Die FilmanalyseDie Serie „Maxton Hall“ ist in 120 Regionen auf Platz 1 der Amazon-Prime-Charts. Weltweit fiebern Millionen Zuschauer mit der aus der unteren Mittelschicht stammendenden Ruby Bell mit, die durch ein Stipendium ein Elite-College besuchen darf und ein klares Ziel vor Augen hat: ein Studium in Oxford. Meritokratie kämpft hier gegen Geld-Aristorkatie, da James Beaufort, der Erbe eines Luxuskonzerns, Rubys Wege durchkreuzt, indem er heftig gegen sie intrigiert. Dabei ist in jedem Moment klar: Was sich liebt, das neckt sich. Die Serie basiert auf einer erfolgreichen Buchreihe, die sich nahezu sämtlicher Tropes bedient, die derzeit auf BookTok gefeiert werden: Bad Boy, Haters to Lovers, Slowburn, Academy, Forced Proximity, Cinderella Story. Erreicht wird so eine obszöne Standardisierung der Gefühle. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!Sie können DIE FILMANALYSE finanziell unterstützen – vielen Dank!Wolfgang M. SchmittBetreff: DIE FILMANALYSEIBAN: DE29 5745 0120 0130 7858 43BIC: MALADE51NWDPayPal: http://www.paypal.me/filmanalysePatreon: https://www.patreon.com/wolfgangmschmittWolfgang M. Schmitt auf Twitter:https://twitter.com/SchmittJuniorWolfgang M. Schmitt auf Facebook:https://www.facebook.com/wolfgangm.schmittjun/Wolfgang M. Schmitt auf Instagram:https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/Produziert von FatboyFilm:https://www.fatboyfilm.de/https://www.facebook.com/fatboyfilm/https://www.instagram.com/fatboyfilm/
Kino
Die Filmanalyse Folgen
Kino anders gedacht: Der Titel und zugleich oberstes Prinzip der Filmanalyse. Wolfgang M. Schmitt jun. beleuchtet aktuelle Großproduktionen (und manchmal auch Klassiker) aus einer etwas anderen Perspektive. Jede Woche eine neue ideologiekritische Analyse!
Folgen von Die Filmanalyse
338 Folgen
-
Folge vom 23.06.2024Ep. 164: Eine völlig obszöne Serie: MAXTON HALL – Kritik & Analyse
-
Folge vom 17.06.2024Ep. 163: Mein neues Buch – für Kinder (und Erwachsene)!Die Filmanalyse Wir haben ein Kinderbuch geschrieben – nun ist es vorbestellbar! Alle Informationen zu "Die kleinen Holzdiebe und das Rätsel des Juggernaut" sowie eine Leseprobe und die ersten Illustrationen von Nick-Martin Sternitzke: https://www.suhrkamp.de/buch/die-kleinen-holzdiebe-und-das-raetsel-des-juggernaut-t-9783458644774 (https://www.suhrkamp.de/buch/die-kleinen-holzdiebe-und-das-raetsel-des-juggernaut-t-9783458644774) Die Geschwister Karl und Rosa führen ein einfaches Leben auf der Insel Feudalia. Sie helfen auf dem Hof ihrer Eltern, spielen im Wald und sammeln dabei das dringend benötigte Feuerholz für die Familie. Doch eines Morgens steht dort ein Schild: »Holz sammeln verboten. Holzdiebe werden bestraft.« Und dieses Verbot ist nur der Anfang einer großen Veränderung, die das Leben der Geschwister völlig auf den Kopf stellt. Schon bald wird die Familie von ihrem Hof vertrieben. In der Stadt müssen die Eltern, wie die meisten Inselbewohner, nun in Fabriken arbeiten, die reiche Herren von der Nachbarinsel Capitalia eröffnet haben. Während Vater und Mutter mehr schuften als je zuvor, reicht das Geld kaum für die Wohnung und das Essen. Den Menschen auf Feudalia war Wohlstand für alle versprochen worden, aber das erfüllt sich nicht. Doch muss das eigentlich so sein? Warum haben die Arbeiter nichts vom erwirtschafteten Reichtum? Wieso ist der Wohlstand so ungleich verteilt? Auf der Suche nach Antworten stehen Karl und Rosa vor einem Rätsel – bis sie eine zündende Idee haben. Eine kämpferische Geschichte über Zusammenhalt und den Mut, gemeinsam etwas zu verändern.
-
Folge vom 16.06.2024Ep. 162: Pixars bunte Normierung: ALLES STEHT KOPF 2 – Kritik & AnalyseDie FilmanalyseDisney will mit Fortsetzungen populärer Stoffe aus der Krise gelangen. So hat es CEO Bob Iger angekündigt. Den Anfang macht der zweiterfolgreichste Pixar-Film „Alles steht Kopf“. Kelsey Mann löst Regisseur Pete Docter ab, aber das Prinzip bleibt: Wir erleben die Geschichte des Mädchens Riley hauptsächlich in Rileys Kopf, wo sich Emotionen wie Wut, Freude, Kummer und neuerdings Zweifel, Sarkasmus und Ennui tummeln und das Subjekt beherrschen wollen. Die Protagonistin ist nun 13 Jahre alt und jetzt wirbelt die Pubertät den Emotionshaushalt ordentlich durcheinander. Die Freude wird von Coolness und Zweifel verdrängt, während sich Riley dort draußen bei einem Eishockey-Camp beweisen soll. „Alles steht Kopf 2“ plädiert für mehr Selbstakzeptanz, was durchaus richtig ist, aber der Film bleibt bei all dem fürchterlich reduktionistisch. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse!Sie können DIE FILMANALYSE finanziell unterstützen – vielen Dank!Wolfgang M. SchmittBetreff: DIE FILMANALYSEIBAN: DE29 5745 0120 0130 7858 43BIC: MALADE51NWDPayPal: http://www.paypal.me/filmanalysePatreon: https://www.patreon.com/wolfgangmschmittWolfgang M. Schmitt auf Twitter:https://twitter.com/SchmittJuniorWolfgang M. Schmitt auf Facebook:https://www.facebook.com/wolfgangm.schmittjun/Wolfgang M. Schmitt auf Instagram:https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/Produziert von FatboyFilm:https://www.fatboyfilm.de/https://www.facebook.com/fatboyfilm/https://www.instagram.com/fatboyfilm/
-
Folge vom 09.06.2024Ep. 161: Woran BECOMING KARL LAGERFELD scheitert – Kritik & AnalyseDie FilmanalyseDisney+ zeigt eine Serie über Deutschlands bekanntesten Modeschöpfer: „Becoming Karl Lagerfeld“ konzentriert sich auf die 1970er-Jahre, in denen Lagerfeld zwar schon Damenmode für Chloé und Fendi entwarf, aber das Reich der Pariser Haute Couture für ihn verschlossen blieb. Dort regieren Yves Saint Laurent und sein Gönner und Lebensgefährte Pierre Bergé. Ehrgeizig und schonungslos mit sich und anderen arbeitet Lagerfeld an seinem Aufstieg. Währenddessen lernt er auch die Liebe seines Lebens kennen: den adligen Lebemann Jacques de Bascher, der sich schrittweise selbst zerstören wird. Die Liebe wird nicht körperlich werden, das jazzt die Serie zu einem übergroßen Problem hoch. Außerdem wird in „Becoming Karl Lagerfeld“ ständig eine Lieschen-Müller-Perspektive eingenommen, die keinerlei Charme versprüht, sondern uns einen sauertöpfisch dreinblickenden Mann zeigt, der zudem von Daniel Brühl, der keinerlei Ähnlichkeit mit Lagerfeld hat, so gespielt wird, als würde er auf dem Finanzamt arbeiten. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse!Literatur:Friedrich Nietzsche: Zur Genealogie der Moral. Götzen-Dämmerung. Meiner.Helmut Plessner: Grenzen der Gemeinschaft. Eine Kritik des sozialen Radikalismus. SuhrkampSie können DIE FILMANALYSE finanziell unterstützen – vielen Dank!Wolfgang M. SchmittBetreff: DIE FILMANALYSEIBAN: DE29 5745 0120 0130 7858 43BIC: MALADE51NWDPayPal: http://www.paypal.me/filmanalysePatreon: https://www.patreon.com/wolfgangmschmittWolfgang M. Schmitt auf Twitter:https://twitter.com/SchmittJuniorWolfgang M. Schmitt auf Facebook:https://www.facebook.com/wolfgangm.schmittjun/Wolfgang M. Schmitt auf Instagram:https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/Produziert von FatboyFilm:https://www.fatboyfilm.de/https://www.facebook.com/fatboyfilm/https://www.instagram.com/fatboyfilm/