Eine Türkin in Dänemark sorgt für Aufhorchen in der Weltmusik-Szene: "Sümbül", das Debütalbum von Hilal Kaya, ist aus dem Stand in die Top Ten der World Music Charts Europe und auch der Transglobal World Music Charts eingestiegen. Völlig zurecht!
Kaya und ihrem Team gelingt eine interessante Symbiose aus traditioneller anatolischer Musik und Elementen aus Rock, Jazz und Psychedelia.
"Für mich handelt dieses Album von Sehnsucht, Zugehörigkeit und der Verbindung zu den eigenen Wurzeln. Während wir der Musik ihre Freiheit gelassen haben, wollten wir zugleich die Magie und die Erinnerung Anatoliens in ihr bewahren", sagt Hilal Kaya selbst über ihr Debüt.
Das hören wir uns mal etwas genauer an in dieser Hörbar-Ausgabe.
Dazu gibt’s jede Menge weitere "Musik grenzenlos", zum Beispiel aus Irland, Frankreich, Finnland und Kuba. Enjoy!
Weltmusik gemischt
Die hr2-Hörbar Folgen
Musik grenzenlos und global - Chanson, Folk, Jazz, Singer/Songwriter, Klassik oder Filmmusik – hier ist alles möglich
Folgen von Die hr2-Hörbar
100 Folgen
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Folge vom 02.09.2026Hilal Kaya: Sehnsucht nach Anatolien & mehr Musik grenzenlos
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Folge vom 01.09.2026Ins Nachtleben mit dem Arcis Saxophon Quartett & mehr Musik grenzenlosKlassische Musik nicht nur hören, sondern mit dem ganzen Körper, mit allen Sinnen erleben: Das ist das erklärte Ziel des Arcis Saxophon Quartetts aus München. Vor 17 Jahren gegründet, liebt es dieses Ensemble, Konzert- und CD-Programme zu entwickeln, die Experimentierfreude, grenzenlose Neugier und musikalische Meisterschaft unter einen Hut bringen. Dramaturgie, Klang- und Lichtdesign spielen dabei ebenso eine Rolle, wie begleitende Videos in den sozialen Netzwerken. Mit dem neuen Album "Quirky Nightclub Chronicles" tauchen die Vier diesmal ein ins urbane Nachtleben, mit Tangos von Astor Piazzolla, diversen musikalischen Tapas von Marc Mellits und "Echoes of Live", den eher kontemplativen Nachtgedanken der jungen Komponistin Shuteen Erdenebaatar. Dazu gibt’s an der Hörbar jede Menge weitere "Musik grenzenlos", u.a. mit Gitarrist Ralf Illenberger, dem Orchestra Baobab feat. Cheikh Lô und Neuem von einer interessanten Künstlerin und Band namens Karl die Große.
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Folge vom 31.08.2026Keb‘ Mo‘: Zusammenbruch, Neubeginn & mehr Musik grenzenlosWenn man "The Breakdown", Keb’ Mo’s neues Bluesalbum, nur oberflächlich hört, könnte man meinen: da singt ein rundum zufriedener, lebensweiser Mann im Herbst seiner Karriere voller Dankbarkeit von dem, was ein langes, glückliches Leben ihm geschenkt hat. Die Wahrheit aber ist: Keb’Mo‘ hat zwei heftige Jahre hinter sich. Er ist dem Tod nur um Haaresbreite von der Schippe gesprungen und steht gleichzeitig vor den Trümmern einer langen Ehe. "The Breakdown" trifft es also nicht nur im metaphorischen Sinne ganz gut. Trotzdem: die Art und Weise, in der dieser feine, erfahrene Bluesman diese existenziellen Erfahrungen in seiner Musik verarbeitet, nötigt einem Respekt ab: besonnen, zurückgenommen und im Wesentlichen reduziert auf seine Gitarre und seine Stimme, hält der Musiker aus Nashville Rückschau auf sein Leben. Und er tut das mit der Weisheit und Gelassenheit eines Mannes, dem sehr bewusst ist, dass seine Restlaufzeit auf Erden begrenzt ist. Ein Blick in den Rückspiegel, ohne Groll und geprägt von der Dankbarkeit, all das erlebt zu haben. Beneidenswert…
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Folge vom 29.08.2026Um die Welt mit Monsieur Periné, Tal Arditi, Cheikh Ibra Fam & mehr Musik grenzenlosIn der Hörbar am Samstag laden wir Sie ein, mit uns durch die Gassen von Lissabon zu schweifen, auf La Réunion zu senegalesischem Beat zu tanzen, bei afro-kolumbianischer Caféhausmusik einen Mojito zu süffeln und deutsch-äthiopischen Souljazz zu genießen. Wir starten in Kolumbien, mit der Gruppe Monsieur Periné aus Bogotá in Kolumbien. Bei denen geht’s um eine Beziehung, die wie Musik war - der Filmsong, den man geteilt hat und der alles sagte. Bei Cheikh Ibra Fam wird’s grenzenlos positiv. Der Sufi, Sänger, Songschreiber und Multiinstrumentalist aus dem Senegal versteht seine Musik als Empowerment. Sein jüngstes Album "Adouna" aus dem Frühjahr mischt Afro-Pop, Soul und die Musikstile Westafrikas. Mit dem israelischen Singer-Songwriter, Jazz- und Fusionmusiker Tal Arditi wird’s dann poppig: Sein jüngstes Album "Love Myself" geht weg vom zarten akustischen Fingerpicking, das ihn bekannt gemacht hat. Dennoch findet Tal Arditi: diese Platte sei seine intimste. Das alles und noch mehr in der Hörbar am Samstag.