Von beeindruckender Klangschönheit ist das vierstimmige Geläut von St. Michael. Es ertönt als Idealquartett in den Tönen g, b, c und es und wurde 1969 in der renommierten Heidelberger Gießerei Friedrich Wilhelm Schilling gegossen.
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Sie sind die akustischen Visitenkarten tausender Dome, Münster, Kirchen und Kapellen in tausenden von Städten, Märkten, Dörfern und Weilern Bayerns - unsere Glocken. Sie haben Schicksale, erhabene, traurige, wundersame. Wer von Glocken erzählt, erzählt immer auch von Menschen-Geschichte, nicht selten zurück über Jahrhunderte.
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Folge vom 28.06.2026Königstein in der Oberpfalz
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Folge vom 21.06.2026Neuenmarkt in OberfrankenIm Turm der evangelischen Christuskirche läuten drei Glocken - alle von Mitgliedern der Familie Schilling gegossen. Das Gotteshaus wurde für Eisenbahner errichtet, von Eisenbahnern geplant und gebaut. Architekt war Oberregierungsrat Johann Weiß von der Reichsbahndirektion Nürnberg.
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Folge vom 14.06.2026Isen in OberbayernEin fünfstimmiges Glockenensemble im Turm der Pfarrkirche schickt sein angenehmes Klangbild weit hinaus. Die große Marienglocke von 1948 bildet das klangliche Fundament, während die Zenoglocke aus dem Jahr 1586, ein Werk der Renaissance, dem Geläute eine historische Tiefe verleiht. Gemeinsam entfaltet das Instrumenten-Quintett eine feierliche Stimmung mit Moll- und Durklängen.
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Folge vom 07.06.2026Bösenreutin in SchwabenDas Glockenquartett der Nikolauskirche hatte durch die Jahrhunderte etliche Vorgänger. Nach dem letzten Weltkrieg wurde es im Jahr 1950 bei Petit und Edelbrock im münsterländischen Gescher gegossen, es erklingt in der Tonfolge es-g-b-c. Glocke Nummer Drei zeigt dabei im Relief, wie der Erzengel Michael Luzifer zu Boden zwingt.