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Kultur & GesellschaftTalk

MDR KULTUR trifft: Menschen von hier

Jede Woche stellen wir einen interessanten Menschen vor, der sich dem kulturellen Leben in Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Thüringen besonders verpflichtet hat. Unsere Gäste geben Einblicke in ihr privates Leben und stellen ihre Arbeit vor.

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Folgen von MDR KULTUR trifft: Menschen von hier

53 Folgen
  • Folge vom 27.09.2025
    MDR KULTUR trifft Lisa Trebs – Co-Projekt-Leiterin (K)Einheit
    Lisa Trebs ist ehrenamtliche Co-Gründerin und Co-Projektleiterin der Initiative (K)Einheit. Zusammen mit Vanessa Beyer, beide im Süden Leipzigs aufgewachsen und sich der Generation Z zugehörig fühlend, startete sie 2022 (K)Einheit als Filmprojekt. Lisa Trebs und Vanessa Beyer entwickelten dazu inter-generationale Dialog- und Zuhörformate in Chemnitz, Zwickau und Thalheim. Heute ist (K)Einheit ein gewachsenes Projekt mit 15 freiwillig engagierten Menschen aus Ost- und Westdeutschland, die mit Generationsgeschichten Grenzen überwinden und Identität(en) gestalten möchten. Aus den Bereichen Medien, Politik, Bildung und Projektmanagement kommend bringen sie sich in Film und Schnitt ein, geben Workshop-Anleitungen, agieren auf Social Media, betreiben Fördermittelakquise. Zum diesjährigen Tag der Deutschen Einheit am 03. Oktober ist Lisa Trebs mit K(Einheit) nicht in Saarbrücken, dem diesjährigen Austragungsort der Feierlichkeiten, sondern zusammen mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Düsseldorf, der Partnerstadt von Chemnitz. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Fragen: Was verbindet uns und was trennt uns auch noch als Städte in West- und Ostdeutschland und inwieweit spielt das nach 35 Jahren noch für eine junge Generation eine Rolle. Unter gleicher Fragestellung gab es zuvor eine Veranstaltung in Chemnitz, die mitgeschnitten und am 03.10. in Düsseldorf präsentiert wird, wie auch die Veranstaltung in Düsseldorf anschließend in Chemnitz gezeigt wird. Im vergangenen Jahr war Lisa Trebs bereits mit (K)Einheit zum Tag der Deutschen Einheit in Schwerin und in Mecklenburg -Vorpommern unterwegs. Zusammen mit Vertretern der Kulturhauptstadt Chemnitz initiierte sie einen Dialog, der in eine große Ausstellung einfließen- und ab 15. 11. im Chemnitz Open Space im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres zu sehen sein wird. Erfahrungen aus interEuropeOst, Workshops in Polen, der Tschechischen Republik und Deutschland bereichern und erweitern den Fokus ihrer Arbeit. In Zwenkau wurde Lisa Trebs 1997 geboren. Nach dem Abitur ging sie als Au-pair nach Irland, studierte in Dänemark und Großbritannien Kulturwissenschaften und internationale Beziehungen im Bachelor, sowie im Masterstudiengang Internationale Entwicklungen. Seit fünf Jahren lebt Lisa Trebs in Bonn und arbeitet als Referentin in der Entwicklungspolitik. Moderation: Thomas Bille Redaktion: Angelika Zapf
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  • Folge vom 21.09.2025
    MDR Kultur trifft Marianne Schröter – Direktorin Franckesche Stiftungen Halle
    Am 01. September übernahm Marianne Schröter die Stelle der Direktorin der Franckeschen Stiftungen in ihrer Geburtsstadt Halle. Die Franckeschen Stiftungen sind eine 1698 von dem evangelischen Theologen und Pädagogen August Hermann Francke unter anderem für Waisenkinder gegründete, weltweit anerkannte Kultur- und Bildungseinrichtung mit 150 Beschäftigten. Zur Stiftung gehört ein Bauensemble von über 50 Gebäuden nahe der Halleschen Altstadt mit einem Waisenhaus, Schulen, Internaten, einer Bibliothek, einer Kunst- und Naturalienkammer, sowie Wirtschafts- und Fürsorgebetrieben. Das denkmalsgeschützte Areal, von dem am Ende der DDR nur noch eine Ruine blieb, wurde nach der politischen Wende umfangreich restauriert. Den Wiederaufbau der einstigen Schulstadt von europäischem Rang, in den 150 Millionen Euro flossen, hat der Historiker und langjährige Direktor Thomas Müller-Bahlke über 30 Jahre maßgeblich geprägt und die Franckeschen Stiftungen zu einem international vernetzen, kulturellen und sozialen Bildungsort entwickelt. Die europaweit einzigartige Organisation mit ihren historischen Sammlungen in barocker Schularchitektur, ihren kulturellen Ausstellungen, den pädagogischen und sozialen Projekten beteiligt sich auch an öffentlichen Debatten zu demokratischer Bildung, gesellschaftlicher Teilhabe und nachhaltigem Handeln. Thomas Müller-Bahlke gilt auch als Wiederentdecker der Wunderkammer, einer verloren geglaubten Kunst- und Naturalienkammer der Stiftung. In der diesjährigen Jahresausstellung „300 Jahre Neugier. Verborgenes Wissen aus der Wunderkammer“ kann sie besichtigt werden. Marianne Schröter ist seit ihrer Jugend mit den Franckeschen Stiftungen auf das Engste verbunden. Die Aufgabe, diesen einzigartigen Bildungskosmos zu leiten, zumal als erste Frau in diesem Amt, sei für sie eine nie für möglich gehaltene Erfüllung eines großen Traums. An die Bemühungen ihres Vorgängers die Franckeschen Stiftungen als Unesco-Weltkulturerbe anzuerkennen wird Marianne Schröter anknüpfen. In Halle wurde Marianne Schröter 1969 geboren, dort wuchs sie auf. 1987 bis 1989 studierte sie an der Musikhochschule „Franz Liszt“ in Weimar und absolvierte anschließend ein einjähriges Gemeindepraktikum an St. Georgen in Halle. Von 1990 bis 1997 nahm Marianne Schröter ein Studium der Evangelischen Theologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg auf. 1998 bis 2000 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt „Selbstaufklärung der Aufklärung“. 2001 bis 2003 wirkte sie als Eventmanagerin des Universitätsjubiläums und Kuratorin der Landesausstellung Sachsen-Anhalt „Emporium. 500 Jahre Universität Halle-Wittenberg“. Eine Assistentur am Lehrstuhl für Altes Testament hatte Marianne Schröter von 2001 bis 2005 inne und 2008 an der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Ab 2002 war sie zudem durchgängig in akademischer Lehrtätigkeit. 2007 wurde sie Mitarbeiterin für Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit in den Franckeschen Stiftungen zu Halle. 2008 erhielt Marianne Schröter den Julius-Schniewind-Preis für hermeneutische Theologie, schloß ihre Dissertation an der Theologischen Fakultät Halle ab und nahm bis 2010 eine Dozentur im Fachbereich Evangelische Theologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main an. Von 2010 bis 2013 war sie Leiterin der Nachwuchsforschergruppe „Aufklärung und Religion in interkulturellen Bezügen“ und wissenschaftliche Koordinatorin am Exzellenznetzwerk „Aufklärung - Religion - Wissen“. Von 2013 bis 2023 war Marianne Schröter Geschäftsführerin der Stiftung „Leucorea“, Alte Universität Wittenberg, von August 2023 bis August 2025 Vorständin des Domstifts Brandenburg, das zur Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz gehört.Moderation: Carsten TeschRedaktion: Angelika Zapf
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  • Folge vom 13.09.2025
    MDR KULTUR trifft Alice Lackner
    Alice Lackner kann auf ein 25 Jahre lang gewachsenes Festival aufbauen. Sie will ein Festival für alle anbieten, ob Musikkenner, Klassik-Einsteiger oder eben einfach nur Genießer. Für Alice Lackner, die zudem als Soziologin am ZOiS, Zentrum für Osteuropa und Internationale Studien, in Berlin arbeitet, ist Musik Heilung, Ventil, spiritueller Wegweiser, der oft auch Antworten auf die großen Fragen des Lebens geben kann. Für ihre erste Festivalausgabe GÜLDENER HERBST Ende September 2025 hatte sie Anfang des Jahres zu einem Ideenwettbewerb aufgerufen. Solisten und Ensembles von maximal fünf Musizierenden konnten sich mit einem eigenen Programm zum Motto „Welch ein Genuß!“ für einen Auftritt bewerben. Als Gewinner wurde der Traversflötist und Fotograf Yat Ho Tsang mit seinem Programm „Chinesisches Kabinett“ gekürt. Er wird ein Nachtkonzert geben. Genußvoll beginnt das Festival am 26. September. Nach einem Aperitif-Konzert im Sächsischen Hof mit dem Barockorchester Capella Jenensis lädt das Festival zur Eröffnung ins Staattheater Meiningen und der Oper „Didone abbandonata“ von Domenico Sarro. Zum Abschlusskonzert wird die neuzeitliche Wiederaufführung von Contis Oratorium „La colpa originale“ aus der Meininger Anton-Ulrich-Sammlung aufgeführt. Das Festival GÜLDENER HERBST wird gefördert von der Mitteldeutschen Barockmusik e.V. der Staatskanzlei des Freistaates Thüringen, Der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und den Städten Weimar und Meiningen. In München wurde Alice Lackner 1991 geboren. In Köln studierte sie von 2010 bis 2015 Gesang, Philosophie und Soziologie und machte von 2015 bis 2018 ihren Master of Arts an der Freien Uni-versität Berlin. Parallel dazu hatte Alice Lackner ein Stipendium am Theater Aachen, übernahm kleine und mittlere Rollen in Opern von Charpentier, Dvořák, Offenbach und Janáček. Seit 2019 arbeitet sie mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und Vladimir Jurowski, sowie der lautten Compagney Berlin und Wolfgang Katschner zusammen. Alice Lackner erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, ist Ensemblesängerin in den Vokaltrios Aix Alma Trio und meZZZovoce sowie Gast beim RIAS Kammerchor, SWR Vokalensemble, BR Chor, Klangforum Heidelberg und solistisch tätig im kirchenmusikalischen Bereich.Moderation: Julia HemmerlingRedaktion: Angelika Zapf
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  • Folge vom 06.09.2025
    MDR KULTUR trifft Jens Neundorff von Enzberg
    Das Staatstheater Meiningen widmet die kommenden beiden Spielzeiten dem Theaterherzog Georg II. von Sachsen-Meinigen (1826 - 1914). Am damaligen Hoftheater war er Theaterleiter, Regisseur und Bühnenbildner. Anläßlich seines 200. Geburtstages am 02. April 2026 beginnt die „Goldene Jubiläumsspielzeit“ am 05. September mit dem Schauspiel „Die Jungfrau von Orleans“ von Friedrich Schiller (1759 – 1802). Das Staatstheater inszeniert damit eines der erfolgreichsten Stücke des Hoftheaters unter Georg II, sagt Jens Neundorff von Enzberg, Intendant und Operndirektor am Staatstheater Meiningen und Landestheater Eisenach. Am 07. September dann wird es ein großes Theaterfest geben. In Ilmenau wurde Jens Neundorff von Enzberg 1966 geboren. Nach seinem Studium der Musikwissenschaft, des Theatermarketing und der Kulturwissenschaften in Berlin und Leipzig war er ab 1992 als Dramaturg für alle Sparten am Südthüringischen Staatstheater Meiningen engagiert. 1996 wechselte er als Dramaturg an die Sächsische Staatsoper Dresden. Zudem war er mit der künstlerischen Leitung der „kleinen Szene“, der experimentellen Bühne der Semperoper, betraut. Von 2000 bis 2007 wirkte Jens Neundorff von Enzberg als Chefdramaturg für das Musiktheater und als Mitglied der künstlerischen Leitung des Theaters Bonn, hatte zudem die künstlerische Leitung der experimentellen Musiktheaterreihe „bonn chance!“ inne. In den Spielzeiten 2007/08 bis 2011/12 war er Operndirektor und Musiktheaterdramaturg am Staatstheater Braunschweig. Mit Beginn der Spielzeit 2012/13 wurde Jens Neundorff von Enzberg Intendant am Theater Regensburg. Zu Beginn der Spielzeit 2021/22 übernahm er die Intendanz am Staatstheater Meiningen und am Landestheater Eisenach. Moderation: Carsten Tesch Redaktion: Angelika Zapf
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