Hohe Sprit- und Energiepreise belasten viele Haushalte und Betriebe.
Nach einem Wochenende intensiver Verhandlungen haben sich die Spitzen
von Union und SPD deshalb auf weitere Entlastungsmaßnahmen geeinigt. Für
zwei Monate wird die Energiesteuer auf Diesel und Benzin um jeweils rund
17 Cent brutto pro Liter gesenkt. Verbraucher und Wirtschaft sollen
damit insgesamt um rund 1,6 Milliarden Euro entlastet werden. Zudem will
die Koalition es Arbeitgebern im Jahr 2026 ermöglichen, eine steuer- und
abgabenfreie Entlastungsprämie von 1.000 Euro an Arbeitnehmer zu zahlen.
Doch bringt die Senkung der Energiesteuer für zwei Monate wirklich
Entlastung? Schließlich hatten viele Experten davor gewarnt, das Geld
mit der sogenannten Gießkanne zu verteilen. Darüber spricht im Podcast
Mark Schieritz, stellvertretender Politikressortleiter der ZEIT. Er
nennt die Absenkung der Energiesteuer eine "kurzfristige, eher
symbolische Maßnahme."
Nach 16 Jahren an der Macht hat der ungarische Ministerpräsident Viktor
Orbán die Parlamentswahl verloren und seine Niederlage eingeräumt. Nach
Auszählung fast aller Stimmen liegt die oppositionelle Tisza-Partei von
Péter Magyar mit 53,06 Prozent deutlich vor Orbáns Fidesz, die auf 38,43
Prozent kommt. Damit erreicht das Oppositionsbündnis eine
Zweidrittelmehrheit im Parlament. Die viel beachtete Abstimmung galt als
Richtungswahl nach Jahren wachsender Spannungen mit der EU. Orbán hatte
trotz des Ukrainekriegs enge Kontakte zum russischen Präsidenten
Wladimir Putin gepflegt. Sein Herausforderer Péter Magyar hatte im
Wahlkampf einen prowestlichen Kurs angekündigt, versprochen, die
Korruption zu bekämpfen, und eine stärkere Annäherung an EU und Nato in
Aussicht gestellt. Alexander Kauschanski ist derzeit in Budapest und
ordnet im Podcast ein, wofür der künftige Regierungschef Péter Magyar
steht und was seine Pläne für Ungarns Zukunft sind.
Außerdem im Update:
Nach dem Abbruch der Verhandlungen mit dem Iran hat die von US-Präsident
Donald Trump angekündigte Seeblockade der Straße von Hormus begonnen.
Die US-Marine soll Schiffe stoppen, die die Meerenge passieren wollen.
Als Begründung nannte Trump Drohungen aus Teheran und warf der
iranischen Führung "Welterpressung" vor.
Und sonst so? Marie-Louise Eta schreibt Geschichte als erste
Bundesliga-Cheftrainerin.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Fabian Scheler
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Marco Fründt
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Koalitionsausschuss: Koalition will Mineralölsteuer für zwei Monate
senken
Gesetzliche Krankenversicherung: Koalitionsausschuss beschließt Reform
der Krankenversicherung
Einigung auf Reformpaket: Doch, ein Befreiungsschlag
Entlastungspaket: Schon wieder ein Tankrabatt, really?
Parlamentswahl in Ungarn: Viktor Orbán nach 16 Jahren an der Macht
abgewählt
Ungarnwahl: Sie tanzen auf den Trümmern der Ära Orbán
Irankrieg: Trump kündigt Blockade der Straße von Hormus an
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2000 Folgen
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Folge vom 13.04.2026Update: Zwei Monate günstiger tanken – und dann?
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Folge vom 13.04.2026Orbán abgewählt: "Für Ungarn beginnt eine neue Zeitrechnung"Nach 16 Jahren an der Macht hat der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán die Parlamentswahl gegen seinen Herausforderer Péter Magyar klar verloren. Unter Viktor Orbán hat sich das EU-Mitglied Ungarn durch seine Nähe zu Russland und demokratische Defizite zum politischen Außenseiter entwickelt. Magyar verspricht einen proeuropäischen Kurs und ein Ende der Korruption. Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner analysiert im Podcast, was die Wahl für die Zukunft Europas bedeutet. Um die von Verteidigungsminister Boris Pistorius geforderte Kriegstüchtigkeit zu erreichen, reicht militärische Stärke allein nicht aus. Die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten zeigen, wie wichtig ein funktionierender Zivilschutz ist. Dieser muss die Bevölkerung warnen, Notunterkünfte bieten und die Versorgung mit Lebensmitteln und Trinkwasser garantieren. Wie kriegstüchtig ist der Bevölkerungsschutz – und wo sind die größten Defizite? Das beantwortet Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT. Und sonst so? Urin für den Umweltschutz Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Wahl in Ungarn: Viktor Orbán räumt Wahlniederlage ein Wahl in Ungarn: Orbáns zweifelhafte Freundschaften Péter Magyar: Kann dieser Mann Viktor Orbán schlagen? Zivilschutz: Sie bereiten Deutschland auf den Krieg vor Zivilschutz: Dobrindt fordert bundesweiten Schulunterricht zur Krisenvorsorge Zivilschutz: Verbände fordern mehr Investitionen in Schutz von Infrastruktur Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 12.04.2026Gazaprotest in Buchenwald verboten. Wo beginnt Antisemitismus?An diesem Wochenende jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald zum 81. Mal – auch Überlebende kommen zur Gedenkveranstaltung. Parallel dazu hatte ein Bündnis aus linksextremistischen Gruppierungen unter dem Namen "Kufiyas in Buchenwald" eine eigene Kundgebung für die Opfer in Gaza geplant. Nach öffentlicher Kritik wurde die Aktion von der Stadt Weimar an der Gedenkstätte untersagt und ins Stadtzentrum verlegt. Eine Klage des Bündnisses dagegen blieb erfolglos, unter anderem mit der Begründung, die Würde der Opfer müsse gewahrt werden. Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, bezeichnete die Kampagne als "skandalösen Angriff auf die Erinnerungskultur". Ist diese Kritik berechtigt? Anastasia Tikhomirova, Politikredakteurin der ZEIT, ordnet im Podcast ein, was hinter der Aktion steckt und ob Deutschland linke Kritik an Israel möglicherweise zu vorschnell als antisemitisch einstuft. In Ungarn wird am Sonntag ein neues Parlament gewählt, und diese Wahl könnte den langjährigen Regierungschef Viktor Orbán nach 16 Jahren an der Macht das Amt kosten. Sein Herausforderer Péter Magyar liegt laut Umfragen vorn. Seine Partei Tisza könnte sogar eine Zweidrittelmehrheit erreichen. Seit 2010 regiert Orbán und hat Ungarn zu einer "illiberalen Demokratie" umgebaut. Kritiker werfen ihm den Abbau rechtsstaatlicher Strukturen vor. Kurz vor der Wahl bekam er Unterstützung aus den USA: Vizepräsident JD Vance besuchte das Land und zeigte klare Unterstützung für Orbán. Kaum irgendwo lässt sich dieser politische Kampf so gut beobachten wie in Debrecen. Die zweitgrößte Stadt Ungarns gilt seit Jahrzehnten als Hochburg von Orbáns Partei – doch das könnte sich nun ändern. Alexander Kauschanski, Auslandsredakteur der ZEIT, war dort. Im Podcast erklärt er, wie der Wahlkampf ablief und ob die Unterstützung für Orbán tatsächlich kippt. Und sonst so? Herbert Grönemeyer wird 70! Moderation und Produktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Lisa Pausch Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Gedenkstätte Buchenwald: Gericht untersagt Demo für Opfer in Gaza vor Buchenwald-Gedenkstätte "Was jetzt? – Spezial" / Parlamentswahl in Ungarn Wahl in Ungarn: "Sonst wird sich Orbán an jedem rächen, der sich ihm widersetzt hat" Parlamentswahl in Ungarn: Diese Wähler entscheiden über Orbáns Niederlage Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 11.04.2026Spezial: Ist Viktor Orbáns Zeit vorbei?Am 12. April wählt Ungarn ein neues Parlament und damit möglicherweise auch einen neuen politischen Kurs. Es entscheidet sich, ob Viktor Orbán nach 16 Jahren als Regierungschef noch einmal wiedergewählt wird, oder ob Péter Magyar neuer Ministerpräsident wird. Die Umfragen sprechen für einen Machtwechsel. Doch wie verlässlich sie sind, ist unklar – auch wegen des ungarischen Wahlrechts, das Orbáns Partei Fidesz über Jahre hinweg zu ihren Gunsten verändert hat. Wie hat Orbán es geschafft, die ungarische Demokratie so umzubauen, dass sie zum Vorbild für rechte Autokraten aus aller Welt geworden ist? Wofür stehen sein Herausforderer Péter Magyar und seine Partei Tisza? Welche Rolle spielen Russland, die Europäische Union und der Krieg in der Ukraine? Wie fair sind diese Wahlen überhaupt noch? Und welche Befürchtungen oder Hoffnungen treiben die Menschen in Ungarn vor dieser Wahl um? Diese und weitere Fragen bespricht Moses Fendel mit der Journalistin und Ungarn-Kennerin Petra Thorbrietz in diesem Spezial von Was jetzt?. Zu Wort kommen außerdem zwei Menschen aus Ungarn, die jeweils eins der beiden politischen Lager unterstützen. Moderation und Skript: Moses Fendel Redaktion: Elise Landschek, Marco Fründt Produktion: Joscha Grunewald Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Zsaklin Diana Macumba Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Parlamentswahl in Ungarn: Orbán galt als unbesiegbar. Wählen sie ihn jetzt ab? Péter Magyar: Kann dieser Mann Viktor Orbán schlagen? Parlamentswahl in Ungarn: Umfrage sieht Zweidrittelmehrheit für ungarische Opposition Wahl in Ungarn: Das System Orbán kommt an sein Ende Ungarn unter Viktor Orbán: Das Disneyland der Rechten [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.