Ein wohlklingendes Geläut hängt im Glockenturm von St. Sebastian. Die zweitgrößte Glocke stammt von den Gebrüdern Grüninger aus Neu-Ulm, die drei anderen wurden bei Rudolf Perner in Passau gegossen. Zusammen ertönen sie als sogenanntes "Idealquartett" in der Stimmung d, f, g und b.
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Sie sind die akustischen Visitenkarten tausender Dome, Münster, Kirchen und Kapellen in tausenden von Städten, Märkten, Dörfern und Weilern Bayerns - unsere Glocken. Sie haben Schicksale, erhabene, traurige, wundersame. Wer von Glocken erzählt, erzählt immer auch von Menschen-Geschichte, nicht selten zurück über Jahrhunderte.
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Folge vom 01.02.2026Falkenstein in der Oberpfalz
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Folge vom 25.01.2026Rimpar in UnterfrankenDas Gesamtensemble Kirche und Gemeindehaus prägt der freistehende, imposante, 18 Meter spitz nach oben zulaufende Glockenturm. Dieser wurde erst im April 2000 geweiht und blieb vier Jahre lang leer, bevor 2004 die drei Perner-Glocken in der Tonfolge d, f und g ihre Arbeit aufnehmen konnten.
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Folge vom 18.01.2026Buchenberg in SchwabenAls Teil des Münchner Jakobswegs hat St. Magnus besondere Bedeutung für Pilger und Wanderer. Aus ihrem markanten Glockenturm ertönt ein stattliches Geläut: drei kleine Glocken hat 1953 Schilling in Heidelberg gegossen, die zweitgrößte aus Biberach datiert von 1539. Die große Glocke wurde 1861 bei der Gießerei Hermann in Memmingen in Auftrag gegeben.
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Folge vom 11.01.2026Eggenfelden in NiederbayernDrei Stahlglocken, ein Geschenk der Passauer Gemeinde von 1933, verloren im Dachreiter der Reformations-Gedächtnis-Kirche über die Jahrzehnte an Klangfarbe. Am 17. Mai 1992 wurden drei, in Heilbronn bei Bachert neu gegossene Bronze-Instrumente geweiht und in den Kirchturm gehängt.