Seit 1999 gibt es das Trio Ivoire mit dem deutschen Pianisten Hans Lüdemann, dem ivorischen Balafon-Spieler Aly Keïta und immer mal wechselnden Schlagzeugern - seit 2013 ist es Christian Thomé.
Nach zumeist größer besetzten Projekten in den letzten Jahren ist jetzt wieder die Kernformation am Start: feinster und sehr angenehm ins Ohr gehender Afro-Jazz, mal flott virtuos, mal entspannt groovend oder balladenhaft-ruhig, mal mit leicht rockigem Einschlag und einmal auch mit einer rhythmisch wunderbar vertrackten Hommage an Ligeti. Wieder auferstanden und vielleicht besser denn je zum 25-jährigen Jubiläum: Gratulation zur "Resurrection".
Außerdem hören wir ein wunderbares Remake von Cyndie Laupers "Time after time" mit Carolin No, Teófilo Chantre beglückt uns mit dem beschwingt-schlurfenden Sound der Kapverden, der tunesische Oud-Spieler Anouar Brahem nimmt uns mit auf seinem Zug nach Mozdok, und José Conde irrt auf der Suche nach der Geliebten durch New York.
Das und vieles mehr in der heutigen Hörbar…
Weltmusik gemischt
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Musik grenzenlos und global - Chanson, Folk, Jazz, Singer/Songwriter, Klassik oder Filmmusik – hier ist alles möglich
Folgen von Die hr2-Hörbar
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Folge vom 13.01.2026Feinster Afro-Jazz mit Trio Ivoire & mehr Musik grenzenlos
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Folge vom 12.01.2026Hommage an Mutter Erde mit Gautier Capuçon & mehr Musik grenzenlosDer Franzose Gautier Capuçon gehört seit langem schon zu den besten klassischen Cellisten, er ist aber auch immer wieder in den Grenzbereichen abseits des etablierten klassischen Repertoires unterwegs. “Gaїa” heißt sein neues Album, benannt nach der mythologischen Urgöttin der Erde, und so ist das Ganze der Idee nach denn auch eine Hommage an Mutter Natur. Mit 17 eigens für das Album und den Cellisten geschriebenen Stücken von illustren Komponisten wie Ludovico Einaudi, Bryce Dessner, Gabriela Montero, Abel Selaocoe oder Max Richter. Eingängige kammermusikalische und zumeist instrumentale Nummern zwischen New Age, New Classic, etwas Jazz und Chanson. Außerdem tanzen Jenny and the Mexicats gemeinsam mit El Kanka um die Straßenlaternen, Bombino verbindet den Wüsten-Blues mit westlichen Pop- und Rocksounds, Patrick Bruel macht sich Gedanken über die Zukunft und Hamilton de Holondas flinke Finger beglücken uns mit brasilianischer Mandolinen-Kunst. Das und vieles mehr in der heutigen Hörbar…
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Folge vom 10.01.2026Von A-capella bis Pferdekopfgeige & mehr Musik grenzenlosEntspannte Musik aus der ganzen Welt, ohne Schubladen oder Scheuklappen: das erwartet Sie in der Wochenendausgabe der Hörbar. Wir besuchen burjatische Nomaden, hören Neues von Pippo Pollina und Rose Betts und folgen Mélanie Pain ins Indie Noir-Boudoir. Weitere Highlights sind unter anderem: Shono, eine Band aus einem Landstrich an der Grenze zur Mongolei. Hier treffen burjatische Traditionen auf Rockmusik. Bei Blumfeld-Sänger Jochen Distelmeyer wird’s dagegen ganz sanft - er ist im Lauf der Zeit vom Rocksänger zum nachdenklichen Sänger von Liebesliedern geworden. Außerdem haben wir aktuelle Alben im Angebot, zum Beispiel die jüngste Veröffentlichung der Estonian Voices.
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Folge vom 09.01.2026Alain Souchon: zeitlose Melancholie & mehr Musik grenzenlosDass der Chansonnier Alain Souchon mittlerweile 81 Jahre alt ist, hört man ihm auf seinem neuen Album "Studio Saint-Germain" ab und zu an. Zugleich hat diese Stimme viel zu erzählen aus Souchons erfülltem Leben als Liedermacher, Sänger und Schauspieler. 1944 zur Welt gekommen in Casablanca, stand Souchon ab Ende der 60er in Paris auf den Bühnen kleiner Clubs und Kabaretts. Seine Vorbilder waren George Brassens und Jacques Brel, aber auch die Beatles. Seit Mitte der Siebziger ist er einer der erfolgreichsten französischen Künstler; mehr als 10 Millionen Alben hat er bisher verkauft. Auf "Studio Saint-Germain" schlüpft der Träger des französischen "Ordens der Künste und Literatur" noch mal in seine alten Hits und macht - gemeinsam mit seinen Söhnen Ours und Pierre - ein intimes und liebenswertes Familienportrait daraus.