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NachrichtenKultur & Gesellschaft

Auf den Tag genau

Aus dem Kiez in die Welt, von der Oper in den Boxring – mit täglich einer Zeitungsnachricht aus der Hauptstadtpresse heute vor 100 Jahren tauchen wir ein in die Fragen und Debatten, die das Berlin von 1920 bewegten. Halte dich informiert und bleib auf dem Laufenden über eine Welt, die uns heute doch manchmal näher ist, als man meinen möchte. Die aktuelle Staffel „Hamburg und die Welt vor 100 Jahren“ entsteht in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und präsentiert Zeitungsartikel aus Hamburger Tageszeitungen. Es gilt weiterhin: bis morgen! Die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und die Hapag-Lloyd Stiftung unterstützen die Pilotphase des Geschichtspodcast finanziell. Mit Dank an Andreas Hildebrandt für den Jingle und Anne Schott für die Bildmarke.

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Folgen von Auf den Tag genau

2057 Folgen
  • Folge vom 09.12.2025
    Skikurs mit dem Hamburger Anzeiger
    Der Aufschwung des alpinen Skisports zu einem Massenvergnügen wird gemeinhin in den Nachkriegsjahrzehnten verortet; zwischen 1950 und 1975 soll die Zahl der Skifahrer weltweit von 5 Millionen auf 35 Millionen hochgeschnellt sein. Wie so vieles hatte indes auch diese Entwicklung offensichtlich eine Vorgeschichte in den 1920er Jahren, die, scheint es, sogar bis in norddeutsche Tieflande ausstrahlte. Warum sonst hätte der Hamburger Anzeiger vom 9. Dezember 1925 sonst seine Leserschaft so ausführlich über neue Trends des Skikurs- und Skischulwesens in den Alpen informieren sollen? Auch schon damals, erfahren wir, scheinen soziale Gesichtspunkte beim Ausflug in die verschneiten Berge nicht völlig nachrangig gewesen zu sein, und auch schon damals sehnte sich manch Snob nach den ruhigeren früheren Zeiten auf den Hängen und Pisten zurück. Rosa Leu hat sich für uns auf die Bretter gestellt.
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  • Folge vom 08.12.2025
    Ein Fundstück aus der Frühgeschichte der Kafka-Rezeption
    Als Franz Kafka am 3. Juni 1924 starb, war er, trotz immerhin 46 Publikationen zu Lebzeiten, ein der Literaturwelt weithin unbekannter Autor. Außer seinem Freund und Nachlassverwalter Max Brod hatte kaum jemand in Kafka den Jahrhundertkünstler erkannt, als der er später posthum auf dem Parnass einzog, und so darf der Artikel eines Autors namens Heinrich Dreyfuß, den wir in den Altonaer Nachrichten vom 8. Dezember 1925 fanden, wohl als echte Entdeckung gelten. Dreyfuß, über dessen Person wir leider keine belastbaren Erkenntnisse einzuholen vermochten, empfiehlt Kafka nicht einfach als Geheimtipp einem neugierigen Publikum; er stellt ihn unumwunden in Reihe mit Granden der deutschen Literaturgeschichte wie Goethe und E.T.A. Hoffmann. Dass auch ein Jakob Wassermann in dieser Reihe auftaucht, mag ebenso überraschen wie der Vergleich Kafka’scher Syntax mit gotischer Sakralarchitektur – interessant, ja brisant ist Dreyfuß‘ Argument allemal. Frank Riede stellt es uns vor.
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  • Folge vom 07.12.2025
    Sport oder Tierquälerei?
    Auf eine organisierte Form von Tierschutz stößt man in den 1920er Jahren, jedenfalls vermittelt durch die von uns rezipierten Tageszeitungen, eher noch nicht. Dass es, nun ja, kulturelle Traditionen gab, die die Würde der Kreatur zutiefst verletzten – dieses Gefühl war indes offenbar schon verbreitet, wobei die Haltung zu dieser Problematik, bedingt eben durch diese unterschiedlichen Traditionen, von Region zu Region, Land zu Land stark divergierte. Der Wandsbeker Bote blickt in seiner Ausgabe vom 7. Dezember 1925 relativ verständnislos nach England, wo man zwar Spanier und Franzosen den Stierkampf verübelte, selbst aber ungeniert zu Tierjagden und -hetzen blies und die Tierquälerei dabei auch noch durch flankierende Wettspiele verschlimmerte. Frank Riede berichtet von sadistischen Praktiken, die teilweise auch heute noch nicht ausgestorben sind. Rosa Leu ist leider aktuell verhindert und wird erst ab dem 9.12. wieder lesen.
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  • Folge vom 06.12.2025
    Bubikopf als Körperverletzung?
    Wahrscheinlich ist es uns allen schon einmal passiert, dass wir nach dem Friseurbesuch bereuten, uns für eine neue Frisur entschieden zu haben. Aber die wenigsten von uns haben im Anschluss den Friseur wegen Körperverletzung verklagt. Diese spezielle Option spielt, im Kontext eines Wechsels von langem Haar zu einem Bubikopf, der Landgerichtsrat Dr. Bergmann aus Cottbus im Hamburgischen Correspondenten vom 6. Dezember 1925 durch. Sein Fallbeispiel betrachtet diese juristische Fragestellung – man ist versucht zu sagen: natürlich – aus der Perspektive eines Mannes, dessen Tochter, die neuerdings einen Bubikopf trägt, minderjährig ist und ihr Taschengeld sowieso nur ausgeben darf für Zwecke, die der Vater billigt. Zu welchen Schlüssen der Jurist kam, und ob die Friseure 1925 einen Grund hatten, nervös zu werden, teilt uns Frank Riede mit.
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