Die Kämpfe im Iran sind nichts Neues. Seit Jahren rollt eine Protestwelle nach der anderen über das Land hinweg - und mit ihnen die gewaltvolle Niederschlagung durch das islamistische Regime. Ab und zu finden Zeugenaussagen, Texte und Berichte darüber den Weg nach Europa. So auch der Text "Auf den Straßen Teherans" von NILA. Die junge Frau schrieb ihn unter diesem Pseudonym Ende 2022, als nach dem Tod von Jina Mahsa Amini Tausende unter dem Motto "Frau, Leben, Freiheit" auf die Straße gingen. Morgen erscheint die deutsche Übersetzung des Buchs. Darüber sprechen wir mit der Verlegerin Constanze Neumann.
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30 Folgen
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Folge vom 30.01.2026"Auf den Straßen Teherans" von NILA
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Folge vom 30.01.2026Magdalena Schrefel: "Das Blaue vom Himmel"Ein Gedankenexperiment: Was wäre, wenn wir den Klimawandel mit einer einzigen Maßnahme begrenzen könnten? Wenn wir auf Basis von Geoengineering weitere klimawandelbedingten Schädigungen der Biosphäre verhindern könnten? Die Sache hätte nur einen Haken: Der Himmel über unseren Köpfen wäre danach nie wieder derselbe - er wäre nicht länger blau. In ihrem Roman "Das Blaue vom Himmel" spielt Magdalena Schrefel die Frage durch, wie viel sich ändern muss, damit wir dieselben bleiben können. Welche Verluste wir ertragen können – und welche nicht. Marlen Hobrack hat das Buch gelesen.
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Folge vom 29.01.2026Dorota Masłowska: "Im Paradies"Dorota Masłowska hat mit nur 18 Jahren einen sensationellen Debütroman geschrieben, seither gilt sie als eine der spannendsten Stimmen in der polnischen Literatur. Mit der ihr typischen, provokanten Sprachgewalt seziert die 42-Jährige nun die Scheinwelten unserer digitalen Zeit. "Im Paradies", so heißt ihr neuer Roman, der diese Woche auf Deutsch erschienen ist. Susanne Lang hat ihn gelesen.
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Folge vom 28.01.2026Ece Temelkuran: "Nation of Strangers. Unsere Heimat sind wir"Immer mehr Menschen werden in Zukunft ihre Heimat verlieren. Durch den Klimawandel, Kriege oder Diktaturen. Oder einfach, weil die politischen Verhältnisse sich so ändern, dass man sich plötzlich im eigenen Land fremd und heimatlos fühlt. Die Journalistin Ece Temelkuran fordert in ihrem neuen, sehr persönlichen Buch "Nation of Strangers" Heimat neu zu denken. Bevor sie die Türkei 2016 aus politischen Gründen verlassen musste, war sie eine der wichtigsten Stimmen der türkischen Zivilgesellschaft. radio3-Kritikerin Nadine Kreuzahler hat "Nation of Strangers" gelesen.