Die rechte Gewalt im Osten und ihre Entstehung sind das Hauptthema des neuen Buches von Stefan Wellgraf "Staatsfeinde. Rechte Subkulturen in Ostdeutschland seit den 1970er-Jahren". Darin rückt der Autor die DDR-Jugendlichen in den Mittelpunkt, die in Konflikt mit dem Staat geraten sind und sich aus Protest Gruppierungen wie Skinheads oder Hooligans angeschlossen haben. Anhand von Biografien erzählt er, wie der Boden für den Rechtspopulismus bereitet wurde. Gerrit Bartels hat das Buch gelesen.
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Die Welt der Literatur - Neuerscheinungen und Empfehlungen zum Wiederlesen.
Folgen von Literatur aktuell
30 Folgen
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Folge vom 16.01.2026Stefan Wellgraf: "Staatsfeinde. Rechte Subkulturen in Ostdeutschland"
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Folge vom 15.01.2026Bodo Kirchhoff: "Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt"In den Romanen von Bodo Kirchhoff geht es vor allem um die Liebe. Und um Sexualität. Dabei sind Kirchhoffs Protagonisten seit seinem Erfolgsroman "Infanta" aus dem Jahr 1990 zwar mit ihm älter geworden, ihre Liebesbedürftigkeit und ihre Liebesnöte scheinen aber deshalb nicht kleiner geworden zu sein. Inzwischen ist Bodo Kirchhoff 77 Jahre alt und schreibt mit ungebrochener Produktivität. Dieser Tage erscheint sein neuer Roman mit dem Titel "Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt". Jörg Magenau hat ihn gelesen.
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Folge vom 14.01.2026Leïla Slimani: "Trag das Feuer weiter"Leïla Slimani gilt längst nicht mehr nur in Frankreich als Starautorin. Deutschsprachige Leserinnen warten seit fünf Jahren auf den Roman, der heute in deutscher Übersetzung erscheint: "Trag das Feuer weiter", den dritten Band ihrer Familiensaga. Vor fünf Jahren ist der erste Band erschienen, "Das Land der Anderen" über die Geschichte ihrer Großmutter, die in den 1940er Jahren aus dem Elsass nach Marokko ausgewandert ist, vor drei Jahren dann mit "Schaut, wie wir tanzen" die Geschichte von Slimanis Mutter in Marokko. Und jetzt folgt die Geschichte der Schriftstellerin und Prix-Goncourt-Preisträgerin Leïla Slimani selbst. Sarah Murrenhoff verrät uns auf radio3, ob der dritte Band ein würdiger Abschluss der Familientrilogie ist.
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Folge vom 14.01.2026Neue Lesereihe mit Joachim Meyerhoff: "Alle Toten fliegen hoch""Alle Toten fliegen hoch" - das ist der Titel eines Theaterprojekts, das Joachim Meyerhoff vor knapp zwei Jahrzehnten am Burgtheater begann und aus dem dann eine Buchreihe wurde. Meyerhoff erzählt über sein Leben und seine Familie - so witzig und schmerzhaft ehrlich, dass gleich mehrere Bücher der Reihe ausgezeichnet wurden. In der Villa Elisabeth in Berlin stellt er nun neue, noch unveröffentlichte Texte vor. Dabei will er nicht nur lesen, sondern auch spielerisch gestalten - so wie früher am Burgtheater. Von Januar bis Juni sind unter dem bewährten Titel "Alle Toten fliegen hoch" sechs Abende geplant. Hendrik Schröder berichtet über den Auftakt.