Er ist der erste Fußballprofi in Deutschland, der einen Roman geschrieben hat. Und damit gleich auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste gelandet ist. Chris Kramer erzählt die Coming-of-Age-Geschichte eines 15jährigen, der genauso heißt wie er, der auch Profi werden will und im WM-Sommer 2006 die erste Liebe erlebt, aber nicht zu den Coolen zählt. Weil er alles dem Leistungssport unterordnet. Am Ende hängt alles mit Fußball zusammen. Auch die Einsamkeit. Und der Wunsch, normal zu sein. Durch seinen Roman, sagt Chris Kramer, habe er gelernt, dass Erfolg mehr ist, als nur auf Tabellen zu schauen.
Kultur & Gesellschaft
SWR2 Zeitgenossen Folgen
Wir sprechen jede Woche mit Zeitgenossen, die auf einen besonderen Lebensweg zurückblicken: Sie sind Aktivist*innen, Künstler*innen oder Forscher*innen. Sie haben Zeitgeschichte erlebt und geprägt – und sie haben viel zu erzählen. Zur ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/swr2-zeitgenossen/8758618/
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Folge vom 06.12.2025Christoph Kramer: „Große Träume brauchen große Umwege“
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Folge vom 29.11.2025Thomas Köck: „KI hat den gleichen beschränkten Willen wie wir“„KI essen Seele auf“ heißt das neue Theaterstück von Thomas Köck. Ob er beim Schreiben KI als Ko-Autorin benutzt hat – KI wie Künstliche Inspiration – lässt der Text offen. Fest steht: Orpheus, der Künstler, ist hier eine KI, besitzt einen eigenen Willen und tritt als handelnde Person auf: mal als Smart Car, mal als Chat Bot, mal als Drohne. Oft rücksichtslos. Somit allzu menschlich? Oder übermenschlich? Und was, wenn more than human sich als anti-human erweist? Auch diese Frage stellt der Dramatiker. Wer oder was ist am Ende tatsächlich autonom – die KI? Oder der alte Affe Mensch?
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Folge vom 25.11.2025Charlotte Wiedemann: „Wir erleben ein diplomatisches Abhaken kolonialen Unrechts“Jedes Leben ist gleichermaßen prekär und schutzwürdig, findet die Journalistin und Autorin Charlotte Wiedemann. Und plädiert für eine „inklusive Erinnerungskultur“. In der deutschen Debatte um den Krieg in Gaza – nach dem Massaker der Hamas im Oktober 2023 – fordert sie eine Anerkennung des Leids beider Seiten. Nur so lasse sich eine Spaltung der Empathie verhindern. Ebenso wichtig ist ihr die Aufarbeitung deutscher Kolonialverbrechen. Charlotte Wiedemann war viele Jahre Reporterin für überregionale deutsche Medien, unter anderem in muslimischen Ländern wie Libyen und Iran.
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Folge vom 15.11.2025Die Fantastischen Vier: Wir können uns doch gar nicht auflösenDer letzte Bus? Zur letzten Tour? Die Fantas machen Schluss? Ja. Noch ein letztes Mal wollen sie mit „deutschem Sprechgesang“ auf Tour gehen. Das haben sie beim SWR Kultur Gespräch im Schauspiel Stuttgart vor vielen Fans verkündet. Und dann erst mal richtig Party gemacht. Die fing Mitte der Achtziger an, auch in Stuttgart, als „Krauts with Attitude“. Zuerst zu zweit, als „Terminal Team“. Richtig ab ging’s 1992 mit „Die da!?!“ Dadurch haben „Die Fantastischen Vier“ Deutsch-Rap popularisiert, bis heute eine riesige Fan-Base, ein eigenes Label und mit „FantiTown“ sogar eine eigene virtuelle Welt.