Israel und der Libanon haben sich nach Angaben von US-Präsident Donald
Trump auf eine zehntägige Waffenruhe verständigt. Trump beansprucht die
Waffenruhe für sich und spricht von einem möglichen Durchbruch – sogar
erste direkte Gespräche im Weißen Haus zwischen Israel und dem Libanon
stellt er in Aussicht. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu sieht
die Feuerpause als Chance für eine dauerhafte Friedenslösung. Zudem
erklärt er, dass die israelischen Soldaten während der Waffenruhe im
Süden des Libanon bleiben werden. Zur gleichen Zeit gibt es Berichte
über neue Angriffe trotz Waffenruhe. Wie stabil ist die Waffenruhe
wirklich? Jan Roß, Politikredakteur der ZEIT, berichtet aus Israel. Im
Podcast erklärt er, warum diese Waffenruhe für Trump so wichtig ist und
was sie für den ohnehin unter Druck stehenden Libanon bedeutet.
Nach der Hormus-Konferenz in Paris, zu der Frankreich und Großbritannien
eingeladen hatten, teilte Macron mit, die Planung einer militärischen
Mission zur Sicherung der Schifffahrt in der Region werde nun schnell
vorangetrieben. Der britische Premierminister Keir Starmer sprach von
einer produktiven Sitzung. Er betonte, eine militärische Mission werde
rein defensiv sein und erst nach dem Beschluss einer Waffenruhe starten
können. Der Bundeskanzler bekräftigte die Bereitschaft Deutschlands,
sich an einem Einsatz in der Region zu beteiligen. Die Bundeswehr sei
bereit, sich der Minenräumung anzuschließen, sagte er. Dafür brauche es
jedoch eine Resolution des UN-Sicherheitsrates, einen Beschluss der
Bundesregierung und ein Mandat des Bundestags. Hauke Friederichs,
sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, spricht im Podcast
darüber, um welche Art der militärischen Beteiligung es gehen könnte.
Noch während der Sitzung erreichte die Politikerinnen und Politiker die
Meldung, dass die Straße von Hormus wieder offen sei. Die Blockade der
für die Schifffahrt wichtigen Straße wird dem Iran zufolge für die
restliche Zeit der mit dem Libanon geltenden Waffenruhe aufgehoben.
Das teilte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi auf X mit.
Außerdem im Update:
- Justizministerin Stefanie Hubig hat einen Gesetzentwurf gegen
digitale Gewalt vorgelegt. Vorgesehen sind neue Straftatbestände,
etwa für das Verbreiten intimer Bilder ohne Zustimmung, für
täuschend echte Deepfakes und für Cyberstalking. Außerdem sollen
Opfer digitaler Gewalt über das Zivilrecht selbst leichter gegen
Urheber vorgehen und gerichtlich auch Accountsperren erwirken
können.
Und sonst so? Wie Schachprofis feiern
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Naher Osten: Israel und Libanon einigen sich auf Waffenruhe
Israel und die Hisbollah: Krieg im Libanon – Ein Land zwischen Israel
und Hisbollah
Libanon: Donald Trump braucht diese Waffenruhe
Irankrieg: Macron, Starmer und Merz starten Krisengipfel zur Straße von
Hormus
Digitale Gewalt: Justizministerin will sexualisierte Deepfakes unter
Strafe stellen
Schifffahrt: Iran öffnet Straße von Hormus während Waffenruhe im Libanon
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Folge vom 17.04.2026Über Libanons Zukunft wird nicht im Libanon entschieden (Update)
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Folge vom 17.04.2026Krankenkassenreform: Große Pläne, kleiner RückhaltBundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat ein umfassendes Reformpaket für die gesetzliche Krankenversicherung vorgelegt, um ein erwartetes Defizit von rund 15 Milliarden Euro zu schließen. Die Pläne stoßen jedoch in der Koalition auf Widerstand. Im Bundestag werden daher Änderungen erwartet. Erst mal soll der Gesetzentwurf aber Ende April ins Kabinett eingebracht werden. Kaja Klapsa ist Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Im Podcast erklärt sie, welche von Warkens Reformvorschlägen überhaupt umgesetzt werden können. Sieben Wochen dauert der Krieg zwischen den USA und Israel gegen den Iran. Die wirtschaftlichen Folgen spüren Menschen weltweit, etwa durch steigende Energiepreise. Wenig im Fokus steht bislang Saudi-Arabien: Das Land ist politisch und wirtschaftlich eng mit den USA verbunden und mit dem Iran verfeindet. Dennoch ist seine Rolle ambivalent: Einerseits ist das Land schwer getroffen von den iranischen Vergeltungsschlägen; andererseits profitiert es vom gestiegenen Ölpreis, zumal es als einziger der Golfstaaten auch einen Zugang zum Roten Meer besitzt. Welche Rolle das Land im Konflikt genau einnimmt, analysiert Lea Frehse, Nahostexpertin im Politikressort der ZEIT. Und sonst so? Im Süden von Hessen droht eine Maikäferplage Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Livestream: Reform der gesetzlichen Krankenkassen:Live: Gesundheitsministerin Nina Warken stellt ihre Sparpläne vor Gesetzliche Krankenversicherung: Na, geht doch Nina Warken: Gesundheitsministerin kündigt Einsparungen in Milliardenhöhe an Krankenkassenreform: Warkens Sparpläne sorgen für Kritik Was jetzt? / Nachrichtenpodcast:Gesundheitsreform: Was jetzt auf gesetzlich Versicherte zukommt Liveblog: Irankrieg: Netanjahu plant offenbar Telefonat mit Libanons Präsidenten Aoun Angriffe des Iran auf Golfstaaten: Die Golfstaaten werden angegriffen und wehren sich nicht – warum? Blockade der Straße von Hormus: Was wir über die US-Blockade in der Straße von Hormus wissen Humanitäre Hilfe: Die stillen Opfer des Krieges Höhere Preise durch Irankrieg: Mehr als jeder Dritte hält eigene Rücklagen nicht für ausreichend Saudi-Arabien: Wie wird man eine Supermacht? Nahostkonflikt: Wer hält zu wem? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 16.04.2026Kritik am Tankrabatt: Braucht es eine Übergewinnsteuer? (Update)Wegen des Irankriegs steigen die Spritpreise – deshalb sollen sie nach dem Willen der Bundesregierung ab Mai für zwei Monate um 17 Cent pro Liter sinken. Dafür hat die Bundesregierung ihren Entwurf für eine Senkung der Mineralölsteuer in den Bundestag eingebracht. Union und SPD verteidigten ihre Pläne, aus der Opposition – und von der mitregierenden SPD – kam die Forderung nach einer sogenannten Übergewinnsteuer für die Mineralölkonzerne. Wie sinnvoll ein zweimonatiger Spritpreisrabatt ist, erklärt ZEIT-Wirtschaftsredakteur Ingo Malcher. Der Co-Vorsitzende der Linken, Jan van Aken, will sein Amt niederlegen. Er werde beim Parteitag im Juni nicht erneut für das Amt kandidieren, teilte er mit, und nannte gesundheitliche Gründe. Daraufhin hat Fraktionsvize Luigi Pantisano seine Kandidatur für den Parteivorsitz angekündigt. Politikredakteurin Lisa Caspari berichtet, wie Jan van Aken seine Partei geprägt hat. Außerdem im Update: Die Lufthansa legt wegen Kerosinkosten und Streiks die Regionalfluggesellschaft Cityline ab sofort still – fast zwei Jahre früher als geplant. Und sonst so? Seltener Münzfund Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Rita Lauter, Fabian Scheler Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Entlastungspaket: Schon wieder ein Tankrabatt, really? Spritpreise und Tempolimit: Brauchen wir ein Tempolimit? Mineralölsteuer: Grüne und Linke sehen keine Wirksamkeit im Tankrabatt-Entwurf Die Linke: Linken-Chef van Aken tritt nicht erneut als Parteichef an Jan van Aken: "Manche Freunde sagen: Du bist ja arm wie 'ne Kirchenmaus" Linkspartei: Linken-Fraktionsvize Luigi Pantisano kandidiert für Parteivorsitz Lufthansa: Lufthansa legt wegen Kerosinkosten und Streiks Cityline sofort still Lufthansa-Jubiläum: Drinnen feiern Chef und Kanzler, draußen streiken die Mitarbeiter Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 16.04.2026Irankrieg: Werden jetzt auch Lebensmittel teurer?Gut sechs Wochen nach dem israelisch-amerikanischen Angriff auf den Iran wird immer wahrscheinlicher, dass dieser Konflikt die Inflation in Deutschland in die Höhe treibt – und das nicht nur vorübergehend. Glaubt man den Prognosen, wird schon bald auch der Einkauf im Supermarkt teurer. Bereits jetzt hat sich die Inflation sprunghaft erhöht, von 1,9 Prozent im Februar auf 2,7 Prozent im März (jeweils im Vergleich zum Vorjahr). Es lässt sich nicht prognostizieren, wie lange die Spannungen im Nahen Osten anhalten werden. Bisher ließ der Krieg vor allem die Preise für Öl und Gas nach oben schnellen, weil große Mengen dieser Rohstoffe normalerweise durch die infolge des Krieges blockierte Straße von Hormus transportiert werden. Warum werden nun auch Lebensmittel teurer? Dazu hat der stellvertretende Wirtschaftsressortleiter der ZEIT, Kolja Rudzio, recherchiert. Seit Montag blockieren die USA den iranischen Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus. Es kann erwartet werden, dass diese Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump nicht nur das iranische Regime unter Druck setzt, sondern auch zulasten von Chinas Wirtschaft gehen wird. Die Volksrepublik China ist Hauptabnehmer des iranischen Rohöls – und agierte im Nahostkonflikt bisher recht zurückhaltend. Die chinesische Führung kritisierte die Aggressoren USA und Israel öffentlich, rügte aber auch den Iran für dessen Angriffe auf die Golfstaaten. Könnte sich China nun gezwungen sehen, auf die iranische Führung einzuwirken, sodass diese ihr umstrittenes Atomprogramm aufgibt? ZEIT-Chinakorrespondent Jens Mühling ordnet die Rolle Chinas im Irankrieg ein. Und sonst so? Orgel-Banger Transparenzhinweis: In dieser Folge sagen wir, dass Willi, der in München Orgel spielt, 25 Jahre alt ist. Tatsächlich ist er 27 Jahre alt. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Susanne Hehr und Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Inflation in Deutschland: Butter bald wieder 3,99 Euro? Preissteigerungen: Das wird noch teuer. Auch für uns Deutsche Wirtschaft: Wann schaltet die Regierung in den Krisenmodus? Energiekrise: Vorsicht, hochentzündlich! Chinas Außenpolitik: Chinas Freund ist – China Straße von Hormus: "Hier scheitert die mächtigste Streitmacht aller Zeiten" Digitalisierung in China: Was China kann, ist irre? Fragt mal einen, der hier lebt! Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.