Religiös
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QuadraCast - der Fastenpodcast aus dem Priesterseminar St. Petrus“ dient einem Ziel: Christus näher zu kommen. Das ist das Fundament und das Ziel: Christus besser kennen zu lernen und ihn mehr zu lieben. Der diesjährige Fastenpodcast will diesem Ziel näherkommen, indem er über die Grundlagen des geistlichen Lebens spricht, die uns die Kirche aus ihrem großen Schatz mitteilt. Jede der sieben Wochen der Fastenzeit ist einem speziellen Aspekt des geistlichen Lebens gewidmet. Diese behandeln wir in einem 6 plus 1 – Schema. Was heißt das? Jeweils zum Auftakt der Woche – am Sonntag – senden wir eine 15-minütige Gesprächsfolge über einen Aspekt des geistlichen Lebens, wie z.B. über die Schriftlesung, Betrachtung und Beichte. Unser Gast ist der jeweilige Seminarist, der in der darauffolgenden Woche diesen Aspekt mit praktischen Kurzimpulsen vertiefen wird. Dieser Podcast wird von Seminaristen des Priesterseminars St. Petrus in Wigratzbad und in Zusammenarbeit mit dem deutschsprachigen Distrikt der Priesterbruderschaft St. Petrus produziert.
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Folge vom 15.03.2023[Klugheit] Tag 3 – «Den Gipfel sicher erreichen»Unser Leben gleicht einer Bergtour: Es gibt eine Menge verschiedener Wege. Wir brauchen die Klugheit, um einen guten Weg zu wählen, der uns zum Gipfel führt. Dabei besteht manchmal die Gefahr der Vorentscheidung: Man sieht einen Weg, den man im ersten Moment für besonders schön hält. Und bevor man sich recht überlegt hat, ob der Weg überhaupt sinnvoll ist, hat man sich schon festgelegt. Man wählt dann also diesen eigenen Weg, der den eigenen Idealvorstellungen oder einem eigenen Traum entspricht. Man denkt, auf diesem Weg könne man sich selbst verwirklichen, man könne brillieren und so zum großen Helden werden. Aber dieser Weg führt nicht zum Ziel. Es entspricht also der Klugheit, seine eigenen Traumvorstellungen aufzugeben, und stattdessen in den Augen Gottes gut sein zu wollen. Der Weg, den Gott für uns will, führt uns sicher zum Ziel. Es ist daher viel klüger, Gottes Weg zu gehen, als seinen eigenen Wegen nachzujagen. - - - Zurichtung des Schauplatzes: auf Petrus blicken, der während dem Mahl verkündet, er würde für Christus sterben und dann im Garten das Schwert gegen die Soldaten zieht. …der nur wenige Stunden Christus, seinen Herrn und Freund, dreimal verleugnet und der nach seiner Umkehr und Reue dem Herrn seine Liebe bezeugt. Punkt 1 – Mein Ideal; Petrus agiert aus einer Emotion heraus, er vertraut seiner eigenen Stärke. Er hat eine Idealvorstellung und der will er entsprechen. Punkt 2 – Meine Schwachheit; Petrus wärmt sich am Feuer im Hof des Hohenpriesters. Er wird angesprochen, erkannt – er will nicht erkannt werden. «Er aber fing an zu fluchen und zu schwören. […] Und sogleich krähte der Hahn.» Sein Versprechen hat er gebrochen, seinen Freund verleugnet. Punkt 3 – «Herr alles weißt du»; Der Heiland hat ihn nicht verstoßen. Und Petrus spricht: «Herr, alles weißt du; du weißt es, dass ich dich Liebe.» Er gibt ihm den Auftrag, die Schafe des Herrn zu weiden. Und Christus lehrt ihm auch wie: «Du folge mir!» Gespräch mit Jesus Christus, der um meine Traumbilder und um mein Versagen weiß, aber mich nicht verstößt, sondern einlädt, dass ich alle meine Hoffnung auf ihn setze. Er spricht auch zu mir: «Meine Gnade genügt.»
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Folge vom 14.03.2023[Klugheit] Tag 2 – «Berufen zur Freundschaft mit Gott»«Klug ist, wer weiß, was er tun muss, um das Ziel zu erreichen» - so haben wir gestern betrachtet. Klug ist also, wer weiß, was er tun muss, um in den Himmel zu kommen! Und der Schlüssel dazu ist die Liebe. Gott hat uns Menschen aus Liebe geschaffen. Er will, dass wir seine Liebe erwidern, sodass eine Freundschaft zwischen ihm und den Menschen entstehen kann. Der Himmel ist der Ort der Freunde Gottes. Klug ist also, wer es versteht, gut zu lieben und ein Freund Gottes zu werden! Die ganze übrige Welt hat Gott geschaffen, damit wir sie nutzen können, um unser Ziel zu erreichen. Die ganze Welt ist somit «ein Geschenk» an uns Menschen. Alle diese Geschenke, können aber nicht nur zum guten Ziel gebraucht werden. Sie können auch für das Böse missbraucht werden, so, dass sie uns von Gott entfernen: Mit einem Messer kann man in der Küche arbeiten, aber auch jemanden töten. Klug ist also nur, wer die Mittel zum Ziel richtig anwendet. - - - Zurichtung des Schauplatzes: auf Christus blicken, der Petrus und Andreas ruft: «Kommt, folgt mir nach und ich werde euch zu Menschenfischern machen!» Und weiter heißt es, sie verließen sogleich ihre Netze und folgten ihm nach. Sie waren Fischer, so sagt uns das Evangelium. Nun ruft Jesus sie, Menschenfischer zu werden. (Mt 4,18 ff.) Punkt 1 – Berufen; «Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir.» Es gibt Dinge, die davon abhalten können, dem Anruf Gottes und seiner Liebe zu antworten. Sie scheinen so wichtig, wichtiger als der Heiland zu sein. Er kommt auch «an den Strand» unseres Lebens, um uns davon frei zu machen. Was hindert mich? Punkt 2 – Berufen zur Freundschaft; «… gib alles mir, was mich führet zu dir». Das Leben ist ein Geschenk, die ganze Schöpfung ist ein Geschenk von Gott, sodass eine Freundschaft zwischen ihm und den Menschen entstehen kann. Schöpfung, Erlösung, besondere Gnaden, Gabe Seiner selbst. Was hat Gott mir alles gegeben! So will ich ihm auch alles, ja mich selbst mit allem, was ich bin, habe und tue geben. Punkt 3 – Niemand hat eine größere Liebe…; «… nimm mich mir, und gib mich ganz zu eigen dir». Christus hat sich aus Liebe zu uns «hingegeben» - bis hin zum Kreuz. Bin ich bereit, mich aus Liebe «hinzugeben» - in die Hände Gottes? Wie die Hl. Gianna? Gespräch mit Maria, sie möge dir helfen, ungeordnete Anhänglichkeiten zu überwinden und frei zu werden für den Willen ihres Sohnes, um Gott die Ehre zu geben. Das gleiche Gespräch mit Jesus und dem himmlischen Vater.
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Folge vom 13.03.2023[Klugheit] Tag 1 – «Das richtige Ziel eingeben»Klug ist, wer weiß, was er tun muss, um sein Ziel zu erreichen. Die erste, entscheidende Frage dabei ist: Welches Ziel? Wenn man beim Navi das falsche Ziel eingibt, kann es eine noch so gute Route berechnen, man kann noch so klug jeden Abschnitt der Reise planen und sich nirgendwo verfahren: man kommt nicht ans Ziel. Wenn wir uns über unser Ziel Gedanken machen, dann ist entscheidend, dass wir die Dauer unserer ganzen Existenz vor Augen haben – vor und nach dem Tod. Unser Leben ist nur ein kurzer Moment verglichen mit dem Alter des Universums. Das Leben nach dem Tod ist ewig. Das macht eines klar: Wenn wir über den Sinn unserer Existenz nachdenken, dann geht es nicht um diesen kurzen Augenblick, sondern um die Hauptsache: die Ewigkeit. - - - Zurichtung des Schauplatzes: Blicke auf den reichen Mann, der «Abraham» nach seinem Tod bittet, er möge einen Boten zu seinen noch lebenden Brüdern senden. «Er möge vor sie als Zeuge treten, damit nicht auch sie an diesen Ort der Peinigung kommen.» (der Arme Lazarus im Schosse Abrahams, der reiche Mann in der Unterwelt – Lk 16:19-31) Punkt 1 – eine fleischliche Klugheit; Stell dir vor, wir hätten keine unsterbliche Seele und mit dem Tod wäre alles aus. Was wäre dann das Ziel des Menschen? Was wäre dann klug? Punkt 2 – eine geistige Klugheit; Der Mensch hat von Gott eine unsterbliche, geistige Seele erhalten. Sie ist für den Himmel geschaffen. Wie ändern sich die Ziele? Punkt 3 – eine Ewigkeit; «Was nützt mir das für die Ewigkeit?» Der Heilige Aloisius von Gonzaga stellte sich bei jeder Tätigkeit diese Leitfrage. Überlege dir verschiedene Aspekte deines Lebens und deren Wert für die Ewigkeit! Gespräch mit Jesus Christus, der gekommen ist, um uns heimzuführen und eine Wohnung beim Vater bereitet hat. Bitte ihn, dass er dein Herz mit der wahren Sehnsucht nach dem Himmel erfühlt.
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Folge vom 12.03.2023[4. Woche] Sonntags-Gespräch über die Klugheit«Wenn du wüsstest, wie man die Dinge vom Totenbett aus anders als sonst beurteilt!» Die vierte Woche bringt uns die die letzte der vier Kardinaltugenden – die Klugheit. Wir erhalten diesmal Besuch von Andreas Brem – er ist Diakon in St. Pelagiberg. Vor seinem Seminareintritt war er Bauingenieur und ein passionierter Feuerwehrmann. Wir können davon ausgehen, dass er da das eine andere Mal die Tugend der Klugheit anwenden musste. Denn die Klugheit, so sagt er, ist das Wissen, was man tun muss, um das Ziel zu erreichen. Damit ist sich richtungsweisend für alle unser Tun – gerade auch dann, wenn wir die bereits betrachteten Tugend anwenden möchten. So lernen wir ein einfaches Konzept kennen, um kluge Entscheidungen anhand der Ampel – Rot, Orange, Grün – zu fällen und auch die Herausforderungen, die damit auftreten können. Alles entscheidend ist dabei die Setzung des Zieles – ist also ein erfolgreicher Bankraub ein Akt der Klugheit? Oder bezieht sich die wahre Klugheit schlussendlich nicht vor allem auf den Himmel? Und wir lernen die hl. Gianna Beretta Molla kennen und zu welchen Höhen der Heiligkeit uns die Tugend der Klugheit führen will. Von ihr ist das Zitat: «Wenn du wüsstest, wie man die Dinge vom Totenbett aus anders als sonst beurteilt! Wie wertlos erscheinen manche Dinge, denen im Leben eine große Bedeutung zugeschrieben wird!» Aufgabe der Woche: Wir wollen in dieser Woche eine kluge Entscheidung fällen. Das klingt simpel – schaut selbst, ob die Ausführung gleicheinfach ist. Als Beispiel könntet ihr auf eueren Fernseher oder Laptop ein Bild einer Ampel aufkleben und wenn ihr euch davor setzt, mit dem «Kluge-Entscheidungs-Schema» euch fragen, wie ihr die nun anstehende Zeit verwenden wollt. - - - Follow / Folgen: Telegram: https://t.me/QuadraCast YouTube: http://bit.ly/3kXm9SG Apple Podcast: https://apple.co/3Hvf2Zh Spotify: https://spoti.fi/3HwDI3R Google Podcast: http://bit.ly/3Y2zrMi Amazon Music: https://amzn.to/3DCFj6S