Kultur & GesellschaftRegionales
Radio FRO 105,0 Folgen
Freier Rundfunk Oberösterreich GmbH Kirchengasse 4 A-4040 Linz Radio FRO sendet 24 Stunden täglich auf der Frequenz 105.0 Mhz im Raum Linz und Umgebung und auf der Frequenz 102.4 MHz im Gebiet Urfahr West/Eferdinger Becken. Im Liwest- und im WAG-Kabel sind wir zu hören auf 95.6 Mhz und im Internet unter http://www.fro.at/livestream Radio FRO folgen auf... ‣ www.facebook.com/RadioFRO ‣ www.instagram.com/radiofro ‣ www.twitter.com/RadioFRO ‣ www.youtube.com/RadioFROLinz Möglichkeiten zum Mitmachen: ‣ selbst eine Radiosendung machen (lernen) ‣ leistbare Radioworkshops und Radioausbildungen ‣ Mitglied des Redaktionsteams des Infomagazins FROzine des Kultur- und Bildungskanals oder Freundeskreis werden. Werde Radio FRO-Freund*in! Radio FRO Newsletter abbonieren
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Folge vom 19.07.2026Weltempfänger: Recht auf NahrungDas Recht auf Nahrung – ein Blick nach Südostasien Im Rahmen des Einsatzes für das Menschenrecht auf Nahrung arbeitet FIAN seit einiger Zeit auch eng mit Partner*innen in einigen Ländern Südostasiens zusammen. In dieser Sendung berichten Radio LoraMuc von einer indigenen Gemeinde im Nordosten Kambodschas, deren Land durch eine Kautschukplantage bedroht ist. Seit mehr als zehn Jahren kämpft die Gemeinde im gegen den Verlust ihres Landes an. Wälder werden gerodet, Felder zerstört und Gemeindemitglieder kriminalisiert. Insa Heinke, Südostasien-Referentin von FIAN, und Geschäftsführer Philipp Mimkes waren im Februar vor Ort. LoraMuc hat mit Insa Heinke über die Situation gesprochen. In Indonesien plant der deutsche Zementkonzern Heidelberg Materials AG den Bau einer Kalksteinmine und eines Zementwerks im Kendeng-Gebirge auf Zentraljava. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, mit der Planung einer Kalksteinmine und eines Zementwerks Menschenrechte zu missachten und gegen das Lieferkettensorgfaltspflichtgesetz zu verstoßen. Die Umsetzung dieser Pläne würde das empfindliche Ökosystem und die komplexen Wasserläufe des Gebirges massiv beeinträchtigen. FIAN begleitet und unterstützt die Bürger*innenbewegung der Anwohnenden seit einigen Jahren. FIAN setzt sich gemeinsam in einem internationalen Netzwerk mit weiteren Partnerorganisationen dafür ein, dass die Projektplanung gestoppt wird. Beitrag zum Nachhören Hoffnung in hoffnungslosen Zeiten 30 Jahre politisches Engagement, dennoch nicht resigniert. Während viele junge Menschen sagen: „Es bringt doch sowieso nichts“, stellt Olli eine andere Frage: Wie bleiben wir handlungsfähig, wenn die Krisen immer größer werden? Warum entstehen Hoffnung und Zuversicht nicht durch Abwarten, sondern durch gemeinsames Handeln? Warum können gerade Stadtteilarbeit und konkrete Solidarität mehr verändern, als viele glauben? Darüber sprach Radio Dreyeckland mit Olli, aus Hagen. Sie ist diplomierte Sozialarbeiterin und ist seit Jugendtagen politisch aktiv. Gespräch zum Nachhören Die Milchindustrie in Deutschland Deutschland ist der größte Produzent von Milch in Europa. Ungefähr 3,5 Millionen Kühe produzieren hierzulande insgesamt mehr als 30 Milliarden Liter Milch im Jahr. Radio Corax hat mit Friedrich Mülln vom Tierschutzverein Soko Tierschutz gesprochen. Es geht unter anderem um die Künstliche Besamung der Tiere, die gesundheitlichen Probleme durch die unnatürlich hohe Milchproduktion und die Anbindehaltung. Gespräch zum Nachhören Moderation: Nora Niemetz CC-BY Musik: Ronald Kah, thougths
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Folge vom 19.07.202619.07.2026-Radio PoloniaNiedziela z akcentem czerwieni-Lato z radiem Polonia z nuta wspomnien-prowadzenie Janusz Usewicz
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Folge vom 18.07.2026Migrationsgeschichten im SportVon Spanien, über Deutschland nach Österreich: Wie sein Traum Fußball-Profi zu werden den Spanier Isa Drammeh nach Wels führte. Beruf Fußballer: „Es beginnt Zuhause“ Dass er Fußballprofi werden wollte, war Isa Drammeh schon als Kind klar. Später erkannte er, wie hart der Weg dorthin sein kann. Abbringen ließ er sich dennoch nicht. Drammeh wuchs in Santa Coloma de Farners auf, einer Stadt in Katalonien. Mit vier Jahren begann er Fußball zu spielen. Als Jugendlicher spielte in der U16 und U18. Seine Suche nach der passenden Chance, um seinen Berufstraum zu erfüllen, und mehrere Vereinswechsel führten ihn quer durch Spanien, nach Deutschland und schließlich nach Österreich. Zunächst spielte der heute 23-Jährige eine Saison beim SV Horn in Niederösterreich. Seit wenigen Wochen ist er neuer Stürmer beim Fußballclub Hertha Wels in der 2. Liga. Seine Familiengeschichte ist ebenso international wie sein beruflicher Weg: Isa Drammehs Eltern kommen aus Guinea in Westafrika. Sie waren nach Spanien migriert, um die Familie zu unterstützen. Mehr erzählt er in Folge 44 des Podcasts „Gekommen, um zu bleiben. Diaspora im Gespräch„. Das Gespräch fand auf Englisch statt. Zum Interview „Zuhause in der Welt der Bewegung“ Heimat war für Ebrahim Popalzai nie ein Begriff. Er ist im Iran geboren und aufgewachsen. Im Herkunftsland seiner Eltern, Afghanistan, ist er nie gewesen. Auch im Iran fühlte er sich nicht „zuhause“, denn als afghanischer Flüchtling war er verschiedenen Formen der Diskriminierung ausgeliefert und grundlegende Rechte blieben verwehrt. So durfte er als Kind nicht die Schule besuchen und ging stattdessen arbeiten. Mit acht Jahren begann er Kung Fu To’a zu trainieren, eine Form der Kampfkunst, die im Iran entwickelt wurde. „Beim Training hat Herkunft keine Rolle gespielt“, erzählt Ebrahim Popalzai. „Dort habe ich mich immer wohl gefühlt.“ Im Jahr 2015 kam er als „unbegleiteter minderjähriger Flüchtling“ nach Österreich. Im Podcast erzählt er unter anderem, wie schwer es war, sich ohne Familie auf den Weg zu machen und was er aus der Philosophie von Kung Fu To’a für sein Leben gelernt hat. Kampfkunst und Bewegung spielen auch in Österreich eine große Rolle für Popalzai: Bei der Kampfsport-WM 2019 in Bregenz wurde er Weltmeister. Außerdem studierte er Tanz an der Bruckneruniversität Linz. (WH v. 21.4.2021)
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Folge vom 16.07.2026Zeichen und Wunder. Der neue Spielplan 2026/27Bereits im Frühsommer fand die Jahrespressekonferenz zum Spielplan 2026/27 am Landestheater Linz statt. Radio FRO war vor Ort im Musiktheater, wo das Motto: Zeichen und Wunder vorgestellt wurde. Zeichen und Wunder – in Zeiten, wo die Krise der Normalzustand geworden ist. In allem vermuten oder lesen wir Zeichen eines bevorstehenden Geschehens, sei es gut oder böse und immer neue Botschaften oder Zeichen, deren Deutung uns nicht gelingt, lässt auf das eine oder andere Wunder hoffen. Unglaubliche Zeiten. Mit der Kunst setzt das Landestheater Linz jedenfalls ein Zeichen, das uns durch die Kunst womöglich die Wirklichkeit besser verstehen lässt. Eröffnet wurde die Pressekonferenz von Landeshauptmann Thomas Stelzer, Geschäftsführer Thomas Königstorfer, Chefdirigent Markus Poschner und Intendant Hermann Schneider, der auch gleich einen Verweis auf eine der großen Aufführungen im neuen Spielplan machte: Lohengrin von Wagner – die Oper feiert am 10. Oktober Premiere: Als der junge Gottfried eines Tages verschwindet, ist es ausgerechnet seine Schwester Elsa, die beschuldigt wird, ihn getötet zu haben. Da niemand an ihre Unschuld glaubt, sieht sie sich mit dem Schlimmsten konfrontiert, als wie aus dem Nichts ein geheimnisvoller Retter erscheint, um für sie einzustehen. Aber dieser namenlose Fremde nutzt das Machtvakuum einer verunsicherten Gesellschaft, um sich selbst zum Quell einer neuen Ordnung zu machen, die nicht infrage gestellt werden kann. Im Schatten der strahlenden Bewunderung für den Helden vergeht die Menschlichkeit, vor allem Elsa gegenüber. So steht Richard Wagners monumentale Oper Lohengrin an der Schwelle zum wagnertypischen Musikdrama und entwickelt in ihrem dichten Netz aus Emotion, Politik und Mysterium einen atemlosen Sog. Die fragile Balance zwischen der aufgeladenen Geschichte des Werks und seiner fast märchenhaften Ausgangssituation macht einen großen Reiz des Lohengrin aus. Damit betraut wird für die Linzer Neuinszenierung Regisseur Michael Schulz, der bereits mit Elektra sein Gespür für Ambivalenzen unter Beweis gestellt hat. Zudem gibt es mit der Neuen Spielzeit zahlreiche Neuerungen am Landestheater: Der große Saal im Musiktheater wurde optimiert und es gibt zahlreiche neue Abonnements, über die sich die Besucher:innen des Landestheaters, das für sie Passende auswählen können, etwa zwischen Premieren-Abos, Glanzstücke Abo, Great Voice Abo, Fixtag-Abos, Brass-Abo, Familien-Abos uvm. Geschäftsführer Thomas Königstorfer hat die anwesenden Mitarbeiter:innen des Landestheaters besonders hervorgehoben und freut sich auf die neue Spielzeit unter noch besseren Bedingungen. In der Sendung zum Neuen Spielplan 2026/27 zu hören sind: Intendant Hermann Schneider, Landeshauptmann Thomas Stelzer, Geschäftsführer Thomas Königstorfer, Chefdirigent Markus Poschner und die Theatermacher:innen Nele Neitzke, Regie & Leitung Junges Theater, David Bösch, Regie & Leitung Schauspiel sowie Dramaturg Christoph Blitt, die uns Einblicke in neue Produktionen gewähren. SPIELZEIT 2026/27