Heute vor 70 Jahren ist Bertolt Brecht in Ost-Berlin gestorben, der große Theatermann und Begründer des epischen Theaters. Sein Geist schwebt auch 70 Jahre nach seinem Tod noch durch Berlin - nicht nur, weil er zusammen mit seiner Frau Helene Weigel, der Schauspielerin und langjährigen Intendantin des Berliner Ensembles, auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof begraben liegt. Oder weil seine Stücke wie "Die Dreigoschenoper", "Mutter Courage und ihre Kinder" oder "Der Fall der Stadt Mahagonny" bis heute immer wieder aufgeführt werden. Am Sonntag geht eine Stadtführung von StattReisen Berlin den Spuren von Bertolt Brecht in Berlin nach: "Brechts letzte Wege" heißt die einmalige Stadtführung anlässlich seines 70. Todestags. Auf radio3 sprechen wir vorab mit Stadtführerin Marianne Mielke.
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Folge vom 14.08.2026Bertolt Brecht in Berlin: Stadtführung zum 70. Todestag
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Folge vom 14.08.2026Stefanie Sargnagel: "Oktoberfest"Erst kürzlich war die österreichische Schriftstellerin Stefanie Sargnagel auf dem Wiener Opernball, um hier bei den Reichen und Schönen und den reichen Nicht-so-Schönen zu recherchieren und alles ganz schrecklich und ganz schrecklich interessant zu finden. Das war gewissermaßen ein Heimspiel. Jetzt aber hat es sie nach Deutschland gezogen, auf das Münchener Oktoberfest und zu den Wagner-Festspielen in Bayreuth, und auch darüber hat sie ein Buch geschrieben. Gerrit Bartels hat es für uns gelesen.
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Folge vom 14.08.2026So war der radio3-Lesekreis in Frankfurt (Oder)Hier auf radio3 lesen wir diesen Sommer gemeinsam mit Ihnen, liebe Hörerinnen und Hörer, Kurzgeschichten in unserem "Sommer der guten Geschichten". Diese Woche stand eine Kurzgeschichte von Franziska zu Reventlow auf dem Programm mit dem etwas morbiden Titel "Tot". Am Mittwoch war unser Lesekreis also in Frankfurt (Oder) zu Gast, im rbb Regionalstudio im Oderturm. radio3-Literaturagent Thomas Böhm hatte dazu eingeladen, gemeinsam über die Kurzgeschichte zu diskutieren. Wie es war, erzählt er uns live auf radio3.
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Folge vom 13.08.2026Gerti Tetzner: "Gegen Wind"Der Roman „Gegen Wind“ von Gerti Tetzner durfte 1981 in der DDR nicht erscheinen. Dabei war das Vorgängerbuch „Karen W.“ in Ost und West sehr erfolgreich – vielleicht zu erfolgreich? In „Karen W.“ ging es um eine junge Frau, die ihren eigenen Weg in einer Gesellschaft suchte, in der der Staat in Berufskarrieren eingriff. „Gegen Wind“ geht einen Schritt weiter. Hier steht mit der Erzieherin Kristina wieder eine eigenwillige Frau im Mittelpunkt, die im System scheitert und deren Lebenswille fast gebrochen wird. Nun erscheint das Buch erstmals im Berliner Aufbau Verlag. Regine Bruckmann hat es gelesen.