Mit seinem dritten Album "Falatô" schreibt der Musiker aus einer Griot-Familie seine Reise zwischen Burkina Faso, Ghana und Deutschland weiter. Sein Instrument ist die Kamele N’goni, eine westafrikanische Harfenlaute. Jetzt umspielt von einer vollen Band!
Schon als Kind hat Dembélé mit seinen Geschwistern und Cousins improvisierte Percussion-Sessions aufgezogen, aus Mangel an Instrumenten damals noch auf Tomatendosen. Diese Zeiten sind vorbei - für sein neues Album gönnte er sich während der Aufnahmen in Bobo-Dioulasso in Burkina Faso eine komplette Backgroundband aus lokalen Musikerinnen und Musikern. Das Ergebnis ist ein Sound, der groovy und zugleich absolut traditionell ist. Fela Kuti und Ali Farka Touré wären zufrieden.
Außerdem an der Hörbar heute: die norwegische Jazzsängerin Silje Nergaard, Jordi Savalls Le Concert des Nations, San Glaser mit Souljazz, der libanesische Oud-Virtuose Rabih Abou-Khalil - und viele andere mehr.
Weltmusik gemischt
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Musik grenzenlos und global - Chanson, Folk, Jazz, Singer/Songwriter, Klassik oder Filmmusik – hier ist alles möglich
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Folge vom 15.04.2026Griot mit Groove: Massa Dembélé & mehr Musik grenzenlos
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Folge vom 14.04.2026Neue Klänge aus Skandinavien & mehr Musik grenzenlosRund um die Ostsee, hoch in den Norden, bis weit in den Westen nach Island: Das ist die Spielwiese des Plattenlabels "Nordic Notes", das unsere Musikhorizonte nicht nur erweitert, sondern ständig aktualisiert. Gerade feiert es seine 200. Veröffentlichung. Die Acts und Bands, die bei Nordic Notes erscheinen, stehen alle mit einem Bein in der Tradition - und mit dem anderen fest in der Gegenwart. Neue Trends, neue Sounds aus Skandinavien - die aufzuspüren hat sich die kleine, feine Plattenfirma aus dem fränkischen Langenzenn zur Aufgabe gemacht. Das feiern wir heute an der Hörbar mit Songs vom Geburtstags-Album "Nordic Notes #200", mit Musik von Víík, Anna Murtola, Svavar Knútur, Uusikuu, Áššu und anderen.
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Folge vom 13.04.2026Ken Norris und Ulf Meyer im Dialog & mehr Musik grenzenlosWenn sich Koryphäen treffen und blind verstehen, passiert oft etwas Magisches. So wie zwischen Sänger Ken Norris und dem Jazzgitarristen Ulf Meyer. Auf ihrem gemeinsamen Album "Conversations" brillieren die beiden im lebhaften musikalischen Zwiegespräch. Norris war vierzehn Jahre lang Professor für Jazzgesang an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Meyer ist bekannt durch Duoprojekte mit Martin Wind und Lars Hansen. Ihr musikalisches Miteinander erklärt Gitarrist Meyer als "Improvisation entweder als Solo über die Form, oder spontan beim Bälle Zuwerfen. Wir spielen, wir jonglieren.“ Dazu verleiht die warme Soulstimme von Norris den Songs eine extra Portion Gefühl. Sie spielen Stücke von James Taylor, den Beatles, Eagles, Fats Waller, Donald Fagen und mehr - und klingen dabei so leicht, als würden sie auf Noten schweben. Weitere Höhepunkte der heutigen Hörbar sind Ana Moura, das Ensemble FisFüz zusammen mit Gianluigi Trovesi, Peter Cincotti und die Amsterdam Klezmer Band.
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Folge vom 11.04.2026Balkanische Tiere, Okzitanisches, das Gute und das Böse & mehr Musik grenzenlosSie nennen sich selbst "Latin Balkan Animals", die Gruppe "Faela" um den argentinischen Sänger und Songschreiber Hugo Coronel, gegründet 2007 im schwedischen Malmö und seitdem multilingual und ergebnisoffen unterwegs in Sachen Weltmusik. Die algerische Sängerin Souad Massi macht sich Gedanken über das Gute und das Böse, das man in unserem bewegt-kriegerischen Zeiten vielleicht nicht immer oder manchmal etwas schwerer auseinanderhalten kann. Vincent Delerm ist der Meinung, dass wir uns in Sachen "Liebe" doch alle sehr ähnlich sind, das Haz’Art Trio zeigt, dass eine Oud auch im jazzigen Kontext wunderbar funktioniert, und energiegeladene, okzitanische Klänge nur mit Gesang und Percussion gibt’s aus dem französischen Zentralmassiv mit "San Salvador". Das und vieles mehr in der heutigen Hörbar…