Religiös
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QuadraCast - der Fastenpodcast aus dem Priesterseminar St. Petrus“ dient einem Ziel: Christus näher zu kommen. Das ist das Fundament und das Ziel: Christus besser kennen zu lernen und ihn mehr zu lieben. Der diesjährige Fastenpodcast will diesem Ziel näherkommen, indem er über die Grundlagen des geistlichen Lebens spricht, die uns die Kirche aus ihrem großen Schatz mitteilt. Jede der sieben Wochen der Fastenzeit ist einem speziellen Aspekt des geistlichen Lebens gewidmet. Diese behandeln wir in einem 6 plus 1 – Schema. Was heißt das? Jeweils zum Auftakt der Woche – am Sonntag – senden wir eine 15-minütige Gesprächsfolge über einen Aspekt des geistlichen Lebens, wie z.B. über die Schriftlesung, Betrachtung und Beichte. Unser Gast ist der jeweilige Seminarist, der in der darauffolgenden Woche diesen Aspekt mit praktischen Kurzimpulsen vertiefen wird. Dieser Podcast wird von Seminaristen des Priesterseminars St. Petrus in Wigratzbad und in Zusammenarbeit mit dem deutschsprachigen Distrikt der Priesterbruderschaft St. Petrus produziert.
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Folge vom 27.02.2023[Tapferkeit] Tag 1 – Wenn Gott für uns ist, wer ist dann gegen uns?Die Priester im KZ Dachau hätten darauf antworten können, alles andere: die Aufseher, die Mithäftlinge, die schwere Arbeit, die Krankheit, das Wetter, die eigene Schwäche... es fehlte wirklich nicht an Schwierigkeiten, es war im Gegenteil schwer irgendwo keine Schwierigkeit zu sehen. Dass Gott für uns ist, zeigt sich nicht darin, dass es keine Schwierigkeiten in unserem Leben gibt, sondern dass wir die Schwierigkeiten an seiner Hand durchschreiten. Gott führt uns an der Hand, wenn wir sie nur ergreifen und festhalten. Das muss unser fester Wille sein: Die Hand Gottes niemals loslassen. - - - Zurichtung des Schauplatzes: sich Gott als Schöpfer des Alls vergegenwärtigen. Er hat alles geschaffen, das Sichtbare und das Unsichtbare. Und er sprach: «Es ist sehr gut.» Gott erhält alles im Sein, ohne ihn könnte nichts bestehen. Und sein Schaffen endet nie, Er wirkt beständig. Seine Güte hat mich aus dem Nichts gezogen, seine Barmherzigkeit hat mich erschaffen. Punkt 1 – Gott ist der Herr; Gott ist der Schöpfer aller Dinge, der Herr über alle Gewalten. Nichts ist für Ihn schwer oder ein Problem. Er hat ja alles aus dem Nichts geschaffen. Wenn Gott auf unserer Seite ist, kann uns tatsächlich nichts passieren Punkt 2 – Gott lässt uns alles zum Guten gereichen; Gott schenkt uns nur Gutes, nur das Beste. Wenn er uns Schwierigkeiten schickt, dann nur, um sie letztlich in etwas viel Schöneres zu verwandeln. Dieses Leben ist mir gegeben, um zu arbeiten und zu kämpfen, das ewige Leben für die Freude. Punkt 3 – Gott ist immer da; Auch wenn ich den Mut verliere, die Hoffnung verliere, zu wenig Vertrauen auf Gottes Hilfe habe, so ist Er doch immer da. Ich brauche mich bloß an Ihn zu wenden, es ist nur meine Blindheit, die Ihn nicht sieht. Gespräch mit Gott, dem Vater. Du bist ein Werk Seiner Hände (Ps 138,8). «Wie hast Du doch meiner gedacht, mich zu erschaffen?» (Ps 8,5). Aber Er ist nicht nur mein Schöpfer, Er will mir Vater sein. Bitte Ihn … (meine persönliche Bitte).
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Folge vom 26.02.2023[2 Woche] Sonntags-Gespräch über die TapferkeitPaulus sagt: «Alles vermag ich in dem, der mich stärkt“ das ist Christus, ohne Christus aber „können wir nichts tun.» Wir starten in die zweite Woche der Fastenzeit. Unser Gast in diesem Sonntags-Gespräch ist Clemens Maria Reithofer – in Wien geboren, aber in der Oststeiermark am Land aufgewachsen. Ins Priesterseminar hat er gefunden, nachdem er in den Stürmen seiner Jugend begonnen hat, oft den Rosenkranz zu beten. Er stellt uns die Tugend der Tapferkeit vor. Sie lässt uns Schwieriges in Angriff nehmen und durchhalten. In Zeiten der Verfolgung ist das Martyrium die höchste Form der Tapferkeit. Und so stellt er uns den österreichischen Priester P. Lenz stellvertretend für tausende Priester vor, welche sich standhaft und freimütig zum katholischen Glauben und zum Priestertum bekannten, obwohl sie dafür umso schlechter behandelt wurden. Aufgabe der Woche: Wir wollen in dieser Woche bewusst, wenn wir an einem Bildstock, an einer Kirche, einem Kreuz oder ähnlichem vorbeikommen, ein andächtiges Kreuzzeichen machen – auch gerade in der Öffentlichkeit oder vor Freunden. Das Kreuzzeichen ist eine Kleinigkeit, es sagt aber alles gleichsam alles aus. Schämen wir uns nicht zu Christus zu gehören! - - - Follow / Folgen: Telegram: https://t.me/QuadraCast YouTube: http://bit.ly/3kXm9SG Apple Podcast: https://apple.co/3Hvf2Zh Spotify: https://spoti.fi/3HwDI3R Google Podcast: http://bit.ly/3Y2zrMi Amazon Music: https://amzn.to/3DCFj6S
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Folge vom 25.02.2023[Mäßigkeit] Tag 4 – Über die kleinen Kämpfe des AlltagsAuf dem Weg zur Erlangung der Tugend der Mäßigkeit dürfen wir nicht die kleinen Kämpfe des Alltags vergessen. Der hl. Josemaría warnt uns: «Wir sind bereit zu kämpfen, aber nur mit Pauken und Trompeten und mit fliegenden Fahnen.» Aber diese fehlen im Alltag. «Heute wie gestern wird vom Christen erwartet, dass er heroisch lebt. Heroisch, wenn es nötig ist, in den großen Kämpfen. Heroisch - und das wird das Normale sein - in den kleinen, alltäglichen Dingen.» - - - Zurichtung des Schauplatzes: sich einen ruhmvollen und strahlenden Drachenbezwinger wie den hl. Georg vorstellen. Und auf der anderen Seite der einfache Gottesmann aus dem ersten Impuls, der sein «Butterdrama» ausficht. Punkt 1 – in kleinen Kämpfen treu bestehen; wo sich meist unser Lebenskampf entscheidet. So will ich auch ohne «Zuschauer und Orchester» die unscheinbaren und unspektakulären Kämpfe meiner Standespflichten annehmen. In ihnen will ich meine Fertigkeiten üben und verfeinern. Punkt 2 – im Kleinen fortschreiten; wie das Wasser, das in die Ritzen des Felsen sickert, bis es ihn sprengt. Dieses Wasser der kleinen Kämpfe für und mit Christus kann wahrlich die großen Brocken auf dem Weg zur Heiligkeit sprengen. Punkt 3 – im Kleinen Jesus folgen; denn auch er hat 30 Jahre im Verborgenen gelebt. Er hat den Alltag, die Arbeit, den Gehorsam und das Verborgene durch sein Leben in Nazareth geheiligt. So will ich, egal um was es geht – Fasten, Reinheit, Maßhaltung – die Treue bewahren bis zum Schluss. Gespräch mit Gott, dem Vater, der auch im Verborgenen sieht. Bitte Ihn … (meine persönliche Bitte).
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Folge vom 24.02.2023[Mäßigkeit] Tag 3 – Befreiung von den Fesseln«Maßhalten heißt Herr über sich selbst sein.» Wohl ist es leichter sich von seinen Trieben fortschwemmen zu lassen, aber am Ende dieses Weges steht kein Glück. Der Mensch, der die Mäßigkeit übt, ist «unbeeindruckt von wertlosem Geglitzer und nicht verhext von ihm wie eine Elster» - so sagt uns der hl. Josemaría. Und nur so «gewinnt das Leben die Farben wieder, die die Unmäßigkeit verdunkelt hatte.» - - - Zurichtung des Schauplatzes: sich eine aufgeregte, neidische Elster vorstellen. Wie traurig ist sie verglichen mit der Schönheit und dem Adel, der Reinheit und der Liebe der Muttergottes, die Gott ihr ganzes Leben durch ihr «Fiat» schenkt. Punkt 1 – Maßhalten heißt Herr über mich sein; damit ich nach den wahren Gütern strebe. Eine Elster jagt wertlosem Geglitzer nach und ist wie verhext davon. Durch das Maßhalten will ich lernen, den wahren Wert zu erkennen und vom Unwert einer Sache zu unterscheiden lernen. Punkt 2 – Maßhalten überwindet die Ich-Sucht; um die Gaben Gottes richtig einzusetzen. Die Sünde, also mein Missbrauch von Gottes Gaben, fesselt. Sich zu lösen, kostet mich Opfer. Aber nicht darauf will ich schauen, sondern auf den Herrn, der mir dadurch die wahre Freiheit schenkt. Punkt 3 – Maßhalten schenkt Leben; und wir werden verständnisvoller für unseren Nächsten. Ich nehme ihn wahr und mich zurück. Und ich will lernen, mein Eigenes zu teilen, zur Freude von anderen, aber eben auch mir selbst. Gespräch mit Jesus Christus, über die Worte des hl. Johannes des Täufers, der sagt: «Jener muss wachsen, ich aber muss schwinden.» Bitte Ihn … (meine persönliche Bitte). Und vertraue dich der Muttergottes an und bitte sie dich ihr «Fiat» zu lernen.