Die US-Angriffe auf das iranische Atomprogramm am vergangenen Wochenende
sollen nur oberirdische Schäden verursacht haben, die unterirdischen
Atomanlagen seien verschont geblieben. Das geht aus einem Bericht des
militärischen Geheimdienstes (DIA) hervor, auf den sich mehrere
US-Medien übereinstimmend beziehen. Wie stark wurde die Atomanlage Fordo
im Iran tatsächlich getroffen? Und wurde das dort gelagerte, hoch
angereicherte Uran anderswohin verfrachtet? Der Nuklearforscher Georg
Steinhauser von der TU Wien teilt seine Einschätzung dazu im Podcast.
Auf dem Nato-Gipfel in Den Haag haben sich die Staats- und
Regierungschefs darauf geeinigt, spätestens ab 2035 jährlich
fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Verteidigung und Sicherheit zu
investieren. Die internationale Korrespondentin der ZEIT Rieke Havertz
ordnet die Ergebnisse des Gipfels ein.
Außerdem im Update: Bundesweite Razzien gegen Hass und Hetze im Netz.
Was noch? Der perfekte Kartoffelkloß.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Sönke Matschurek, Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Bericht über US-Angriff auf den Iran: US-Verteidigungsminister kündigt
Untersuchung zu möglichem Leak an
Nahostüberblick am Morgen: US-Angriff hat Atomanlagen wohl nicht
zerstört, Israel meldet Drohnen
Iranisches Atomprogramm: US-Angriff soll Irans Atomprogramm nur um
Monate zurückgeworfen haben
Nato: Nato-Gipfel in Den Haag
Nato-Generalsekretär: Rutte sieht kein Problem bei Veröffentlichung von
Nachricht an Trump
Nato-Gipfel: Merz sieht "gesamte politische Ordnung" Europas durch
Russland bedroht
Maskenbeschaffung durch Jens Spahn: Bundesgesundheitsministerin will
Maskenbericht über Spahn vorlegen
Maskenaffäre: Jens Spahn befürwortet eine Veröffentlichung des
Maskenberichts
Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro
im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle
Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen.
Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
Nachrichten
Was jetzt? Folgen
Der Nachrichtenpodcast der ZEIT. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen. Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf zeit.de. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo
Folgen von Was jetzt?
2000 Folgen
-
Folge vom 25.06.2025Update: Wie steht es um Irans Atomprogramm?
-
Folge vom 25.06.2025Ein Bundeshaushalt der Rekorde – und der Schummelei?Die schwarz-rote Bundesregierung hat den Haushalt für 2025 beschlossen und eine Finanzplanung bis 2029 vorgelegt. Für das laufende Jahr sind Ausgaben in Höhe von 503 Milliarden Euro vorgesehen und bis 2029 fast 850 Milliarden Euro neuer Kredite eingeplant. Die Grünen werfen der Regierung Wortbruch vor: Sie hatten für ihre Zustimmung zu den neuen Schuldenregeln ausgehandelt, dass das Sondervermögen ausschließlich für Investitionen für die Modernisierung des Landes getätigt werden dürfte und sehen dieses Versprechen verletzt. Im Podcast analysiert Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des Politikressorts der ZEIT, den Haushalt und die Kritik daran. Während der israelische Angriff auf den Iran und der Krieg im Gazastreifen weltweit für internationale Aufmerksamkeit sorgen, bleibt die angespannte Situation im Westjordanland im Schatten der Aufmerksamkeit. Israelische Sicherheitskräfte haben dort während der Eskalation zwischen Iran und Israel zahlreiche Orte nahezu vollständig abgeriegelt, Checkpoints geschlossen und die Bewegungsfreiheit der palästinensischen Bevölkerung eingeschränkt. Christian Vooren, ZEIT-Reporter für Politik und Gesellschaft, ordnet die Lage im Westjordanland ein. Und sonst so? Der BND verkauft jetzt eigenen Merchandise. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Schwarz-rote Regierung: Der letzte Versuch? Ernsthaft? Livestream:Bundeshaushalt: Jetzt live: Bundesfinanzminister stellt Haushaltsplan vor Bundesfinanzminister: Klingbeil offen für deutliche Erhöhung der Verteidigungsausgaben Bundeshaushalt: Lars Klingbeil kündigt Investitionen in Rekordhöhe an Beschluss zur Haushaltsplanung: Grüne werfen Finanzminister Lars Klingbeil "Haushaltstricks" vor Ministerpräsidentenkonferenz: Not In My Haushalt Eskalation im Nahostkonflikt: Ins Herz des Erzfeindes Angriffe auf Haifa: Man muss kein Ziel sein, um zu sterben Westjordanland: Gewalt im Schatten der Gewalt Nahost: Israelische Armee soll Umsiedlung von Palästinensern planen Radikale israelische Siedler: So viel Macht wie nie zuvor Friedrich Merz: "Das ist die Drecksarbeit, die Israel macht für uns alle" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
-
Folge vom 24.06.2025Update: Waffenruhe mit Iran – ein Triumph für Trump?Der US-amerikanische Präsident Donald Trump hat eine Waffenruhe zwischen Israel und dem Iran ausgerufen. Wie er auf seiner Plattform Truth Social verkündete, sollte ab zwölf Uhr mittags (MESZ) eine vollständige und totale Waffenruhe für zwölf Stunden eintreten. Nach 24 Stunden soll dann ein "Ende des zwölftägigen Kriegs" erreicht sein. Beide Parteien hatten zunächst signalisiert, der Waffenruhe zuzustimmen. Israel meldete jedoch wenige Stunden nach deren Eintritt erneute iranische Raketenangriffe, das Regime in Teheran wies dies zurück. Laut Trump ist die Waffenruhe trotz der kurzen Unsicherheit weiterhin in Kraft. Ob Trump als Held der Geschichte herausgeht und wie seine Außenpolitik einzuordnen ist, weiß Außenpolitik-Redakteurin Anna Sauerbrey. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat Israel seine Unterstützung im Vorgehen gegen die Atompläne des Iran ausgesprochen. In einer Regierungserklärung betonte Merz das Recht Israels, seine Existenz und die Sicherheit seiner Bürger zu verteidigen. Außerdem rechtfertigte er das US-israelische Vorgehen gegen die iranischen Atompläne. Gleichzeitig warnte der Kanzler vor einer Eskalation: Der Konflikt dürfe nicht "die gesamte Region in einen Krieg stürzen". Was der Bundeskanzler außerdem über die Innenpolitik zu sagen hatte und wie die Opposition auf die Rede reagierte, erklärt Politikredakteur Ferdinand Otto. Außerdem im Update: Das Bundeskabinett hat den Haushaltsentwurf 2025 vorgestellt. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) plant demnach einen Verteidigungsetat von 62,4 Milliarden Euro – zehn Milliarden Euro mehr als im vergangenen Jahr. Außerdem kündigte Klingbeil an, dass sich die Neuverschuldung auf insgesamt 81,8 Milliarden Euro belaufen wird. Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig hat das Verbot des rechtsextremen Magazins "Compact" aufgehoben. Laut Gericht sind die Aussagen des Magazins zwar stellenweise verfassungsfeindlich, aber nicht prägend genug, um ein Verbot zu rechtfertigen. Die ehemalige Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hatte das Magazin im vergangenen Jahr verboten. Was noch? Bingen oder Warten? Ein Fall für Arnie Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Israel-Iran-Krieg: Waffenruhe zwischen Iran und Israel laut Donald Trump in Kraft Israel-Iran-Krieg: Israel wirft Iran Verletzung von Waffenruhe vor Donald Trump: Sein großer Erfolg? Regierungserklärung von Friedrich Merz: "Der Iran darf keine Nuklearwaffen besitzen" Regierungserklärung: "Es braucht die Stärke des Rechts und nicht das Recht des Stärkeren" Bundeshaushalt: Lars Klingbeil kündigt Investitionen in Rekordhöhe an "Compact"-Magazin: Bundesverwaltungsgericht hebt Verbot des "Compact"-Magazins auf Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
-
Folge vom 24.06.2025Der Gipfel, bei dem alles mit allem zusammenhängtIn Den Haag beginnt der Nato-Gipfel. 32 Mitgliedstaaten beraten dort über die Zukunft des Militärbündnisses. Im Mittelpunkt steht die geplante, historische Erhöhung der Verteidigungsausgaben. Auf Druck der USA sollen die Bündnispartner deutlich mehr Geld in Militär und Infrastruktur investieren. Doch trotz dieser Einigkeit bleibt die Unsicherheit groß, ob sich die europäischen Partner weiterhin auf die USA als Partner verlassen können. Zusätzlich sorgt der US-Angriff auf den Iran für diplomatische Spannungen und wirft sicherheitspolitisch brisante Fragen auf: Könnte die Nato in den Konflikt hineingezogen werden? Und was würde das für Deutschland und die Bundeswehr bedeuten? Rieke Havertz, internationale Korrespondentin für ZEIT Online mit Schwerpunkt USA, berichtet im Podcast über die größten Sorgen der Nato und was ein realistischer Erfolg des Gipfels für Europa wäre. Fünf Prozent – so viel will Deutschland künftig für Verteidigung ausgeben, gemessen an der eigenen Wirtschaftsleistung. Darauf haben sich auch die Nato-Mitgliedsstaaten als neue Zielmarke geeinigt. Mit diesem Versprechen reist Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius zum Nato-Gipfel in Den Haag an – ein klares Bekenntnis zum Militärbündnis und zur sicherheitspolitischen Zeitenwende. Doch woher sollen diese rund 220 Milliarden Euro jährlich eigentlich kommen? Neben Geld fehlt es der Bundeswehr weiterhin an Ausrüstung und vor allem an Personal. Kann das geplante Wehrdienstgesetz mit einer möglichen Teilwehrpflicht dem entgegenwirken? Hauke Friederichs ist sicherheitspolitischer Korrespondent für ZEIT und ZEIT Online. Im Podcast erklärt er, wie realistisch die Zusagen des Verteidigungsministers an die Nato sind und welche Probleme Deutschland lösen muss, um sie einzuhalten. Und sonst so? Die Bogong-Motte orientiert sich beim Fliegen an der Milchstraße. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Lisa Pausch, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Nato-Gipfel: Stimmt es, dass die Nato nicht genug für Rüstung ausgibt? Abschreckung gegen Russland: Nato-Gipfel bemüht um Donald Trump Nato: Europäische Interessen? Kümmern ihn nicht Verteidigungsbündnis: Nato-Mitglieder einigen sich auf neues Ausgabenziel bei Verteidigung Bundeswehr: Pistorius will bei zu wenigen Freiwilligen Wehrpflicht aktivieren Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.