Fünf Musikerinnen, elf Eigenkompositionen und ein Album. Das bietet "Spring Again", das neue Werk der Münchner Formation High Fiddelity.
Der Name verrät: hier wird gefiedelt, und zwar auf hohem Niveau.
Johanna, Corinna, Natalia und Bea bilden ein Streichquartett, allerdings nicht, um Haydn, Beethoven oder Schubert zu spielen (das vielleicht bei anderer Gelegenheit auch). Bei diesem Projekt sind sie sozusagen die Band für eine Sängerin und langjährige Freundin aus Wien: Karin Bachner.
Gemeinsam gehen die fünf auf eine vielseitige Klangreise zwischen Jazz, Pop und Kammermusik, angetrieben von den Kompositionen ihrer Bratschistin, Natalia Brunke.
Die hat wirklich ein Händchen für feine Streicher-Arrangements und authentische Songtexte, ihre Lieder erzählen von Begegnungen und Aufbruch, von Zweifel und Mut, von Reisen und Momenten der Leichtigkeit - und vom immer wiederkehrenden Frühling. Der ist ja nun durch, aber das Album "Spring Again" von High Fiddelity ist noch ganz frisch und hallt lange nach.
Auch hier an der Hörbar mit Musik grenzenlos, u.a. dann auch mit Neuem von Sänger Max Berend, Pianist Justus Rümenapp und Jazzmeister John Beasley.
Weltmusik gemischt
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Musik grenzenlos und global - Chanson, Folk, Jazz, Singer/Songwriter, Klassik oder Filmmusik – hier ist alles möglich
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Folge vom 26.06.2026High Fiddelity – Jazz trifft Kammermusik & mehr Musik grenzenlos
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Folge vom 25.06.2026Achtung: hier kommt Uwaga! & mehr Musik grenzenlosGenregrenzen haben dieses Quartett noch nie interessiert. Uwaga! (polnisch für "Achtung!") setzt gerne Ausrufezeichen - nicht nur hinter ihren Namen, sondern auch hinter ihre musikalischen Projekte. Und die sind vielfältig. Gerade haben sich Christoph König, Maurice Maurer, Miroslav Nisic und Jakob Kühnemann mit der Neuen Philharmonie Westfalen zusammengetan für ein ganz besonderes Crossover: Berühmte Opernmelodien, neu arrangiert für zwei Violinen, Akkordeon, Kontrabass und Orchester. Das Ergebnis ist ein völlig neuer, überraschend frischer Opernsound, der bei allen Modernisierungen die unbedingte Liebe zum Original durchscheinen lässt. Freuen sie sich auf den Toreromarsch aus Bizets Carmen und auf Verdis Gefangenenchor - ganz im Uwaga-Style, versteht sich! Zusätzliche Vielfalt bietet diese Hörbar mit einem neuen Song von Danger Dan und der ebenfalls deutschsprachigen Band Buhai aus Berlin, während Hazmat Modine aus New York erdigen Groove einbringen.
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Folge vom 24.06.2026Der Klang der Wolken mit Tovte & mehr Musik grenzenlosWie klingt eigentlich eine Wolke? Seltsame Frage vielleicht. Aber die Band Tovte aus dem Kölner Raum hat sich das tatsächlich mal gefragt und ist zu erstaunlichen Ergebnissen gekommen: Wolken und Winde sind so vielfältig und lassen sich mit etwas Fantasie wunderbar in Töne übersetzen. "Cumulus", die klassische Quellwolke, hat dem neuen Album des Quintetts seinen Namen gegeben. Aber auch die hochfliegenden feinen Cirrus-Wolken bekommen ihr musikalisches Portrait, wie auch berühmte Winde wie der Passat oder der Mistral. Mit dem Flug über die Wolken erhebt sich Tovte auch in neue musikalische Sphären: Zu den gewohnten Klezmer- und Balkan-Anleihen treten Elemente aus Minimal und Jazz. In gemeinsamen Sessions haben die Fünf einen neuen, spontaneren Stil entwickelt und frischen Wind hereingelassen. Außerdem: Richard Bona & Huong Thanh verbinden afrikanische und vietnamesische Klangwelten, Estampie führen in mittelalterliche Sphären, während das Absinto Orkestra und The Shin folkloristische Energie neu aufladen. Dazu ein kurzer Blick zu Milton Nascimento & Esperanza Spalding und ein ruhiger Moment mit Iiro Rantala. Das und mehr heute an der Hörbar - nehmen Sie gerne Platz!
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Folge vom 23.06.2026Abschied und Nachklang – Abdullah Ibrahim & mehr Musik grenzenlosMit dem Tod von Abdullah Ibrahim verliert die Musikwelt eine ihrer prägenden Stimmen - einen Pianisten, dessen Spiel weit über den Jazz hinauswirkte. Geboren in Kapstadt, wurde er zum musikalischen Erzähler der südafrikanischen Geschichte: geprägt von Spiritualität, vom Kampf gegen Apartheid und von einer tiefen Verbindung zu afrikanischen Traditionen. Sein reduziertes, oft meditatives Klavierspiel verband Jazz mit Gospel, Township-Rhythmen und klassischer Form - und schuf eine unverwechselbare Klangsprache. In der Hörbar erinnern wir daran mit Aufnahmen wie "Calypso Minor", "The Mountain of the Night", "Moniebah" oder "African Market" - Musik von großer Ruhe und innerer Kraft. Außerdem: Oquestrada eröffnen mit leichtfüßigem Folk-Charme aus Portugal, Patent Ochsner und Chantal Acda setzen Akzente, während Anoushka Shankar und Acetre globale Klangräume öffnen. Dazu kommen feinsinnige Pop- und Chansonfarben von Melissmell, neues von The Ediacaran & Raquel Lúa sowie afrikanische Energie von Mokoomba und vieles mehr.