Die FilmanalyseChristopher Nolan legt mit „Oppenheimer“ ein Biopic vor, das Maßstäbe setzt. 181 Minuten vibriert dieser Film, um die facettenreiche Figur J. Robert Oppenheimer aus mehrere Perspektiven zu zeigen. Wild springt Nolan in der Zeit hin und her, ein beeindruckendes Star-Ensemble fügt sich in die Ästhetik ein, die vor allem aus Großaufnahmen besteht. Vor allem zwei Themen stellt Nolan in den Mittelpunkt: 1. Welche Verantwortung haben Wissenschaftler? 2. Welches Verhältnis hat der Staat zu seinen Bürgern – und umgekehrt? Der Vater der Atombombe erscheint in diesem Film in all seiner Zerrissenheit, aber ist kein filmisches Denkmal, kein psychologisches Drama, wir erleben auch Zelebrieren des Geniekults, vielmehr wirft uns dieser Film immer wieder in die Gegenwart. Zugleich ist „Oppenheimer“ eine hochintelligente Reflexion über das Medium Film und die Blicke der Kamera. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse!Literatur:Günther Anders: Die atomare Drohung. Radikale Überlegungen zum atomaren Zeitalter. C.H. Beck.Kai Bird, Martin J. Sherwin: J. Robert Oppenheimer. Die Biographie. List.Sie können DIE FILMANALYSE finanziell unterstützen – vielen Dank!Wolfgang M. SchmittBetreff: DIE FILMANALYSEIBAN: DE29 5745 0120 0130 7858 43BIC: MALADE51NWDPayPal: http://www.paypal.me/filmanalysePatreon: https://www.patreon.com/wolfgangmschmittWolfgang M. Schmitt auf Twitter:https://twitter.com/SchmittJuniorWolfgang M. Schmitt auf Facebook:https://www.facebook.com/wolfgangm.schmittjun/Wolfgang M. Schmitt auf Instagram:https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/Produziert von FatboyFilm:https://www.fatboyfilm.de/https://www.facebook.com/fatboyfilm/https://www.instagram.com/fatboyfilm/
Kino
Die Filmanalyse Folgen
Kino anders gedacht: Der Titel und zugleich oberstes Prinzip der Filmanalyse. Wolfgang M. Schmitt jun. beleuchtet aktuelle Großproduktionen (und manchmal auch Klassiker) aus einer etwas anderen Perspektive. Jede Woche eine neue ideologiekritische Analyse!
Folgen von Die Filmanalyse
308 Folgen
-
Folge vom 23.07.2023Ep. 116: So geht Christopher Nolan in OPPENHEIMER vor – Kritik & Analyse
-
Folge vom 16.07.2023Ep. 115: Echtheitskino: MISSION IMPOSSIBLE 7: Dead Reckoning – Kritik & AnalyseDie FilmanalyseDas Dream-Team Christopher McQuarrie und Tom Cruise zeigen mit „Mission Impossible: Dead Reckoning Part 1“ nun den siebten Teil der Action-Reihe, dennoch ist keine Ermüdung zu bemerken, vielmehr gelingt es ihnen immer noch zu überraschen. Furiose Actionszenen und ein wie eh und je wunderschön laufender Tom Cruise sind es jedoch nicht allein, die diesen Film ausmachen. Auch thematisch beschreitet der Film neue Wege: Sicherlich muss einmal mehr die Welt gerettet werden, aber das konkrete Bedrohungsszenario mit einer übermächtigen KI, die nach Weltherrschaft strebt, lässt die geopolitische Gemengelage unklar werden. Was, wenn sich das Individuum letztendlich nur auf Freunde verlassen kann? Oder vielleicht sogar nur auf sich selbst, wie es der neu eingeführten Filmfigur Grace (Hayley Atwell) vorschwebt? „Mission Impossible 7“ erläutert diese Fragen aber weniger in Dialogen als mit den Mitteln des Bewegungskinos, das trotzdem Raum zum Denken lässt. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse!Sie können DIE FILMANALYSE finanziell unterstützen – vielen Dank!Wolfgang M. SchmittBetreff: DIE FILMANALYSEIBAN: DE29 5745 0120 0130 7858 43BIC: MALADE51NWDPayPal: http://www.paypal.me/filmanalysePatreon: https://www.patreon.com/wolfgangmschmittWolfgang M. Schmitt auf Twitter:https://twitter.com/SchmittJuniorWolfgang M. Schmitt auf Facebook:https://www.facebook.com/wolfgangm.schmittjun/Wolfgang M. Schmitt auf Instagram:https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/Produziert von FatboyFilm:https://www.fatboyfilm.de/https://www.facebook.com/fatboyfilm/https://www.instagram.com/fatboyfilm/
-
Folge vom 09.07.2023Ep. 114: Wir sollten Wes Anderson lieben & hassenDie FilmanalyseWes Anderson gehört zu den Regisseuren, die einen eigenen Stil haben – so sehr sogar, dass derzeit auf TikTok dieser Stil imitiert wird: TikToker kreieren ihren Alltag wie in einem Wes-Anderson-Film, detailverliebt und stets aus der Zentralperspektive aufgenommen. Zugleich werden mittels AI Filme generiert, die im Stil von Anderson gestaltet sind. So kann eine besonders schrullige Harry-Potter-Version bestaunt werden. Ist das nicht der ultimative Beweis dafür, dass wir es mit einem schlechten Filmemacher zu tun haben, wenn die Ästhetik so leicht zu imitieren ist? Keineswegs, denn auch Picasso ist leicht nachzuahmen. Jedoch sollten wir Wes Anderson nicht unkritisch feiern, denn inzwischen sind seine Filme unerträglich artifiziell und furchtbar enervierend. In der neuen Filmanalyse blickt Wolfgang M. Schmitt auf „The Royal Tenenbaums“, „Darjeeling Limited“, „Moonrise Kingdom“ und „Asteroid City“.Sie können DIE FILMANALYSE finanziell unterstützen – vielen Dank!Wolfgang M. SchmittBetreff: DIE FILMANALYSEIBAN: DE29 5745 0120 0130 7858 43BIC: MALADE51NWDPayPal: http://www.paypal.me/filmanalysePatreon: https://www.patreon.com/wolfgangmschmittWolfgang M. Schmitt auf Twitter:https://twitter.com/SchmittJuniorWolfgang M. Schmitt auf Facebook:https://www.facebook.com/wolfgangm.schmittjun/Wolfgang M. Schmitt auf Instagram:https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/Produziert von FatboyFilm:https://www.fatboyfilm.de/https://www.facebook.com/fatboyfilm/https://www.instagram.com/fatboyfilm/
-
Folge vom 02.07.2023Ep. 113: Was INDIANA JONES 5 & DAS RAD DES SCHICKSALS uns über das Altern lehrtDie FilmanalyseSteven Spielberg hat die ersten vier Indiana-Jones-Filme gedreht, doch nach dem Tiefpunkt im Jahr 2008 war Schluss: James Mangold hat im fünften Teil die Regie übernommen. „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“ ist aber noch grauenhafter, noch blöder als der vierte Teil – auch wenn wir alle bis dato dachten, dass „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ nicht mehr zu unterbieten ist. Zum einen hat das mit der haarsträubenden Geschichte zu tun, die eine der irrsinnigsten Zeitreisen der Filmgeschichte bereithält, zum anderen aber liegt es an der Tatsache, dass Harrison Ford alt ist, aber niemand bereit zu sein scheint, dies zu akzeptieren. Stattdessen sehen wir schlimmste De-Ageing-Technologie, die uns einen agilen, fidelen und vor allem verjüngten Helden herbeizaubert, wo doch in Wahrheit allenfalls ein rüstiger Greis zu sehen sein müsste. Interessanterweise hängt das Befremden, das diese Bilder auslösen, nicht allein mit der noch nicht völlig ausgereiften Technik zusammen, sondern mit unserem Wissen über die Wirklichkeit: Wir alle wissen, dass Harrison Ford ein 80jähriger Mann ist, das Kino kann diese Realität nicht überwinden. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse!Sie können DIE FILMANALYSE finanziell unterstützen – vielen Dank!Wolfgang M. SchmittBetreff: DIE FILMANALYSEIBAN: DE29 5745 0120 0130 7858 43BIC: MALADE51NWDPayPal: http://www.paypal.me/filmanalysePatreon: https://www.patreon.com/wolfgangmschmittWolfgang M. Schmitt auf Twitter:https://twitter.com/SchmittJuniorWolfgang M. Schmitt auf Facebook:https://www.facebook.com/wolfgangm.schmittjun/Wolfgang M. Schmitt auf Instagram:https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/Produziert von FatboyFilm:https://www.fatboyfilm.de/https://www.facebook.com/fatboyfilm/https://www.instagram.com/fatboyfilm/