In der Turmstube der Martinskirche hängen seit 1951 drei Stahlglocken, auf der größten steht der Bibelspruch "Haltet an am Gebet" sowie "Zum Gedenken an die Gefallenen des 2. Weltkrieges von den Heimkehrern". Eine kleine bronzene vierte Glocke von 1733, in Dinkelsbühl bei Arnold gegossen, wird per Hand exklusiv bei Taufen geläutet, darf heute aber im Quartett mitschwingen.
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Sie sind die akustischen Visitenkarten tausender Dome, Münster, Kirchen und Kapellen in tausenden von Städten, Märkten, Dörfern und Weilern Bayerns - unsere Glocken. Sie haben Schicksale, erhabene, traurige, wundersame. Wer von Glocken erzählt, erzählt immer auch von Menschen-Geschichte, nicht selten zurück über Jahrhunderte.
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Folge vom 08.02.2026Heroldingen in Schwaben
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Folge vom 01.02.2026Falkenstein in der OberpfalzEin wohlklingendes Geläut hängt im Glockenturm von St. Sebastian. Die zweitgrößte Glocke stammt von den Gebrüdern Grüninger aus Neu-Ulm, die drei anderen wurden bei Rudolf Perner in Passau gegossen. Zusammen ertönen sie als sogenanntes "Idealquartett" in der Stimmung d, f, g und b.
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Folge vom 25.01.2026Rimpar in UnterfrankenDas Gesamtensemble Kirche und Gemeindehaus prägt der freistehende, imposante, 18 Meter spitz nach oben zulaufende Glockenturm. Dieser wurde erst im April 2000 geweiht und blieb vier Jahre lang leer, bevor 2004 die drei Perner-Glocken in der Tonfolge d, f und g ihre Arbeit aufnehmen konnten.
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Folge vom 18.01.2026Buchenberg in SchwabenAls Teil des Münchner Jakobswegs hat St. Magnus besondere Bedeutung für Pilger und Wanderer. Aus ihrem markanten Glockenturm ertönt ein stattliches Geläut: drei kleine Glocken hat 1953 Schilling in Heidelberg gegossen, die zweitgrößte aus Biberach datiert von 1539. Die große Glocke wurde 1861 bei der Gießerei Hermann in Memmingen in Auftrag gegeben.