiendichters Aristophanes denken, in der die (Ehe-)Frauen in Athen und Sparta bekanntlich sexuelle Enthaltsamkeit für den Frieden übten. Die Rezension dieser Farce in der Ausgabe vom 6. Juli 1921 fiel denn auch entsprechend amüsiert aus. Für uns klatscht sich Frank Riede auf die Schenkel.
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  • Folge vom 05.07.2021
    Werbeplakate auf Schinkels Wand!
    Wir alle kennen die flimmernden Werbebilder, die die Häuserfassaden des Times Square in New York dominieren. Ein Sinnbild der Überflutung mit kommerziellen Versprechen als wesentlicher Teil des pulsierenden städtischen Lebensalltags. Eine solche „Vorreiterrolle“ spielte der Times Square bereits 1922 als der Schriftsteller Gilbert. K. Chesterton mit Blick auf seine Plakatierung formulierte: Was für ein Wundergarten muss dies für jeden sein, der so glücklich ist, nicht lesen zu können. Ein Jahr früher erhob die Berliner Akademie der Künste, unter ihrem Präsidenten Max Liebermann, die Stimme und protestierte am 5. Juli 1921 in der DAZ gegen die geplante Freigabe bestimmter Parkmauern und Häuserwände Berlins für Werbeplakate. Freilich wollte auch sie dem Fortschritt nicht im Wege stehen, aber eine künstlerische Expertise bei der Auswahl und Plakatierungsart der Flächen hielt sie schon für wünschenswert. Besonders die Parkmauer des von Karl Friedrich Schinkel renovierten Prinz-Albrecht-Palais’, damals gelegen an der heutigen Wilhelmstr. Ecke Niederkirchnerstr., sollte nicht ohne Sinn und Verstand, aus Sicht der Akademie, zugekleistert werden. Aus heutiger Perspektive muss man sagen: Welch glückliche Zeit, als es um die Plakatierung der Parkmauer ging! 1934 bezog der Sicherheitsdienst des Reichsführers SS das Palais und plante von hier seine Gräueltaten. Die Ruine des Gebäudes ließ der Berliner Senat 1949 sprengen und heute befindet sich auf dem Gelände die Gedenkstätte Topographie des Terrors. Für uns liest Frank Riede.
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