Kultur & GesellschaftRegionales
Radio FRO 105,0 Folgen
Freier Rundfunk Oberösterreich GmbH Kirchengasse 4 A-4040 Linz Radio FRO sendet 24 Stunden täglich auf der Frequenz 105.0 Mhz im Raum Linz und Umgebung und auf der Frequenz 102.4 MHz im Gebiet Urfahr West/Eferdinger Becken. Im Liwest- und im WAG-Kabel sind wir zu hören auf 95.6 Mhz und im Internet unter http://www.fro.at/livestream Radio FRO folgen auf... ‣ www.facebook.com/RadioFRO ‣ www.instagram.com/radiofro ‣ www.twitter.com/RadioFRO ‣ www.youtube.com/RadioFROLinz Möglichkeiten zum Mitmachen: ‣ selbst eine Radiosendung machen (lernen) ‣ leistbare Radioworkshops und Radioausbildungen ‣ Mitglied des Redaktionsteams des Infomagazins FROzine des Kultur- und Bildungskanals oder Freundeskreis werden. Werde Radio FRO-Freund*in! Radio FRO Newsletter abbonieren
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Folge vom 07.09.2026Stwst84x12 Haunted: ProduktionstagebuchDokumentation der Vorbereitungen zu Stwst84x12 Haunted. Zu hören sind Tanja, Ralf und Jan – sie sprechen über die Problematik des Begriffs „Festival“, die Überlegungen hinter Stwst84 und werden auch bei den konkreten Planungen belauscht.
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Folge vom 07.09.2026Stwst84x12 Haunted: Texte aus der Versorgerin #151Texte aus der Versorgerin #151 mit Bezug zu Stwst84x12 Haunted: https://versorgerin.stwst.at/nummer/151
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Folge vom 07.09.2026Stwst84x12 Haunted: Der Tankstellenraub — Die Akte revisitedEs passiert wieder: die Akte ist zurück! Mit der Akte fing alles an: Deutsche Staatsbürger, die bloß ihre Notdurft verrichten wollen, rationalisieren ihre Anwesenheit an Tatorten, die Ermittler*innen dazu veranlassen, die jungen Männer mit den verübten Verbrechen zu verknüpfen, mit dem Erledigungszwang menschlicher Grundbedürfnisse. Entscheiden, wer lügt und wer die Wahrheit sagt, tut wie immer: das Gericht. Der Tankstellenraub – Die Akte revisited klopft ab, ob der Ort der ursprünglichen Geschichte — Niederösterreich — zwangsläufig notwendig ist, damit Geschichten stattfinden. Credits: Sprechende (Die Ur-Akte): Tommy: Alexander Maria Wolf Gaby: Nina Völsch Coach: Carolina Walker Libelle: Siska Leckband Eine männliche Person: Ralf Petersen Erzähler: Frithjof Rave Titel: Fanny Holzer Sprechende („Revisited“): DIE ERMITTLERIN: Saskia Behrmann Tankstellenmitarbeiterin: Christopher Ramm DER MUTMASSLICHE TÄTER: Arno Sudermann DAS FUNKGERÄT: Johann Voigt DIE RICHTERIN: Ralf Petersen Text: Petersen & Voigt
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Folge vom 07.09.2026Werner Schlager: Europas letzter WeltmeisterEr ist der letzte Nicht-Chinese, der im Jahr 2003 (!) Weltmeister im Tischtennis geworden ist: Werner Schlager. Der Niederösterreicher ist zu Gast in der neuesten Episode unseres Sport-Podcasts „Das magische Dreieck“. Wir schreiben das Jahr 2003, Paris, Frankreich. „Werner Schlager ist Weltmeister“ – diesen Satz brüllt ORF-Kommentator ins Mikrofon, als der Niederösterreicher im Finale den Südkoreaner Joo Sae-hyuk bezwungen hatte. Ein Meilenstein in einem Sport, der in den Jahrzehnten danach vor allem von Sportlern und Sportlerinnen aus China dominiert werden sollte. Doch die Geschichte von Werner Schlager beginnt früher. In Wiener Neustadt, Ende der 1970er Jahre, wo der kleine Werner erste Kontakte zur Tischtennisplatte hatte. Der Vater war ausschlaggebend – beschäftigt bei der Eisenbahn, in der Freizeit tischtennisbegeistert. Allzu untalentiert stellt sich Werner nicht an, als Allround Wiener Neustadt zur ersten Vereinsstation der Tischtennisfamilie Schlager wird. Die HTL „hat ihm nicht so getaugt“, wie Schlager heute erzählen wird. Das Bundesheer wird danach zum Sprungbrett für den späteren „Jahrhundertsportler“ im österreichischen Tischtennis. Erstmals professionelle Strukturen, erstmals die Möglichkeit der finanziellen Absicherung. Erfolgreich ist Schlager bereits vor seinem WM-Titel, klarerweise. Nicht nur im Einzel, sondern auch im Doppel mit Langzeitpartner Karl Jindrak sorgt er für Aufsehen. 2003 ist danach österreichische Sportgeschichte geworden. Noch 2008 nimmt er an den olympischen Spielen teil – eine Medaille ist ihm aber verwehrt geblieben. 2013 zieht er sich aus dem aktiven Sport zurück. Auch nach der Karriere war Schlager aktiv – mit der Werner Schlager Academy in Schwechat wurde ein Tischtennis-Zentrum von internationalem Format ins Leben gerufen. 2016 wurde die Halle geschlossen, die Umstände beschäftigten Gerichte im Nachgang jahrelang. Schlager wurde rechtskräftig von allen Vorwürfen freigesprochen. Ob Strukturen immer Spitzensport ermöglichen? Vielleicht nicht immer, wie Schlager meint. Trainerausbildung, Finanzierung, der Übergang von Nachwuchs zum Profisport, nicht zuletzt Infrastruktur. Es ist nicht immer einfach für talentierte Sportbegeisterte. Auch der Sport selbst, so Schlager, entwickelt sich nicht immer zum Positiven, etwa im Regelwerk. Chinesische Dominanz wird es für Werner Schlager aber länger noch geben, wie er uns im ausführlichen Gespräch bei „Das magische Dreieck“ verraten hat. Viel Spaß beim Hören!