Mit ihrem Roman "Michaela Kohlhaas" hat die Schriftstellerin Heike Geißler den klassischen Stoff von Heinrich von Kleist in unsere Zeit übertragen: Ein Mensch leidet an der Ungerechtigkeit seiner Zeit und leistet Widerstand. Die weibliche Kohlhaas des 21. Jahrhunderts tut dies allerdings auf ganz andere Weise als der Mörder Michael vor 200 Jahren. Beim ersten Tucholsky-Literaturfestival in Rheinsberg wird Heike Geißler aus ihrem Roman lesen. Vorher spricht Katja Weber mit ihr über die Ungerechtigkeiten unserer Zeit und die Möglichkeiten der Literatur, damit umzugehen.
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30 Folgen
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Folge vom 18.09.2026Heike Geißler zu ihrem Buch "Michaela Kohlhaas"
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Folge vom 18.09.2026"Eskalation. Der Kampf im Nahen Osten und der Umbruch der Weltordnung"Der Nahostkonflikt hält nun schon seit Jahrzehnten an. Und seit dem Massaker der Hamas an mehr als tausend Israelis im Oktober 2023 ist die ganze Region in Aufruhr. Der Krieg der USA und Israels gegen Iran Anfang dieses Jahres hat weltpolitische und -wirtschaftliche Auswirkungen. Zwei Kenner der Region, die in Teheran geborene Journalistin Sharzad Eden Osterer und der Journalist und Autor Richard C. Schneider, untersuchen nun in dem Buch "Eskalation" den Stand des Konflikts und die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte. Arno Orzessek hat das Buch gelesen und stellt es auf radio3 vor.
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Folge vom 17.09.2026Erstes mehrsprachiges Kinderliteraturfestival "Untold Stories"Was sind gute Role Models für Jungs? In den sozialen Medien gelten oft reiche muskulöse Männer, die Frauen dominieren, als Vorbilder, denen nachgeeifert wird. Der Berliner Autor Paul Brodowsky will starke Männer anders definieren und hat zusammen mit seinem Kollegen Fikri Anıl Altıntaş ein Kinderbuch mit 30 ganz unterschiedlichen starken Männern geschrieben, das er am Samstag auf dem ersten mehrsprachigen Kinderliteraturfestival "Untold Stories" vorstellt. Auf radio3 spricht er schon jetzt über seine Idee von starken Männern.
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Folge vom 17.09.2026So war die Schöne Lesung mit Edgar SelgeGestern hat der Schauspieler Edgar Selge bei uns im Haus des Rundfunks in Berlin-Charlottenburg sein zweites Buch vorgestellt. In "Juras letzter Winter" reflektiert er über das Schicksal von Jura Rjabinkin. Der Teenager verhungerte während der Blockade Leningrads durch die Deutschen im Zweiten Weltkrieg. So groß die Unterschiede zwischen ihnen sind - beide eint, dass die Gewalt des Kriegs sich in ihr Leben eingeschrieben hat. Über die 'Schöne Lesung' mit Edgar Selge, moderiert von Knut Elstermann, berichtet radio3-Reporterin Antje Bonhage.