"Dieses Buch ist eine Notwendigkeit", sagt Siri Hustvedt über "Ghost Stories". In diesem "Buch der Erinnerung" - wie es im Untertitel heißt - nimmt die Autorin Abschied von ihrem Mann, dem Schriftsteller Paul Auster, der 2024 an Krebs gestorben ist. Das Buch enthält die Krankengeschichte, Erinnerungen an die fast 45 gemeinsamen Jahre und auch Teile eines Briefwechsels mit seinem Enkelsohn, den Paul Auster noch veröffentlichen wollte. Anne-Dore Krohn stellt "Ghost Stories" vor.
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Die Welt der Literatur - Neuerscheinungen und Empfehlungen zum Wiederlesen.
Folgen von Literatur aktuell
30 Folgen
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Folge vom 13.03.2026Siri Hustvedt: "Ghost Stories"
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Folge vom 12.03.2026Ines Geipel: "Landschaft ohne Zeugen. Buchenwald und der Riss der Erinnerung"Die doppelte Diktaturgeschichte in Deutschland beschäftigt die Autorin Ines Geipel seit langem: In der DDR zur Leichtathletin für Olympia ausgebildet und dann doch als Spitzensportlerin geschasst, hat sie in Jena Germanistik studiert und ist kurz vor dem Mauerfall in den Westen geflohen. Ihr Buch "Fabelland" war vergangenes Jahr für den Deutschen Sachbuchpreis nominiert; gestern ist ihr neues Buch erschienen, das jetzt auf der Shortlist für den Preis der Leipziger Buchmesse steht: "Landschaft ohne Zeugen. Buchenwald und der Riss der Erinnerung". Natascha Freundel hat darüber mit Ines Geipel gesprochen.
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Folge vom 11.03.2026Janosch feiert seinen 95. Geburtstag: Über den Zauber seiner BücherDer kleine Bär, der kleine Tiger, der Kastenfrosch, Schnuddelbuddel, Popoff, Kasper Mütze oder die Tigerente: Seit fast 50 Jahren wachsen Kinder mit ihren Abenteuern auf. Ihr Erschaffer Janosch ist ebenso berühmt wie sie. Er lebt auf Teneriffa. Wie seine Figuren sucht er nach dem Guten und dem Glück. Heute feiert Janosch seinen 95. Geburtstag. Interviews hat er noch nie gerne gegeben. Über den Zauber, den seine Bücher ausmachen, sprechen wir mit Kathrin Hartmann, der Cheflektorin für Bilderbücher bei Beltz & Gelberg, dem Verlag, in dem Janoschs größte Erfolge seit 1972 erscheinen.
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Folge vom 11.03.2026Dana von Suffrin: "Toxibaby"Dana von Suffrin – das ist die Schriftstellerin aus München, die gern sehr traurige und gleichzeitig urkomische Romane über jüdische Familienpatriarchen und überhaupt dysfunktionale jüdische Familien am Rande des Wahnsinns schreibt. So wie in ihrem Debütroman "Otto" vor sieben Jahren und dann gleich noch einmal in leichter Variation in "Nochmal von vorne", der 2024 auf der Longlist des Deutschen Buchpreises gelandet ist. Morgen erscheint ein neuer Roman von Dana von Suffrin: "Toxibaby". Diesmal widmet sich die Autorin der romantischen Liebe. Sarah Murrenhoff hat das Buch schon gelesen.