Wir reisen ins Jahr 1966 und ins All! Dieses Jahr feiert die deutsche Kult-Science Fiction-Serie "Raumpatrouille Orion" großes Jubiläum, mit dem bahnbrechenden Originalsoundtrack von Peter Thomas und seinem Sound Orchester - immer noch cool und originell.
Die Musik zu diesem Straßenfeger mit Dietmar Schönherr als "Commander McLane" war schon damals ein Hinhörer. Sie hat die Popkultur über Jahrzehnte hinweg beeinflusst, wurde zig mal gesampelt und remixt.
Film- und TV-Komponist Peter Thomas war hier genauso experimentell unterwegs wie die Trickfilmer der Serie, die mit Reiskörnern einen Materiesturm simulierten oder einen Eisportionierer zum Roboter-Arm machten.
Schnallen Sie sich an, der Countdown läuft für eine Stunde Space Sounds an der Hörbar. Neben "Raumpatrouille" durchs All flitzen u.a. Alin Coen, Rivers of England, Berrogüetto, David Bowie, Air und Fjarill.
Weltmusik gemischt
Die hr2-Hörbar Folgen
Musik grenzenlos und global - Chanson, Folk, Jazz, Singer/Songwriter, Klassik oder Filmmusik – hier ist alles möglich
Folgen von Die hr2-Hörbar
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Folge vom 02.07.202660 Jahre Raumpatrouille Orion & und mehr Musik grenzenlos
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Folge vom 01.07.2026Turtelnde Gitarren: Ella Zirina, Teis Semey & und mehr Musik grenzenlosDie aus Lettland stammende Gitarristin Ella Zirina und der dänische Gitarrist Teis Semey haben sich für ein außergewöhnliches Album zusammengetan. Auf "Dark Yellow" lassen sie ihre Instrumente einander umgarnen, interagieren und zu zweit Risiken eingehen. Mal akustisch, mal verstärkt an der Steckdose loten sie auf "Dark Yellow" Klangfarben und -räume aus. Zu ihren Einflüssen gehören Nick Drake, Joni Mitchell und Bert Jansch - aber eben auch die großen Jazzgitarristen wie Al Di Meola, Pat Metheny und John McLaughlin. Für Teis Semey ist diese Zusammenarbeit etwas Besonderes: "Mit Ella zu spielen, hat eine magische Qualität. Ein Duo ist ein sehr nacktes Format, es exponiert die Person hinter dem Instrument. Aber manchmal hebt es alles auch auf ein ganz anderes Level, und mit Ella fühle ich genau das." Weitere Höhepunkte der heutigen Hörbar sind u.a. das Retro-selige Moka Efti Orchestra, die libanesische Musikpionierin Tania Saleh, der französische Chansonnier Thomas Dutronc und die Londoner Multikulti-Institution Grupo Lokito.
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Folge vom 30.06.2026Coco Aikura: Songs gegen Rollenbilder & und mehr Musik grenzenlosMit der Band Yalta Club machte die Sängerin Elektro-Pop mit einem Touch Melancholie, auf Deutsch, Französisch und Englisch. Seit drei Jahren ist sie nun solo unterwegs. Der Sound ist reduzierter, aber man erkennt Cocos Handschrift: Indiepop mit Haltung! Coco Aikura stammt aus Lüneburg, aber schon mit 19 hat sie sich auf den Weg um die Welt gemacht und als Straßenmusikern in Mexiko City, Sydney oder auf Bali verdingt. Auf ihrem neuen Minialbum "Lust in the Mirror" präsentiert sie einen filigranen Mix aus Indie-Sound, atmosphärischen Synthies und ihrem warmen Gesang. Der rote Faden: es sind Songs gegen starre Rollenbilder, gegen Anpassungsdruck. Denn das Albumkonzept nimmt bewusst die FLINTA*-Perspektive ein - das heißt, eine Position der Stärke von Frauen, Lesben, intergeschlechtlichen, nicht-binären, trans und agender Personen. Außerdem an der Hörbar heute: Neues von Fatoumata Diawara aus Mali, Elektro-Chanson vom Duo Carrousel aus der Schweiz, Loungejazz von Matt Bianco aus UK, die Pianokünste von Michel Camilo - und mehr.
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Folge vom 29.06.2026Moondog – der bunte Hund des Jazz & mehr Musik grenzenlosHeute erinnern wir an Moondog, den blinden US-Musiker, dessen Bühne die Straßen von New York waren. Hier lebte, komponierte und spielte er als imposante Figur im Wikinger-Fantasiekostüm mit selbstgebauten Instrumenten: Avantgarde, wie sie im Buche steht. Vor 110 Jahren in Kansas zur Welt gekommen, nach einem Unglück mit 16 erblindet, entdeckte Louis Thomas Hardin alias Moondog auf der Blindenschule die Musik. In ihm steckte ein unbändiger Freiheitsdrang, zeitweise lebte er ohne Obdach. Aus den Straßen New Yorks zog der mit Philip Glass und Steve Reich befreundete Exzentriker seine Kraft, ihren Lärm und ihre Poesie machte er zu Musik. Viele seiner Tracks sind bis heute Kult. 1974 verschwand Moondog dann auf einmal aus New York. Manche wähnten ihn tot - dabei hatte der hr ihn zu einem Sonderkonzert der Reihe "Avantgarde und Pop" nach Frankfurt eingeladen, ins Funkhaus am Dornbusch. Moondog gefiel es in Germany so gut, dass er blieb - bis zu seinem Tod 1999 im Alter von 83 Jahren. Weitere Höhepunkte an der Hörbar sind heute der Chansonnier Thomas Fersen, der deutsche Liedermacher Pohlmann, sefardische Musik von Liona & Serena Strings sowie die koreanische Sängerin Youn Sun Nah.