Wenn es um Afrika geht, hat ein Großteil leider immer noch viele Klischees im Kopf. Eine neue Lesereihe will das jetzt ändern: Die African Book Tour bringt in diesem Sommer fünf Autor*innen afrikanischer Herkunft in Berliner Bibliotheken. Unter dem Motto "5 Länder. 5 Stimmen. 5 Geschichten." nimmt die Reihe die fünf großen Teile des Kontinents in den Blick - Nordafrika, Ostafrika, Westafrika, Zentralafrika und Südafrika - und widmet jeder Region ein eigenes Lese-Event. Katja Weber spricht mit der Journalistin und Moderatorin Georgina Fakunmoju, die die Reihe veranstaltet.
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Die Welt der Literatur - Neuerscheinungen und Empfehlungen zum Wiederlesen.
Folgen von Literatur aktuell
30 Folgen
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Folge vom 17.06.2026Zum Auftakt der African Book Tour
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Folge vom 16.06.2026Über das Interesse an dem Buch "Das mangelnde Licht" in GeorgienNino Haratischwili schreibt auf Deutsch über Georgien und seine Geschichte. Ihr 2022 erschienener Roman "Das mangelnde Licht" erzählt von vier Freundinnen im Tbilisi der 1990er Jahre – von Bürgerkrieg, Zerfall und Freundschaft. Das Buch wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt, unter anderem ins Georgische. Wir sprechen mit Nino Haratischwili und der Übersetzerin Maia Panjikidze darüber, wie das Buch in Georgien rezipiert wird und wie der "Umweg" über das Deutsche das Schreiben über Georgien verändert.
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Folge vom 16.06.2026Ewald Arenz: "Fünf, sechs, sieben, acht"Die Bücher von Ewald Arenz landen zuverlässig auf der Bestsellerliste. Jedenfalls ist das so seit seinen Erfolgsromanen "Alte Sorten" aus dem Jahr 2019 und "Der große Sommer" (2021). Vielleicht hat sein Erfolg als Erzähler damit zu tun, dass er im Hauptberuf Lehrer für Englisch und Geschichte ist und gelernt hat, dass man die Leser so wie die Zuhörer im Unterricht fesseln muss, um sie zu erreichen. Jetzt ist ein neuer Roman von Ewald Arenz erschienen: "Fünf, sechs, sieben, acht". Jörg Magenau hat ihn gelesen.
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Folge vom 15.06.2026Zwischen Hoffnung und Trauma: Ein Treffen mit Rachel Goldberg-PolinAm 7. Oktober 2023 wird der 23-jährige Hersh Goldberg-Polin von der Hamas verschleppt, woraufhin seine Mutter Rachel Goldberg-Polin weltweit zur lautesten Stimme für die Freilassung der Geiseln avanciert. Nach 328 Tagen des Bangens folgt die Tragödie: Hersh wird kurz vor seiner Rettung in Gaza ermordet. Mit ihrem jüngst erschienenen Buch „When We See You Again“, das kürzlich auch in Deutschland erschienen ist, setzt sie ihrem Sohn nun ein literarisches Denkmal . Julio Segador hat Rachel Goldberg-Polin in Jerusalem getroffen.