Der Bundestag hat beschlossen, den Familiennachzug für Menschen mit
subsidiärem Schutzstatus auszusetzen. Der Beschluss betrifft geflüchtete
Menschen, die in ihrem Heimatland zwar nicht persönlich verfolgt werden,
aber dorthin wegen Krieg und Gewalt dennoch nicht zurückkehren können.
Sie dürfen ihre Familien nun nur noch in Härtefällen nach Deutschland
holen. Union, SPD und AfD stimmten dafür, Linke und Grüne kritisierten
den Beschluss als unmenschlich. Eigentlich schützt das Grundgesetz Ehe
und Familie ausdrücklich, ZEIT-Volontär David Will erklärt im Podcast,
ob das den Beschluss des Bundestages einschränkt oder nicht.
Der Mindestlohn soll in den nächsten Jahren erhöht werden. Das hat die
Mindestlohnkommission, die sich aus Vertretern der Arbeitgeber und
Gewerkschaften zusammensetzt, der Bundesregierung empfohlen. Demnach
soll er in zwei Schritten ansteigen: Ausgehend von den aktuellen 12,82
Euro pro Stunde soll er im Jahr 2026 zunächst 13,90 Euro und 2027 dann
14,60 Euro erreichen. Die Empfehlungen der Mindestlohnkommission werden
von der Bundesregierung in der Regel umgesetzt. Können Arbeitnehmer
damit auf eine reale Lohnerhöhung hoffen? Das beantwortet Tina Groll,
Politik- und Wirtschaftsredakteurin bei ZEIT ONLINE.
Außerdem im Update: Promihochzeit und Proteste in Venedig.
Was noch? Wie viel Reality-TV in Ihnen steckt.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Benjamin Probst
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Weitere Links zur Folge:
Familiennachzug: "Ich habe Angst, meine Kinder nie wiederzusehen"
Erhöhung des Mindestlohns: Die fünf größten Irrtümer über den
Mindestlohn
Mindestlohn: 15 Euro Mindestlohn sind des Guten zu viel
Amazon-Gründer: Venedig riegelt Stadtviertel für Hochzeit von Jeff Bezos
ab
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Folge vom 27.06.2025Update: Nachzug nur im Härtefall
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Folge vom 27.06.2025Die SPD ist beim Parteitag auf SeelenerkundungIn Berlin beginnt heute der Bundesparteitag der SPD. Bis einschließlich Sonntag diskutieren dort 600 Delegierte unter dem Motto "Veränderung beginnt mit uns". Vizekanzler Lars Klingbeil und Bärbel Bas sollen heute auf dem Bundesparteitag offiziell als neue Doppelspitze der SPD gewählt werden. Welches Profil wollen die beiden der SPD geben? Und droht der Partei Streit in Hinblick auf das vor mehr als zwei Wochen veröffentlichte Friedensmanifest führender SPD-Politiker, in dem diese eine Russland-Annäherung forderten? Das erläutert der politische Korrespondent der ZEIT Robert Pausch. In jüngster Zeit häufen sich Verletzungen des Völkerrechts –wie schon die Kriege in der Ukraine und in Gaza scheint auch der Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran Teil eines größeren geopolitischen Wandels zu sein. Staaten wie Deutschland oder Staatengemeinschaften wie die EU halten dahingegen an der Vorstellung einer internationalen Ordnung mit gemeinsamen Institutionen und Grundwerten fest. Wieso scheint international zunehmend wieder das Recht des Stärkeren zu gelten? Welche Rolle Gewalt als politisches Mittel spielt, analysiert der außenpolitische Korrespondent der ZEIT Jörg Lau. Und sonst so? Julia Klöckners grüner Daumen Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Bärbel Bas und Lars Klingbeil: Zwei Aufsteiger an der Spitze Parteitag: SPD-Politiker fordern ernsthafte Prüfung von AfD-Verbotsverfahren SPD-Manifest zur Außenpolitik: Eine Partei ringt mit dem Frieden Internationales Recht: Ist Gewalt eine Lösung? Thema: Eskalation zwischen Iran und Israel Kritik an Friedrich Merz: Mehrere Politiker kritisieren Kanzler Merz für "Drecksarbeit"-Äußerung Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 26.06.2025Update: Die Mietpreisbremse bleibtDer Bundestag hat die Mietpreisbremse bis Ende 2029 verlängert. Union, SPD und Grüne stimmten dafür, die AfD dagegen, die Linke enthielt sich. Die Mietpreisbremse gilt in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt und begrenzt dort die Mieten bei Neuvermietungen auf maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Ausgenommen sind möblierte und umfassend modernisierte Wohnungen sowie Gebäude, die seit 2014 gebaut worden sind. Die Mietpreisbremse gilt seit 2015; ohne den Beschluss wäre sie zum Jahresende ausgelaufen. Kritik kam von der Linken, die die Maßnahme als wirkungslos bezeichnete. Caterina Lobenstein, Redakteurin im Dossier der ZEIT, ordnet ein, was die Entscheidung zukünftig für Mieter und Mieterinnen bedeutet. Erstmals seit Beginn der Waffenruhe zwischen Israel und dem Iran hat sich Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei öffentlich geäußert. In einer Videobotschaft sprach er von einem "Sieg" des Iran über Israel und warf US-Präsident Donald Trump Selbstinszenierung vor. Chamenei hatte sich während der israelischen Luftangriffe versteckt gehalten. Wie stabil sein Einfluss im eigenen Land ist und welche Linie er in Bezug auf das iranische Atomprogramm verfolgt, analysiert ZEIT-Volontär Omid Rezaee. Außerdem im Update: Beim EU-Gipfel in Brüssel beraten Staats- und Regierungschefs über den Ukrainekrieg, die Lage im Nahen Osten und Europas Verteidigungsstrategie. Ein neues Verteidigungsprogramm von bis zu 150 Milliarden Euro soll die europäische Abschreckung stärken. Zudem diskutiert die EU ein weiteres Sanktionspaket gegen Russland. Was noch? Roboter in der Nase Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Wohnungsmarkt: Bundestag stimmt über Verlängerung der Mietpreisbremse ab Wohnungsmarkt: Bundestag verlängert Mietpreisbremse bis 2029 Mietpreise in Deutschland: So teuer sind die Mieten in Ihrer Stadt im Deutschland-Vergleich Mietpreise: Mieter aller Großstädte, vereinigt euch! Wohnen: Mieterbund: Vermieter nutzen Sanierung immer öfter als Waffe Mieten: Linkenpolitiker fordern bundesweiten Stopp von Mieterhöhungen Indexmieten: Grüne wollen Mieterhöhungen begrenzen Israel-Iran-Krieg: Waffenruhe zwischen Iran und Israel laut Donald Trump in Kraft Irans Oberhaupt: Ali Chamenei droht bei Angriff auf den Iran mit weiteren Attacken USA und Iran:Trump will keinen Krieg, aber den Sieg nimmt er gern Israels Angriff auf den Iran: Was über den Angriff von Israel bekannt ist US-Angriffe auf Iran: Zentrale iranische Atomanlagen laut Trump komplett zerstört Irans Atomprogramm: Tausende Zentrifugen voller Uran Ali Chamenei: Überleben ist seine stärkste Waffe EU-Gipfel in Brüssel: Europäische Union berät über ihre Verteidigung – und die der Ukraine EU-Gipfel: Europäische Union will bis 2030 deutlich aufrüsten EU-Sanktionen: Slowakei stellt sich vor EU-Gipfel gegen neue Russlandsanktionen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 26.06.2025Kann eine Kommission die Pandemiepolitik aufarbeiten?Im Bundestag soll eine Enquete-Kommission die Corona-Politik der vergangenen Jahre aufarbeiten, so sieht es ein Antrag von SPD und Union vor, der im Bundestag eingebracht wurde. Ziel ist es, Lehren aus der Pandemie zu ziehen, um Deutschland für künftige Krisen besser aufzustellen. Demnach plant die Koalition eine zweijährige Untersuchung durch Abgeordnete aller Fraktionen und externe Experten. Sie sollen prüfen, wie Bund und Länder reagiert haben und welche Schäden entstanden sind. Kritiker bezweifeln, dass eine Kommission konkrete Lösungen liefern könnte. Ingo Arzt, Redakteur im Gesundheitsressort von ZEIT ONLINE, ordnet ein, wie sinnvoll die Aufarbeitung durch eine Kommission wäre und ob sie tatsächlich zu Verbesserungen führen könnte. Laut einer angeblichen NATO-Studie, auf die sich einige Experten berufen, könnte Russland ab dem Jahr 2029 wieder angriffsfähig sein. Auch der Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, und NATO-Generalsekretär Mark Rutte haben die Jahreszahl schon genannt. Was es mit dem NATO-Papier auf sich hat, haben die ZEIT-Autoren Maxim Kireev und Annika Joeres recherchiert. Und sonst so? Rezept gegen Einsamkeit Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Rolle, Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Aufarbeitung der Coronapandemie: Sorry, dass wir Sie mit Corona behelligt haben Corona-Politik und Wissenschaft: Hinterfragt die Forscher forscher! Kinder in der Corona-Krise: Was Kinder jetzt brauchen Coronavirus: Studie zu 29 Ländern: Deutschland recht krisenfest in der Pandemie Parlament: So soll die Corona-Kommission des Bundestags aussehen Nato und Russland: Das Papier, das keiner kennt. Oder doch? Kriegsgefahr: Lassen Sie uns bitte reden Carsten Breuer: Wie pädagogisch sind Sie, Carsten Breuer? "Pädagogik ist immer und überall dabei" Liveblog: Russischer Angriffskrieg gegen die Ukraine: Ukraine meldet mindestens 19 Tote nach Angriff auf Dnipro Mark Rutte: Komm in meine Arme Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.