NachrichtenPolitik
Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg Folgen
Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.
Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg
-
Folge vom 02.04.2026#324 Iran-Krieg: Planen die USA den Einsatz von Bodentruppen?In dieser Folge ist Niels Bula zu Gast. Er war als Korrespondent einige Wochen in der Ukraine. Dabei ist er auch in der umkämpften Ostukraine unterwegs gewesen, hat die Region Charkiw besucht und war auch in Kramatorsk, das Teil des sogenannten Festungsgürtels in der Ostukraine ist. Er berichtet, wie die Stimmung und die Lage in frontnahen Gebieten ist, von den Zerstörungen und der großen Rolle, die Drohnen in diesem Krieg spielen. Außerdem geht es um die Probleme der ukrainischen Armee mit Desertationen. Ein weiteres Thema ist in diesem Podcast der Iran-Krieg. Die USA verlegen tausende weitere Soldaten in die Region. Planen sie einen Bodentruppen-Einsatz? Ex-Nato-General Erhard Bühler sieht vier Optionen, die die USA hätten. Er hoffe aber, dass es nicht zu einem Bodentruppen-Einsatz kommt. Podcast-Tipp: Amerika, wir müssen reden! - https://1.ard.de/Amerika_wir_muessen_reden Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 8. April 2026 geplant.
-
Folge vom 01.04.2026#323 Russlands Offensive stocktDie russische Armee hat ihre Angriffsbemühungen verstärkt. Der Schwerpunkt der Offensive liegt nach Angaben des ehemaligen Nato-Generals Erhard Bühler in der Ostukraine. Zweifelsohne sei es das Ziel, den Festungsgürtel im Donbass zu erobern. Ein zweiter Schwerpunkt liege bei Saporischschja. In größeren Geländegewinnen schlage sich das bisher aber nicht nieder. Vielmehr hätten die Ukrainer mit ihren erfolgreichen Gegenangriffen in den vergangenen Wochen die Vorbereitungen für die russische Offensive massiv gestört. Weitere Themen: Die Luftangriffe auf beiden Seiten + Ukrainische Drohnen stürzen in Finnland und Estland ab + Eine umstrittene Äußerung über die ukrainische Drohnenproduktion Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 2. April 2026 geplant.
-
Folge vom 25.03.2026#322 Wie gefährlich sind Irans Raketen für Europa?In dieser Folge sprechen wir über den Iran-Krieg. US-Präsident Donald Trump hat dem Iran ein Ultimatum gestellt. Die Straße von Hormus müsse innerhalb von zwei Tagen geöffnet werden, andernfalls würden die USA iranische Kraftwerke angreifen. Erst waren es zwei Tage, inzwischen hat es Trump um fünf Tage verlängert. Weil es angeblich so gute Gespräche mit dem Iran gebe. Was dieser aber dementiert. Vielmehr zeigt man sich in Teheran bereit, den Konflikt weiter zu eskalieren. Der frühere Nato-General Erhard Bühler sagt zum Vorgehen Trumps: "Ich halte dieses Ultimatum für wenig durchdacht. Es wirkt für mich wie ein spontaner Einfall, der dann sofort in einen Tweet umgesetzt worden ist." Außerdem: Israel behauptet, der Iran habe Interkontinentalraketen mit einer Reichweite von 4.000 Kilometern. Auch Europa sei bedroht. Bühler erklärt, welche Waffen die Iraner haben. Er sieht Europa bisher gut geschützt. Allerdings sei der Iran auf längere Sicht, insbesondere mit seinem islamistischen Regime, eine ernsthafte Bedrohung über die Golfregion hinaus, auch für Europa. Weitere Themen: Die militärischen und politischen Ziele der USA im Iran-Krieg + Wie die USA die Entscheidung für einen größeren Krieg gegen den Iran getroffen haben + Die Ziele Israels + Welche Optionen die USA jetzt haben + Die Auswirkungen des Iran-Kriegs auf die Nato Podcast-Tipp: Tschüss Kohle, Hallo Zukunft - https://1.ard.de/tschuess-kohle Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 1. April 2026 geplant.
-
Folge vom 24.03.2026#321 "Das gab es seit zwei Jahren nicht"Die Ukrainer machen es den Russen derzeit schwer. Nach Einschätzung des früheren Nato-Generals Erhard Bühler haben die Russen an nahezu allen Frontabschnitten das Momentum verloren: "Sie sind weiterhin dabei, die strategische Initiative zu verlieren und haben sie nach meiner Einschätzung an weiten Frontabschnitten bereits verloren." Und: "Eine solche Situation haben wir seit zwei Jahren nicht gesehen." Durch die aktuelle Lage gelinge es den Ukrainern auch, "die Vorbereitung der russischen Frühjahrs- und Sommeroffensive, die angekündigt ist, nachhaltig zu stören." Denn die Russen müssten derzeit Reserven einsetzen, um auf ukrainische Gegenangriffe zu reagieren. Die Reserven seien eigentlich für die geplante Offensive notwendig. Überhaupt habe die russische Armee derzeit personelle Probleme. Diese würden durch eine kürzere Ausbildung von neuen Soldaten kompensiert. Auch das werde Konsequenzen haben. Viele der nur kurz ausgebildeten jungen russischen Soldaten würden aus diesem Krieg nicht mehr heimkommen, so Bühler. Weitere Themen: Der Einsatz von Gleitbomben durch Russland + Die Aufmerksamkeit für den Ukraine-Krieg in Zeiten des Iran-Kriegs + Die Gefahr eines 3. Weltkriegs Podcast-Tipp: Die Großen Fragen in 10 Minuten - https://1.ard.de/DGF_Artemis Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 25. März 2026 geplant.