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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg Folgen
Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.
Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg
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Folge vom 07.05.2026#332 Was bedeutet ein US-Truppenabzug aus Deutschland?Die Ankündigungen aus Washington sorgen für Unruhe: Steht ein Abzug US‑amerikanischer Truppen aus Deutschland bevor? Und was ist mit den einst zugesagten Tomahawk-Marschflugkörpern? NATO‑Experte und Ex‑General Erhard Bühler ordnet die aktuellen Signale der Trump‑Administration ein und erklärt, was tatsächlich bekannt ist – und was bislang Spekulation bleibt. Im Gespräch mit Tim Deisinger vertritt Bühler die Ansicht, dass ein schneller Abzug kaum realistisch ist. Außerdem geht es darum, wo welche US-Truppen genau stationiert sind und welche Bedeutung die Standorte für Europa und die Sicherheitsinteressen der USA haben. Weitere Stichworte sind NATO‑Abschreckung und Bündnisvertrauen. Bühler erinnert aus diesem Anlass noch einmal daran, welche sicherheitspolitischen Fragen Europa dringend selbst klären muss. Ein Hörtipp: "Sudan: Der Krieg um Gold, Macht und Waffen" im Weltspiegel Podcast https://1.ard.de/weltspiegel_podcast?cp Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 13. Mai 2026 geplant.
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Folge vom 06.05.2026#331 Pattsituation mit Nachteilen für RusslandRusslands Präsident Putin hat mal wieder eine Waffenruhe angekündigt für das kommende Wochenende. Hintergrund dürfte sein, dass die Feierlichkeiten zur Erinnerung an den Sieg gegen Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg nicht gestört werden sollten. Die Ukraine hat einen sofortigen Waffenstillstand angeboten, darauf ging Russland nicht ein. So dürfe man sich mit Blick auf das Wochenende und einen möglichen Friedenswillen auf russischer Seite keiner große Hoffnungen machen, sagt Ex-Nato-General Erhard Bühler. Die aktuelle militärische Lage: Im Bereich Sumy haben beide Seiten an verschiedenen Stellen kleinere Geländegewinne erzielt. Auch an anderen Frontabschnitten gibt es kleinere Verschiebungen. Im Allgemeinen zeigt sich die Front aber sehr statisch. "Man könnte von einem Patt sprechen", so Bühler. Allerdings sei die Ukraine insofern im Vorteil, dass ihre Verluste deutlich geringer seien. Außerdem geht es um die Luftoperationen auf beiden Seiten. Auch hier sieht Bühler Vorteile bei den Ukrainern. Und er erklärt, welche Ziele die ukrainische Armee ins Visier nimmt. Außerdem beantwortet Bühler im Gespräch mit Host Tim Deisinger eine Reihe von Hörerfragen. Hörtipp: Dok 5 – Das Feature - Im Grenzland – Frauen in Estland bereiten sich auf den Ernstfall vor - https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:210a42e5aa12e550/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 7. Mai 2026 geplant.
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Folge vom 30.04.2026#330 Die neue deutsche MilitärstrategieDer Ukraine-Krieg und die geopolitische Lage machen es deutlich: Deutschland wird künftig verteidigungsbereit sein müssen. Und dafür muss man sich neu aufstellen. Der Bundeswehr kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Nun hat Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) Teile der neuen deutschen Militärstrategie vorgestellt. Außerdem ging es um das künftige Fähigkeitsprofil der Bundeswehr und eine Strategie für die Reserve. Ein Ziel: Die Bundeswehr soll zur stärksten konventionellen Armee auf dem Kontinent werden. Darüber sprechen Host Tim Deisinger und der ehemalige Nato-General Erhard Bühler in dieser Folge. Nach Einschätzung von Bühler kommt Deutschland mit der Neuaufstellung seiner Verantwortung nach. Die Strategiepapiere seien als "lebende Papiere" zu verstehen. Im Podcast erklärt er, was er damit meint. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" wird wahrscheinlich am 6. Mai 2026 veröffentlicht.
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Folge vom 29.04.2026#329 Die beeindruckende Resilienz der ukrainischen BevölkerungIn dieser Folge ist erneut der Unfallchirurg Bastian Veigel zu Gast. Er organisiert medizinische Hilfe für die Ukraine und war vor Kurzem wieder mehrere Wochen dort, um in einem Krankenhaus bei Pokrowsk verletzte Zivilisten und Soldaten zu behandeln. Veigel berichtet, wie die Menschen in Frontnähe leben und wie allgegenwärtig Drohnen sind. Viele der Verletzungen, die er behandelt habe, seien die Folge von Angriffen mit russischen FPV-Drohnen gewesen. Außerdem erzählt Veigel, wie er einen nächtlichen Drohnenangriff auf Charkiw miterlebt hat. Was besonders bewegend sei: Wie resilient die ukrainische Bevölkerung mit dieser Situation umgehe. Jeden Tag lebten die Menschen mit dieser existenziellen Bedrohung durch Drohnen. Ständig seien Artillerie, Luftabwehr und Drohnen zu hören. "Der Krieg ist immer da, sie hören den Krieg die ganze Zeit", so Veigel. Wie die Menschen damit umgingen, sei beeindruckend, so der Unfallchirurg. Wer für das Projekt von Bastian Veigel spenden will oder sonstige Fragen hat, kann ihn unter dieser Mailadresse erreichen: b-veigel@web.de Host Tim Deisinger bespricht mit dem ehemaligen Nato-General Erhard Bühler außerdem die aktuelle militärische Lage im Ukraine-Krieg: "Die angekündigte russische Frühjahrs- und Sommeroffensive hat nach wie vor keine Fahrt aufgenommen", analysiert Bühler. Die Front sei aus strategischer Sicht starr und unbeweglich. Kämpfe und kleinere Geländegewinne auf beiden Seiten gebe es viele, aber keine größeren Bewegungen. Ein kurzer Blick geht auch zum Iran-Krieg. Die Waffenruhe ist dort verlängert worden. Darüber hinaus gibt es wenig Neues. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 30. April 2026 geplant.