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Radio FRO 105,0 Folgen
Freier Rundfunk Oberösterreich GmbH Kirchengasse 4 A-4040 Linz Radio FRO sendet 24 Stunden täglich auf der Frequenz 105.0 Mhz im Raum Linz und Umgebung und auf der Frequenz 102.4 MHz im Gebiet Urfahr West/Eferdinger Becken. Im Liwest- und im WAG-Kabel sind wir zu hören auf 95.6 Mhz und im Internet unter http://www.fro.at/livestream Radio FRO folgen auf... ‣ www.facebook.com/RadioFRO ‣ www.instagram.com/radiofro ‣ www.twitter.com/RadioFRO ‣ www.youtube.com/RadioFROLinz Möglichkeiten zum Mitmachen: ‣ selbst eine Radiosendung machen (lernen) ‣ leistbare Radioworkshops und Radioausbildungen ‣ Mitglied des Redaktionsteams des Infomagazins FROzine des Kultur- und Bildungskanals oder Freundeskreis werden. Werde Radio FRO-Freund*in! Radio FRO Newsletter abbonieren
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Folge vom 26.03.2026vor sonnenaufgangwas passiert in dieser blauen stunde, bevor die sonne den tag beginnt?
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Folge vom 26.03.2026Beziehung zwischen Mensch und KIDas Robopsychology Lab in der JKU Linz beschäftigt sich mit Mensch-Ki Beziehungen und untersucht die psychologischen Auswirkungen von KI. Menschen, die sich besonders einsam fühlen, schreiben Robotern und ChatBots mehr menschliche Emotionen zu, als solche, die angeben, ein gutes soziales Umfeld zu haben. Die Leiterin des Robopsychology Labs, Martina Mara, spricht im Interview darüber, dass es normal sei, dass wir Objekten menschliche Züge zuschreiben. Dieses Phänomen, Antropomorphisierung genannt, würde vor allem bei Chatbots wie ChatGPT gut funktionieren. Sie geben Antworten aufgrund von gesammelten Trainingsdaten wie Chats, Foreneinträge und sonstige im Internet auffindbare Inhalten. Das lässt sie besonders menschlich wirken und geben uns genau die Antworten, die wir hören möchten. Das kann auch gefährlich werden, falls man sich nur mehr auf KI verlässt und Kontakt mit dem Umfeld einschränkt. Besonders die Menschen lassen sich beeinflussen, die wenig Wissen über die Arbeitsweise von Künstlicher Intelligenz haben. In Bildungseinrichtungen werden Kompetenzen dahingehend schon vermittelt, oder wird zumindest mit dem Fach Digitale Grundbildung immer weiter ausgebaut. Bei Erwachsenen ist es da schon schwieriger, diese mit dem nötigen Wissen auszustatten. Mara fände es eine gute Idee, wenn KI in Unterhaltungsformaten, wie zum Beispiel in der Fernsehsendung „Der Bergdoktor“, thematisiert würde. So könne eine breite Masse erreicht werden, die möglicherweise KI am Smartphone zwar verwendet, aber die Inhalte und Antworten nicht einordnen können. Ein Projekt des Labs, Songs About AI, knüpft genau hier an. Es wurde mit verschiedenen Künstler*innen Lieder komponiert, die verschiedene Aspekte von KI aufgreifen und das in unterschiedlichen Stilen. Mehr zum Projekt findet man hier. Headerbild: Airam Dato-on @pexels
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Folge vom 25.03.2026Die Revolution frisst ihre Kinder!Am 19.03 wurde im Rahmen von FERNSICHT der Film „Die Revolution frisst ihre Kinder“ gezeigt. In dieser Sendung hören Sie Ausschnitte aus dem Filmgespräch das nach der Vorstellung statt gefunden hat. Die Revolution frisst ihre Kinder! Jan-Christoph Gockel Burkina Faso, Österreich 2020 73 min „Eine Grazer Theatergruppe reist nach Burkina Faso, um dort ein Puppentheater über die Französische Revolution aufzuführen. In Ouagadougou angekommen, wird der Plan aber schnell verworfen und die Gruppe tritt stattdessen mit einer Marionettenversion des burkinischen Revolutionärs Thomas Sankara auf. Als kurz darauf laute Proteste auf den Straßen der Hauptstadt aufflammen, glaubt die Regisseurin der Gruppe, ihr Theater habe die Revolution angestoßen. Im Stil einer Mockumentary gelingt dem Regisseur Jan-Christoph Gockel eine Aufarbeitung der Geschichte Burkina Fasos, ein Plädoyer für kulturelles Brücken-Bauen und eine anklagende Satire auf europäische (Kunst)-Egos und Neokolonialismus.“ Beitragstext der diagonale 2020 Die Menschenrechtsaktivistin Irène Hochauer-Kpoda spricht im Filmgespräch über den Film und die Revolution und Unruhen in Burkina Faso. Sie spricht an, wie wichtig gemeinsames Lernen und Reflektieren ist, und wie stark der koloniale Blick auf Afrika nachwievor verankert ist. Irène Hochauer-Kpoda ist in der Abteilung VIDC Global Dialogue Veranstaltungsmanagerin und zuständig für die Abwicklung von Konferenzen, Podiumsdiskussionen und Workshops. Sie war Radio-TV Moderatorin und Redakteurin bei Radio Afrika TV. Von 2009 bis 2025 war sie Obfrau und Gründerin des Verein BARKA BARKA, einer Hilfsorganisation für Foroteon in Burkina Faso. Von 2018 bis 2023 fungierte sie als Sonderbeauftragte der Burkinabè Diaspora in Österreich, Ungarn, Kroatien, Slowakei, Slowenien, Serbien, Tschechische Republik. Seit 2019 ist sie Integrationsbotschafterin bei Zusammen: Österreich. Sie ist seit 2017 Initiatorin und Veranstalterin des Mini Fespaco de Vienne, eines panafrikanischen Filmfestivals in Wien.
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Folge vom 24.03.2026Rostrot das Pflaster und RadioastronomieDas heutige FROzine widmet sich den Aufständen im Februar 1934, sowie der Radioastronomie. Lesung: Arbeiter*innen Aufstand 1934 Das Bündnis 12.Februar organisiert regelmäßig unterschiedlichste Veranstaltungen zum österreichischen Widerstand. Das Bündnis beschäftigt sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit den Ereignissen des Februars 1934. Neben politischer und aktivistischer Arbeit wird auch versucht, den Widerstand gegen den Austrofaschismus wissenschaftlich aufzuarbeiten. Einer der diesjährigen Veranstaltungen war eine Lesung, bei denen die Darstellung des Arbeiter*innenaufstands im Februar 1934, in der deutschsprachigen Literatur, im Mittelpunkt stand. In der Sendung hören Sie zwei Gedichte, eines von Kurt Tucholsky: „Oh du mein Österreich“ und das zweite von Erich Weinert: „Wiener Blut“. Beide gelesen von Robert Reinagl. Des Weiteren hören Sie Paul Ferstl, der einen Ausschnitt aus seinem Roman „Rostrot“ liest, der 2028 erscheinen wird. Radioastronomie – Hören wir das Universum? Im zweiten Teil der Sendung hören Sie ein Interview mit Anahí Caldú Primo. Sie ist Astrophysikerin und arbeitet am Institut für Astrophysik der Universität Wien im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und Wissenschaftskommunikation. Sie hielt, bereits im Dezember, einen Vortrag mit dem Titel: Radioastronomie – Hören wir das Universum?, welcher auf dem YouTube Kanal des Instituts verfügbar ist. Zusätzlich zu ihrem Vortrag sprach Anahí Caldú Primo mit uns nochmals darüber, was Radioastronomie eigentlich ist, wie ihr Alltag als Astronomin aussieht, und sie beantwortet die Frage, ob wir das Universum tatsächlich hören können. Am Mikrophon ist Anneta Trimis.