„Porno ist Arbeit. Wir machen das ja nicht, weil wir die ganze Zeit geil
sind”, sagt Dante Dionys, der vor allem in Produktionen der europäischen
Porno-Szene zu sehen ist. “Ich bereite mich gerne gut vor und achte auch
sehr auf meine mentale Verfassung. Für einen Dreh brauche ich einen
ziemlichen klaren Kopf, da muss man vorher gut essen, viel trinken und
ausgeschlafen sein.”
Dionys, 25, erzählt bei dem Podcast “Frisch an die Arbeit”, dass es nie
sein expliziter Berufswunsch gewesen sei, Pornos zu drehen. Er sei dazu
eher zufällig gekommen. Mit einer Ex-Freundin habe er eine Video
aufgenommen, das sie auf einer Amateur-Porno-Seite zum Verkauf angeboten
hätten – und danach seien bald die ersten Produzentinnen auf ihn
zugekommen, ob er nicht in einem professionellen Sexfilm mitspielen
wolle.
Sein Arbeitsalltag sei dabei deutlich weniger sexuell und mondän, als
sich viele das vielleicht vorstellen würden, erzählt Dionys. Er drehe
vielleicht zweimal im Monat, manchmal noch einen kurzen Clip pro Woche,
aber in großen Teilen sei sein Beruf auch nicht anders als bei
Freischaffenden in der Medienbranche. „Ich verbringe relativ viel Zeit
am Schreibtisch, muss Werbung schalten, Promotion auf Social Media
machen, mit Partner und Kunden kommunizieren und meine Webseite
pflegen.” Das sei nicht so unähnlich wie bei anderen Menschen, die im
Home Office zuhause sitzen: „Vielleicht 10, 20 Prozent meiner
Arbeitszeit bin ich am Set.“
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Talk
Frisch an die Arbeit Folgen
Alle 14 Tage stellen Hannah Scherkamp, Elise Landschek und Daniel Erk spannenden Persönlichkeiten aus Kultur, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft Fragen über ihr persönliches Verhältnis zu ihrer Arbeit. Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT: www.zeit.de/podcast-abo
Folgen von Frisch an die Arbeit
234 Folgen
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Folge vom 22.06.2021Wie wird man Pornodarsteller, Dante Dionys?
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Folge vom 08.06.2021Wie wird man mit 34 Jahren Aufsichtsrätin, Fränzi Kühne?„Ich hatte keine Ahnung, was man in einem Aufsichtsrat macht“, sagt die Unternehmerin, Aufsichtsrätin und Autorin Fränzi Kühne im ZEIT ONLINE-Podcast “Frisch an die Arbeit”. „Aus Scheu habe ich aber auch nicht nachgefragt, sondern habe gesagt, ich bräuchte Bedenkzeit – und habe erst einmal gegoogelt.“ Kühne, 38, gründete 2008 mit zwei Freunden die Digitalagentur TLGG. Sieben Jahre später verkaufte sie die Firma an einen großen US-amerikanischen Konzern. Heute sitzt sie im Aufsichtsrat der Freenet AG und der Württembergischen Versicherung und weiß natürlich, wie sie erzählt, was man dort so macht: “Wie der Name sagt: eine Mischung aus ‘Aufsicht’ und ‘Rat’." In ihrem eben erschienenen Buch “Was Männer nie gefragt werden. Ich frage trotzdem mal” stellt Kühne beruflich erfolgreichen Männern klischeehafte Fragen, die sonst vor allem Frauen gestellt werden – etwa, wie sie Familie und Karriere vereinbaren oder ob sie für junge Männer ein Vorbild sein wollen. „Ich dachte: hihi, jetzt stelle ich Männern mal diese Fragen, das wird lustig”, sagt Kühne. Aber lustig sei es dann nicht geworden, weil die Männer sehr ernsthaft und klug auf diese Fragen geantwortet hätten. Vereinbarkeit von Familie und Karriere sei für sie selbst durchaus ein Thema, sie arbeite gerne und viel, erzählt Kühne: „Du musst fleißig sein, du musst alles andere um dich herum vergessen, um erfolgreich zu sein.” [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
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Folge vom 25.05.2021Jan Delay: „Ich wusste schon als Kind, dass ich richtig Geld verdienen will“„Ich wusste schon als Kind immer, dass ich mal Geld verdienen will“, sagt der Musiker Jan Delay im ZEIT-ONLINE-Podcast “Frisch an die Arbeit”. “Ich wollte genug Geld haben, dass ich in Urlaub fahren kann und dass ich Turnschuhe kaufen kann. Und das habe ich geschafft!“ Delay, 45, der bürgerlich Jan Philipp Eißfeldt heißt, wurde in den Neunzigerjahren als Teil seiner schon zu Schulzeiten gegründeten Rap-Band Beginner bekannt, durch Lieder wie “Füchse” und “Hammerhart”. Seit den Zweitausendern veröffentlichte er eine Reihe von Soloalben. Sein aktuelles Album “Earth, Wind & Feiern” sei eine Hommage an Afrobeat und Bass-Musik. „Wenn ich eine Soloplatte mache, ist das meistens das Resultat aus fünf Jahren Musikhören“, sagt Delay. Er sammle ständig Text- und Musikideen in Notizbüchern und mit dem Smartphone. Das eigentliche Songschreiben gehe dann oft schnell: „Manchmal machen wir mit der Band Musik, die mich so flasht, dass ich am Abend noch den Text runterschreibe.” Er habe das Glück, dass er den Text zur Musik oft sofort im Kopf habe. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
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Folge vom 11.05.2021Wie geht’s Ihnen nach einem Jahr Pandemie, Doc Caro?"Durch die Pandemie häufen sich die Tage, an denen mir mein Beruf zu viel wird", sagt die Notfallärztin Carola Holzner im ZEIT ONLINE-Podcast "Frisch an die Arbeit". "Ständig parat sein, sich gedanklich immer damit zu befassen, das zehrt." Holzner, 39, arbeitet als leitende Oberärztin in der Notaufnahme des Universitätsklinikums Essen – und sie erzählt regelmäßig in den sozialen Netzwerken darüber. Als Doc Caro erklärt sie Facebook, Instagram und YouTube, wie Ärztinnen und Ärzte arbeiten und was die Pandemie mit dem Gesundheitssystem macht. Mittlerweile hat Holzner 207.892 Fans auf Facebook und 155.000 Follower auf Instagram. Auch wenn sie das freue, habe es auch anstrengende Seiten, wenn Menschen viel im Internet über Krankheiten erfahren. "Wenn einer mit dem Handy in der Hand in die Notaufnahme kommt und mir erklärt, was er hat, sage ich: mal ganz piano", erzählt Holzner. "Es wäre schön, wenn ich einmal drei Fragen stellen dürfte und wir dann noch Laborwerte abnehmen – und dann schauen wir mal, ob Google und ich auf einen Nenner kommen." [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.