Die BayWa ist eine Institution in Bayern. In der Landwirtschaft ist der Agrar- und Handelskonzern tief verwurzelt. Vor einem Jahr allerdings wurde aus dem Traditionsunternehmen ein Sanierungsfall. Mit der Folge, dass die BayWa sich neu aufstellen muss. Das heißt auch: Mindestens 1.300 Mitarbeiter verlieren ihren Arbeitsplatz, 26 Standorte will der Konzern schließen. Für viele Landwirte bedeutet es, sie müssen längere Wege in Kauf nehmen, wenn sie ihre Getreideernte lagern wollen. BR Recherche zeichnet nach, wie es zu dieser Unternehmenskrise kommen konnte.
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Der Funkstreifzug Folgen
Ob Lobbyismus, Ausbeutung oder Behördenwillkür: Der "Funkstreifzug" geht als investigative Recherchesendung von BR24 den Dingen auf den Grund, deckt Missstände in Politik und Gesellschaft auf, beschreibt Fehlentwicklungen und analysiert die Hintergründe. Jeden Mittwoch gibt es eine neue Folge.
Folgen von Der Funkstreifzug
116 Folgen
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Folge vom 16.07.2025„Einmal Abgrund und zurück – Wie die BayWa in die Krise rutschte“
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Folge vom 08.07.2025Kein Schotter für Straßen: Wenn ausbleibende Sanierungen zur Kostenfalle werden500 Milliarden Euro will Deutschland in den nächsten zehn Jahren in die Infrastruktur investieren. Viele sind sich einig: Das ist bitter nötig. Vor allem auch im Bereich der Verkehrswege. Allein 4 000 Brücken an Autobahnen und Bundesstraßen müssen saniert werden. Dazu kommen noch viele mehr an den Landstraßen und in den Kommunen. Seit Jahrzehnten warnen Experten: Wenn die Instandhaltung der Straßen und Brücken, so wie geschehen, verschleppt wird, explodieren die Kosten.
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Folge vom 01.07.2025Neue Drogen aus Deutschland: Wie Firmen ‚legales‘ LSD verkaufenIn Deutschland hat sich eine Branche etabliert, die halluzinogen wirkende Mittel verkauft. Sogenannte Psychedelika. Die gehen häufig über den "digitalen Ladentisch”. Eine Firma wirbt mit Abholstationen in Köln, Stuttgart, Berlin und München - eine andere mit der Lieferung per Paketdienst nach Hause.? Doch wie kann das sein? Werden Drogen in Deutschland damit auf Umwegen salonfähig? ?
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Folge vom 25.06.2025Junge Straftäter - Warum Gewaltdelikte zunehmenIn der polizeilichen Kriminalstatistik fällt auf, dass die Zahl der jungen Tatverdächtigen bei den Gewaltdelikten im vergangenen Jahr deutlich zugenommen hat. Besonders auffällig dabei: Bei den Kindern zwischen 8 und 14 Jahren sogar um über 11 Prozent. In absoluten Zahlen: 13.755 Kinder zwischen 8 und 14 Jahren wurden im Jahr 2024 der Polizei gemeldet, weil sie mutmaßlich gefährliche oder schwere Körperverletzung begangen hatten, Raub oder räuberische Erpressung. Auch in Bayern gibt es diesen Trend. Gabriele Knetsch ist der Frage nachgegangen, woran das liegt. Hat mit Experten aus Polizei und Forschung getroffen und einen Jugendlichen, der von seinen Schlägereien mit anderen Jugendlichen berichtet.