"Hinter uns liegen anspruchsvolle Wochen, manche auch in den Reihen der Regierungskoalition waren besorgt, ob wir den Herausforderungen unserer Zeit gerecht werden. Ich kann heute sagen, es war ein guter Tag gestern und es wird ein guter Tag für Deutschland heute. Wir legen Ihnen nämlich heute einen ganzen Katalog von bedeutenden Reformen vor." Kanzler Friedrich Merz und seine Koalitionspartner haben sie vorgelegt, die lange versprochenen Reformideen für Deutschland. 33 Ideen haben sie, ausgehandelt in acht Stunden Koalitionsausschuss. Dem letzten vor der Sommerpause des Parlaments. Was steht drin im Plan, wann soll was umgesetzt werden - wenn der Bundestag mitspielt?Weitere Informationen:Wirtschaftsweise Grimm: "Kündigungsschutz lockern"https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3333856.htmlSPD-Finanzpolitikerin: Reformen können Stabilität und Wachstum bringenhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3334190.html34 Maßnahmen: Steuerreform, Entlastungen und höhere Reichensteuer geplanthttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3334352.htmlVon Rente bis Reichensteuer: Diese Reformen sollen jetzt kommenhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/reformen-100.htmlKoalition einigt sich auf Reformpakethttps://www.tagesschau.de/eilmeldung/koalitionsausschuss-ergebnisse-reformpaket-100.htmlNDR Info Thema - auch zum Nachhören in ARD-Soundshttps://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:193cce6e1dd33420/Moderation: Jessica ChmuraInterviews: Birgit Langhammer und Andreas SperlingProduktion: Jessica Chmura
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Verschiedene Stimmen und Aspekte zum Thema des Tages – aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft oder Kultur. In zehn Minuten blicken wir hinter die Schlagzeilen, erklären Zusammenhänge und zeigen unterschiedliche Perspektiven auf. Mit der Expertise und der Recherchekraft von NDR Info. Immer montags bis freitags ab 13 Uhr.
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Folge vom 02.07.2026Große Reformpläne - und alles wird besser?
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Folge vom 01.07.2026Tödliche Schüsse in Stade: Was folgt?"Wir haben gedacht, nachdem das passiert ist und wir alle das mit Schrecken und Entsetzen aufgenommen haben und wahrgenommen haben, wie viel Trauer, wie viel Verzweiflung hier auch in der Stadt ist und das Stade wirklich jetzt im Augenblick wie so eine verwundete Stadt ist, dass wir gesagt haben, es braucht einen Ort, wo Menschen hinkommen können, die nicht allein sein wollen mit all diesen Gefühlen, ob das nun Wut ist oder Ärger oder Trauer, dass sie das mit anderen teilen können." Die Regional-Bischöfin Sabine Preuschoff versucht in Worte zu fassen, was vielen nach dem, was in Stade in Niedersachsen passiert ist, durch den Kopf geht. Sechs Menschen sind ums Leben gekommen, erschossen in einer Jugendhilfe-Einrichtung. Fassungslosigkeit - in der Stadt, bei Menschen, die in diesem Bereich arbeiten im ganzen Land. Nach und nach werden weitere Details zur Vorgeschichte bekannt. Und wir fragen heute: Was folgt aus den tödlichen Schüssen von Stade?Links:Tödliche Schüsse in Stade: 45-Jähriger ist in U-Hafthttps://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/stade-150.htmlNach tödlichen Schüssen in Stade: "Das Böse darf niemals siegen"https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/stade-214.htmlAlltag im Jugendamt: "Eltern kommen mit Messer in der Tasche"https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/jugendamt-114.htmlNDR Info Thema - auch zum Nachhören in ARD Sounds:https://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:193cce6e1dd33420/Moderation: Jessica ChmuraInterviews: Markus SchubertPlanung: Felix TenbaumProduktion und Distribution: Emily Payant
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Folge vom 30.06.2026Gefühlt alles teurer: Wie sollen wir das bezahlen?Der Tankrabatt läuft aus, die Urlaubssaison startet und die Politik berät über Sparpläne und Reformen. Im NDR Info Thema widmen wir uns der Frage "Hohe Preise, schwache Wirtschaft: Wie bleibt unser Leben bezahlbar?" Der Ökonom Marcel Fratzscher sagt: „Wir haben in den letzten sechs Jahren drei große Schocks erlebt. Corona-Pandemie, dann kam der Krieg Russlands gegen die Ukraine, jetzt haben wir den Krieg im Iran. Und all das hat zu Preissteigerungen geführt. Und Energie- und Lebensmittelpreise treffen Menschen mit wenig Einkommen besonders hart, weil Menschen mit wenig Einkommen häufig als Anteil ihres eigenen Einkommens zwei-, drei-, viermal mehr für diese Dinge ausgeben müssen als Menschen mit sehr hohem Einkommen.“ Und wir schauen, wie Menschen mit den Gegebenheiten umgehen und wie sie in die Zukunft schauen.weitere Informationen:Heute NDR Info live vor Ort in Waren: Wie bleibt unser Leben bezahlbar?https://www.ndr.de/nachrichten/info/infovorort-104.htmlAbstiegsangst statt Aufstieg: Welche Folgen hat das?https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/wohlstandsverlust-102.htmlSchwesig: Reformen müssen kleine und mittlere Einkommen entlastenhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/schwesig-340.htmlFratzscher: "Wohnen ist die zentrale soziale Frage"https://www.ndr.de/nachrichten/info/interview-fratzscher-100.htmlVolle Auftragsbücher reichen nicht: Was Unternehmen in MV ausbremsthttps://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/wirtschaft-waren-100.htmlLebenshaltungskosten: Wird wirklich alles teurer?https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3329214.htmlWarener Tafel: Pizza aus Berlin, Wurst aus Bückeburghttps://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/mvregioneubrandenburg-4214.htmlPodcast-Tipp: Zehn Minuten Wirtschaft “Hohe Preise, schwache Wirtschaft - wie wird der Alltag bezahlbar?”https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcasts/audio-3329768.htmlNDR Info Thema - auch zum Nachhören in ARD Sounds:https://www.ardsounds.de/sendung/das-thema/urn:ard:show:193cce6e1dd33420/Moderation: Jessica ChmuraInterviews: Markus Schubert und Stefan SchlagPlanung: Felix Tenbaum
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Folge vom 29.06.2026CO2-Speicherung: Luftschloss-Baustein im Kampf gegen den Klimawandel?Die Abkürzung CCS steht für Carbon Capture and Storage, also Kohlenstoff einfangen und speichern. Die Idee: CO2 soll aus der Luft gefiltert oder an einer Fabrik abgefangen und in den Boden verpresst werden, etwa auf hoher See in den Meeresboden. In Norwegen wird diese Technologie bereits angewendet. Auch in Deutschland bringen sich Unternehmen in Stellung. Unter Forschern sei die Mehrheitsmeinung, dass die Technologie gebraucht werde – aber gezielt in bestimmten Bereichen, sagt Arne Schulz aus der NDR Info Wirtschaftsredaktion. CCS sei aber noch relativ teuer. Ob sich die Technologie lohne und durchsetze, hänge auch davon ab, wie stark die Europäische Union den CO2-Ausstoß bepreise. Bei der Hamburger Stadtreinigung erprobt man noch eine andere Methode zur CO2-Bindung: CCU, Carbon Capture and Utilization, also die Nutzung des gespeicherten CO2. Denn bei Müllverbrennungsanlagen ist der Ausstoß von Kohlendioxid unvermeidbar. Bundesumweltminister Schneider von der SPD hält solche Technologien für eine Ergänzung der Klimaschutzmaßnahmen.Weitere Informationen:CO2-Speicherung und Alternativen in Hamburghttps://www.ndr.de/audio-3326976.htmlCO2-Speicherung in der Nordseehttps://www.ndr.de/audio-3326976.htmlChancen und Risiken der CO2-Speicherung in der Nordseehttps://www.tagesschau.de/co2speicherung-geomar-interview-wallmann-101.htmlMinister Schneider: "Klimawandel gemeinsam mit globalem Süden angehen"https://www.ndr.de/audio-3327052.htmlAlle Folgen von “NDR Info Thema” in ARD-Soundshttps://www.ardsounds.de/sendung/das-thema/urn:ard:show:193cce6e1dd33420/