Den Innenraum von St. Gallus bestimmt harmonische Geschlossenheit. Harmonie herrscht auch oben im Kirchturm: Vier Glocken, 1945 von Lotter in Bamberg gegossen, erklingen dort im sogenannten "Idealquartett" und rufen zu Gottesdienst und Gebet.
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Sie sind die akustischen Visitenkarten tausender Dome, Münster, Kirchen und Kapellen in tausenden von Städten, Märkten, Dörfern und Weilern Bayerns - unsere Glocken. Sie haben Schicksale, erhabene, traurige, wundersame. Wer von Glocken erzählt, erzählt immer auch von Menschen-Geschichte, nicht selten zurück über Jahrhunderte.
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Folge vom 04.06.2026Oberscheinfeld in Mittelfranken
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Folge vom 31.05.2026Bad Gögging in NiederbayernAus dem Turm der alten Kirche - der Neubau von 1961 besitzt keinen Glockenturm - ertönt ein interessantes, vierstimmiges Geläut. Die tontiefste Glocke wurde 1960 bei Gugg in Straubing gegossen, die drei anderen stammen aus dem 14., 15. und 16. Jahrhundert.
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Folge vom 25.05.2026Sommerach in UnterfrankenIm Glockenstuhl von St. Eucharius ist Platz für ein gewichtiges Glockenquintett mit über 2,9 Tonnen Gesamtlast. Drei Nachkriegsglocken von 1952 stammen aus Erding, zwei Instrumente wurden Mitte des 17. Jahrhunderts im sauerländischen Arnsberg aus der Gußgrube gehoben.
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Folge vom 24.05.2026Cham in der OberpfalzIm Turm der evangelischen Erlöserkirche verrichten drei Glocken ihren Dienst: eine bayerische, eine schlesische und eine aus Pommern. Eine Reminiszenz an viele Heimatvertriebene, die nach dem Krieg in Cham und der Erlöserkirche eine neue Heimat fanden.