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Religiös

QuadraCast

QuadraCast - der Fastenpodcast aus dem Priesterseminar St. Petrus“ dient einem Ziel: Christus näher zu kommen. Das ist das Fundament und das Ziel: Christus besser kennen zu lernen und ihn mehr zu lieben.  Der diesjährige Fastenpodcast will diesem Ziel näherkommen, indem er über die Grundlagen des geistlichen Lebens spricht, die uns die Kirche aus ihrem großen Schatz mitteilt. Jede der sieben Wochen der Fastenzeit ist einem speziellen Aspekt des geistlichen Lebens gewidmet. Diese behandeln wir in einem 6 plus 1 – Schema. Was heißt das? Jeweils zum Auftakt der Woche – am Sonntag – senden wir eine 15-minütige Gesprächsfolge über einen Aspekt des geistlichen Lebens, wie z.B. über die Schriftlesung, Betrachtung und Beichte. Unser Gast ist der jeweilige Seminarist, der in der darauffolgenden Woche diesen Aspekt mit praktischen Kurzimpulsen vertiefen wird.  Dieser Podcast wird von Seminaristen des Priesterseminars St. Petrus in Wigratzbad und in Zusammenarbeit mit dem deutschsprachigen Distrikt der Priesterbruderschaft St. Petrus produziert.

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Folgen von QuadraCast

213 Folgen
  • Folge vom 07.03.2023
    [Gerechtigkeit] Tag 2 – «Alles, was der Herr gesagt hat, wollen wir tun»
    Der Gehorsam – lat. «obœdientia» – ist jene Tugend, welche den Menschen fähig und geneigt macht, den Willen eines anderen, der befehlen kann und befiehlt, zu erfüllen. Das klingt für unsere modernen Ohren erst einmal abschreckend. Und auch unserer Ahnen im Glauben brachen immer wieder aufs Neue den Bund. «In dieser Stunde tritt die Hoffnung auf den ‚Neuen Bund‘ hervor, der nicht mehr auf der immer brüchigen Treue menschlichen Wollens gegründet, sondern unzerstörbar in die Herzen selbst eingeschrieben ist.» Gott sendet seinen eigenen Sohn. Und durch Seinen endgültigen Gehorsam besiegt Er das Böse. Die vollkommene Weise, den Gehorsam zu leben, zeigt uns der gehorsame Sohn, der durch seinen Gehorsam Gott den vollkommenen Kult erweist.- - -An dieser Stelle sei nochmals die hilfreiche Kurzübersicht erwähnt, um nach der ignatianischen Betrachtungsmethode vorgehen zu können:  I Einleitung:1. Sich in Gottes Gegenwart sammeln2. Bitte, alles zu «Gottes größerer Ehre» tun zu dürfen3. Zwei Einstellungen:       a) Zurichtung des Schauplatzes       b) Erbitten, was ich erlangen will II Hauptteil:Betrachtungspunkte (meistens 3), die behandelt werdendurch Anwendung der höheren geistigen Kräfte, nämlich:-     Gedächtnis (den Inhalt möglichst plastisch und mit Einzelheiten in Erinnerung rufen)-     Verstand (den Gegenstand tief und lebhaft zu verstehen suchen, auf mich selbst anwenden, praktische Folgerungen ziehen)-     Wille (Stellung nehmen, Vorsätze fassen) III Abschluss:-     «Gespräch» mit dem Herrn, der Gottesmutter, ...-     Pater noster, Ave Maria oder Seele Christi-     Kurze Prüfung der Betrachtung- - -Zurichtung des Schauplatzes: auf Christus blicken, den gehorsamen Sohn, der „durch das Leiden den Gehorsam gelernt hat“ (Hebr 5,8) und seinen Gehorsam am Kreuz erfüllte (vgl. Phil 2,8).Punkt 1 – Verheissung im Holze; «Trauernd um des erstgeschaffenen Paares schmählichen Verrat, kerbte selbst das Holz der Schöpfer, das die Schuld des Holzes sühnt». Die erste Sünde war der Ungehorsam der Erstgeschaffenen: Adam und Eva übertraten Gottes Gebote und trugen sich Fluch und Verbannung aus dem Paradies ein. Doch schon im Holz, das zu ihrem Fall führen sollte, war das Holz abgebildet, das die Menschheit erlösen sollte.Punkt 2 – Befreiung aus dem Ungehorsam; Gott sendet seinen einzigen Sohn, damit durch seinen Gehorsam Gottes Willen auf vollkommene Weise erfüllt werde und der alte Ungehorsam der ersten Eltern getilgt, ausgelöscht werde. So unendlich groß ist die Schuld, dass nur Gott selbst uns befreien konnte aus der Schuld des Ungehorsams. Jede Sünde bedeutet Ungehorsam gegen Gott und bedürfte solch großer Sühne, wenn Gott einem reumütigen und bußfertigen Herzen nicht immer wieder, vor allem durch die heilige Beichte vergeben würde.Punkt 3 – Opfer für den wahren Gottesdienst; Äußerliche Opfer konnten den Menschen noch nie rechtfertigen, erlösen. Christus kam als Mensch in die Welt, um im vollkommenen Gehorsam sein Leben zur Sühne für den Ungehorsam der Menschen zu tilgen. Auch von uns wird dies gefordert. Äußerliche Akte des Opfers helfen uns nicht, haben keinen Wert, wenn nicht eine innere Gesinnung des Gehorsams dahinter steht. Gespräch mit Jesus Christus, der gehorsam war, bis zum Tod am Kreuz. Sprich mit ihm, wie sein Gehorsam nicht ein ohnmächtiges Fügen in nicht änderbare Umstände ist. Nein, Er fügt und übergibt sich vollkommen, in heiliger Liebe und vollkommener Freiheit. Bitte Ihn … (meine persönliche Bitte). 
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  • Folge vom 06.03.2023
    [Gerechtigkeit] Tag 1 – Die Familie, Zelle der Gesellschaft
    Nicht nur von Gott sind wir abhängig, sondern auch innerweltlich könnten wir ohne zwei Instanzen nicht existieren: unserer Familie und unserem Vaterland. «Die wesentliche Zelle der Gesellschaft ist die Familie, sind Eltern und Kinder. Und nur in dieser Grundordnung können die menschlichen Grundtugenden eingeübt werden.» Die «pietas» als Untertugend der Gerechtigkeit treibt uns zu Liebe, Gehorsam und Ehrfurcht ihnen gegenüber an. Sie steht dabei im Dienst der Einführung in das „Menschsein“, im Dienst der „Einübung in die eigene Freiheit“ durch den Gehorsam.- - -Zur Erinnerung: Falls ihr nicht mehr wisst, wie die tägliche Betrachtung nach dem heiligen Ignatius gemacht werden kann, verweisen wir auf die 12. Episode, in der der Wert und die Methode der ignatianischen Betrachtung behandelt wurde.- - -Zurichtung des Schauplatzes: auf Christus blicken, der als Mensch in eine menschliche Familie und ein Vaterland hinein geboren wurde. Er wurde in Bethlehem geboren, der Geburtsstadt Davids. Mit seiner Familie musste vor dem ungerechten König fliehen. Er kehrte mit Ihnen zurück nach Nazareth. Er wallfahrte mit ihnen nach Jerusalem, betet die Psalmen, lernte das Handwerk des Zimmermanns. Er kam, um die verlorenen Schafe der Herde Israels zu sammeln.Punkt 1 – Heiligung der Familie; Als Maria und Josef den zwölfjährigen Knaben Jesus im Tempel finden, sind sie außer sich vor Sorge. Seine prophetische Antworte verstehen sie noch nicht. Dennoch kehrt Er mit seiner Mutter und dem hl. Joseph nach Hause zurück und ist ihnen gehorsam: Er heiligte das häusliche, familiäre Leben. Er zeigte seinen Eltern Ehrfurcht, Liebe und Gehorsam. Und somit, dass die natürlichen Bande der Familie eine gottgewollte Gemeinschaft sind. Punkt 2 – Erfüllung des Gesetzes; Jesus erfüllt das Gesetz vollkommen; Er ehrt nach den Geboten Gottes seine Eltern, ist ihnen gehorsam und steht besonders seiner Mutter bei, nachdem der hl. Joseph – wie es die Tradition sagt – frühzeitig verstirbt. Unsere Liebe und Dankbarkeit zeigen sich darin, dass wir uns nach Kräften darum bemühen, uns auch um unsere Eltern und Verwandten zu kümmern, sollte es notwendig werden. Hier legt auch „die Bedingung der eigenen Zukunft, um später auch selbst vertrauend ins Alter hineingehen zu können“ (Ratzinger).Punkt 3 – Über die Familie hinaus; Über seine Familie hinaus zeigt der Herr je und je seine Liebe zum ganzen Volk. Wie oft erbarmt er sich des Volkes, hat Mitleid mit den Menschen in seiner Heimat! Er pflegt die Traditionen, Sitten, Bräuche seines Volkes, die seine Eltern ihm beigebracht haben. Die Geburt des Herrn in dieses Volk, das Volk Gottes, war nicht zufällig. Auch wir sind dazu verpflichtet, das Land, in da wir geboren wurden, dem wir unsere Identität, unsere Kultur, unsere Sitten und Bräuche zu verdanken haben, zu lieben, denn der Herr selbst hat uns dies als Beispiel vorgelebt.Gespräch mit Jesus Christus, der – wahrhaft Gott – als Kind in diese Welt trat und den grössten Teil seines Lebens im Vorborgenen seiner Familie in Nazareth lebte. Sein verborgenes Leben ist meinem Leben so wahrhaft ein Vorbild. Bitte Ihn … (meine persönliche Bitte). 
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  • Folge vom 05.03.2023
    [3. Woche] Sonntags-Gespräch über die Gerechtigkeit
    «Die Vollkommenheit der Gerechtigkeit liegt in einem geordneten Verhältnis zu Gott.»Die dritte Woche bringt uns die nächste Tugend – die Gerechtigkeit. Unser Gast in diesem Sonntags-Gespräch ist Jonas Dlugi – er hat bereits in Münster und Paderborn Theologie studiert und einen Magister in Kirchengeschichte erworben. Mit ihm reden wir über die Tugend der Gerechtigkeit. Der Mensch ist ein Lebewesen, zu dessen „Natur“ es gehört, in Gemeinschaft zu leben. Das bedeutet: sein Leben kann ohne Beziehung nicht gelingen. Damit unsere Beziehungen jedoch recht geordnet sind und gelingen können, bedürfen wir der moralischen Tugend der Gerechtigkeit. Diese Tugend betrachtet er anhand von Texten von Papst Benedikt XVI., Joseph Ratzinger, dessen Leben von einer Frage besonders geprägt war: nämlich von der Frage nach der Gerechtigkeit. Aber nicht nach irgendeiner Gerechtigkeit, sondern wie der Mensch gerecht vor Gott steht und wie es möglich ist, eine gerechte Gesellschaft zu schaffen. So blicken wir in diesem Gespräch auch besonders auf eine erste «Tochter» der Gerechtigkeit – der «religio», die ganz fundamental unser Verhältnis zu Gott ordnet.Aufgabe der Woche: Wir wollen in dieser Woche bewusst, an einem von euch selbst gewählten Wochentag die Heilige Messe besuchen – also zusätzlich zur Sonntagsmesse. Wir wollen dieser besonders andächtig beiwohnen und im Gebet Gott preisen, ihn loben und ihm danken für all die Gnaden, die Er uns in so großer Fülle zuteilwerden lässt.- - -Inzwischen haben wir schon über 10'000 Downloads und wir sind schon über 1500 Leute im Chat. Damit diese grosse Gemeinschaft auf eine geistige Weise vertieft werden kann, rufen wir alle dazu auf, füreinander zu beten. So können wir gegenseitig voneinander profitieren, und gestärkt durch das Gebet, den Alltag bestehen.- - - Follow / Folgen:  Telegram: https://t.me/QuadraCast YouTube: http://bit.ly/3kXm9SG Apple Podcast: https://apple.co/3Hvf2Zh Spotify: https://spoti.fi/3HwDI3R Google Podcast: http://bit.ly/3Y2zrMi Amazon Music: https://amzn.to/3DCFj6S
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  • Folge vom 04.03.2023
    [Tapferkeit] Tag 6 – Fürchtet euch nicht!
    «Fürchtet euch nicht!» – wie oft ist dieses Wort in der Heiligen Schrift zu lesen. Wie oft aber ist es viel leichter gesagt als getan. Furcht ist zunächst weder gut noch schlecht, sie ist einfach da, sie ist menschlich. Aber es gibt verschiedene Arten von Furcht – eine, die nützlich für uns ist und eine andere, die völlig unbegründet und damit unvernünftig ist. Gewinnen können wir nur in der Gemeinschaft mit Gott, Er vertreibt alle Furcht. Das ist stets das Erste, was Er zu uns sagt: «Fürchte dich nicht».    - - - Zurichtung des Schauplatzes: sich den Auferstandenen vorstellen, wie Er den verängstigten Jüngern erscheint und ihnen sagt: «Fürchtet euch nicht.» (vrgl. Lk 24,35 ff. und Parallelstellen) Punkt 1 – Kinder des Allmächtigen Vaters; Der Herr lehrt seinen Jüngern auf verschiedene Weisen, sie sollen sich nicht zu sehr um die Dinge dieser Welt sorgen, denn das tun die Heiden, jene, welche Gott nicht kennen. Die Jünger und auch ich sind Kinder des allmächtigen Vaters, Königskinder. Er weiß um alles, was ich brauche. Ich aber will zuerst um diese Beziehung besorgt sein: Er ist mein Vater, ich sein Kind. Punkt 2 – unsere Ehre ist die Ehre Gottes; Die Jünger waren nach dem Tod des Herrn sehr verängstig und fürchteten Schimpf und Verspottung. Die Ehre dieser Welt ist jedoch keine Sache, wegen der ich mich ängstigen will – unsere Ehre, meine Ehre ist die Ehre Gottes Punkt 3 – unsere Heimat ist im Himmel; Die Jünger waren besorgt, sie könnten ebenfalls getötet werden. Sie und ich sollten aber als Gotteskinder vor allem anderen um das ewige Leben besorgt sein. Um die Dinge dieser Welt will ich mich nur soweit sorgen, wie es mir für das ewige Leben dient. Gespräch mit Jesus Christus, der uns sagt, «wer mich sieht, der sieht den Vater» und «für Gott ist nichts unmöglich». Christus hat uns eine Wohnung bereitet, damit, wo er ist, auch wir sein werden. Bitte Ihn … (meine persönliche Bitte). 
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