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Freier Rundfunk Oberösterreich GmbH Kirchengasse 4 A-4040 Linz Radio FRO sendet 24 Stunden täglich auf der Frequenz 105.0 Mhz im Raum Linz und Umgebung und auf der Frequenz 102.4 MHz im Gebiet Urfahr West/Eferdinger Becken. Im Liwest- und im WAG-Kabel sind wir zu hören auf 95.6 Mhz und im Internet unter http://www.fro.at/livestream Radio FRO folgen auf... ‣ www.facebook.com/RadioFRO ‣ www.instagram.com/radiofro ‣ www.twitter.com/RadioFRO ‣ www.youtube.com/RadioFROLinz Möglichkeiten zum Mitmachen: ‣ selbst eine Radiosendung machen (lernen) ‣ leistbare Radioworkshops und Radioausbildungen ‣ Mitglied des Redaktionsteams des Infomagazins FROzine des Kultur- und Bildungskanals oder Freundeskreis werden. Werde Radio FRO-Freund*in! Radio FRO Newsletter abbonieren
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Folge vom 30.04.2026Versorgung von Menschen mit MEEine Podiumsdiskussion darüber, wie in Zukunft die Versorgung von Menschen mit ME (Mylagische Enzephalomyelitis) und anderen PAIS (Postakutes Infektionssyndrom) in Österreich verbessert werden kann. Am 16. April fand im Van Swieten Saal der Medizinischen Universität Wien das Vernetzungstreffen „Pflege & Soziales: Versorgung von Menschen mit PAIS und ME/CFS“ statt. PAIS steht für Postakutes Infektionssyndrom. Darunter versteht man Krankheiten, die oft nach akuten Viruserkrankungen auftreten. Long Covid oder ME/CFS das steht für Myalgische Enzephalomyelitis sind solche PAIS. ME ist eine schwere Multisystemerkrankung, Symptome sind unter anderem: Schwindel Nervenschmerzen Schlafstörungen Gelenkschmerzen Herzrasen Konzentrationsstörungen Körperliche oder geistige Anstrengungen können zu einer nachhaltigen gesundheitlichen Verschlechterung führen. Personen, die schwerst betroffen sind, können teilweise nicht mehr kauen und schlucken, müssen künstlich ernährt werden. Sie halten kein Licht und Geräusche aus. Manche können nicht mehr Sprechen, weil es zu anstrengend ist und müssen mit Fingerzeichen kommunizieren. Im Moment gibt es keine Heilung für das Postakute Infektionssyndrom. ME ist seit 1969 medizinisch anerkannt, Forschung zu der Krankheit hat bis jetzt kaum stattgefunden. Menschen sind kaum medizinisch versorgt oder sozial abgesichert. Ausbildung und mobile Versorgung Wie sich die Situation in Zukunft zum Besseren wenden könnte, war Thema beim Vernetzungstreffen. Bei der Podiumsdiskussion ist das Referenzzentrum für postvirale Syndrome vorgestellt worden, das 2027 in Wien eröffnen soll. Fokus war beim Gespräch auch die Wichtigkeit von Telemedizin und mobiler Versorgung. Schwere und schwerstbetroffene Personen mit ME können den Weg zu Ärzt*innen nicht mehr auf sich nehmen. Wichtig sei auch die Ausbildung von medizinischem Personal. Hier herrsche noch zu wenig Wissen bei Ärzt*innen, um die Krankheit flächendeckend diagnostizieren und die Symptome behandeln zu können. sehr wenig Expertise um ME überhaupt diagnostizieren zu können. Wie Medizin und Pflege auf die wachsende Not der Personen reagieren und welche Maßnahmen geplant sind, darüber haben gesprochen: Otto Raffetseder, Projektleiter des Kompetenzzentrums für Postakute Infektionssyndrome Eva Untersmayr-Elsenhuber, Leiterin des Nationalen Referenzzentrums für postvirale Syndrome Kathryn Hoffmann, Leiterin des Nationalen Referenzzentrums für postvirale Syndrome Sabine Pleschberger, Stiftungsprofessur für Primary Care Medicine an der Medizinischen Universität Wien Astrid Pfeffer, Leiterin des Netzwerks für pflegende An- und Zugehörige vom Fonds Soziales Wien Veronika Mosich, Palliativmedizinerin bei Caritas Socialis Moderiert hat Constanze Ertl, ORF. Ressourcen für Betroffene: Long Covid Austria Österreichische Gesellschaft für ME/CFS Verein ChronischKrank
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Folge vom 30.04.2026Hysteria, Was an Empfindsamkeit bleibt, Don’t worry, Sári und Straight CircleIn diesem Beitrag können Sie mehr über die Filme Hysteria, Was an Empfindsamkeit bleibt, Don’t worry, Sári und Straight Cirlce, welche am Crossing Europe Festival laufen, erfahren. Hysteria Im ersten Beitrag hören Sie eine Filmbesprechung von meinen Kolleginnen Anneta Trimis, Raissa Iradukunda und Aylin Yilmaz. Sie haben den Film Hysteria von Mehmed Akif Büyükatalay gesehen. In dem Film steht ein verbrannter Koran im Zentrum, behandelt aber weiters viel mehr Themen, wie Privilegien und Rassismus. Was an Empfindsamkeit bleibt Das dokumentarische Langfilmdebüt der Regisseurin Daniela Magnani Hüller feierte im Forum der Berlinale 2026 seine Premiere. Der Film setzt sich auf eindringliche und zugleich zurückhaltende Weise mit einem versuchten Femizid auseinander, die die Filmemacherin selbst als Jugendliche überlebt hat. Jahre später spricht sie mit Menschen aus dem damaligen Umfeld – eine Ermittlerin, eine Lehrerin, eine Mitschülerin, ein Notarzt, ihr Rechtsbeistand – und fragt nach Erinnerungen, Wahrnehmungen und dem, was geblieben ist. Anna Jungwirth hat mit der Regisseurin Daniela Magnani Hüller über ihren Film gesprochen. Don’t worry, Sári Beim Crossing Europe Filmfestival in der Sektion Competition Documentary läuft heuer ein besonders persönlicher Film: „Don’t Worry, Sári“ (Sári spricht man als „Schahri“ aus). Einige Jahre nach dem Tod ihrer Mutter, die das Familienleben stets mit der Kamera festgehalten hat, beginnt Sári selbst zu filmen – und bringt damit ihren Vater und ihre beiden Brüder wieder ein Stück näher zusammen. Archivmaterial und neue Aufnahmen verschmelzen zu einer eindringlichen Geschichte über Familie, Verlust und psychische Herausforderungen. Meine Kollegin Vera Ecser (‚Etscher) hat mit Regisseurin Sári Haragonics (Schahri ´Haragonitsch) über die Intimität des Films gesprochen, darüber, wie ihre Familie darauf reagiert hat, warum der Titel international anders ist – und wem sie diesen Film besonders empfehlen würde. STRAIGHT CIRCLE Das Spielfilmdebüt von Regisseur Oscar Hudson feierte seine österreich Premiere beim crossing europe filmfestival 2026 in der Kategorie Competition Fiction. In einer stilisierten, präzise komponierten Inszenierung erzählt der Film von zwei gegnerischen Soldaten an einer abgelegenen Wüstengrenze, die durch einen fragilen Waffenstillstand gezwungen sind, sich eine Unterkunft zu teilen – nicht aber ihre Haltung zur Welt. Geprägt von seiner Arbeit im Musikvideo- und Werbefilmbereich entwickelt Hudson eine eigene, rhythmisch klare Handschrift, die ebenso kontrolliert wie verstörend wirkt. Anna Jungwirth hat mit Regisseur Oscar Hudson über seinen Film gesprochen. Das Interview wurde auf englisch geführt.
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Folge vom 30.04.2026Spannende Berufe in Wilhering #3: Fotograf Peter MayrPeter Mayr hat zwei Berufe: Hauptberuflich fotografiert er Menschen und Autos – in seiner Freizeit engagiert er sich als Obmann des Musikvereins Schönering. Im Interview mit Oskar und Louisa erfahren wir viel über seinen Berufsalltag. Als Fotograf hat er viel mit VIPs zu tun, also bekannten und wichtigen Persönlichkeiten. Er hat sowohl den vorherigen als auch den aktuell amtierenden Papst fotografiert, ebenso Musiker wie Bryan Adams. Tagtäglich begleitet er als Pressefotograf den Landeshauptmann von Oberösterreich bei seinen Terminen. Neben der Menschenfotografie hat er sich auf professionelle Automobilfotografie spezialisiert. Er kennt alle Automarken – und sein Lieblingsauto ist Porsche. Eigentlich ist dieser Beruf aus einem Hobby entstanden. Seit 20 Jahren arbeitet er nun in diesem Bereich. Pro Jahr macht er unglaubliche 500.000 bis 600.000 Fotos. Das Bild, auf das er am stolzesten ist, kann er leider nicht zeigen, da der Kunde es nicht erlaubt und das Auto sehr wertvoll ist. Peter Mayr sagt: „Kein Tag ist wie der andere.“ Sein Beruf ermöglicht ihm den Kontakt zu vielen Menschen. Er sieht viel von der Welt und hat mit VIPs aus Musik, Wirtschaft, Politik und Kunst zu tun – all das macht seinen Beruf so spannend und interessant für ihn. Den Schülern gibt er mit: „Man muss mögen, was man macht und sich Ziele setzen“ – und: „Stehen bleiben ist das Schlechteste. Man sollte sich ständig weiterbilden und sein Wissen erneuern.“ „Spannende Berufe in Wilhering – Kinder fragen nach“ ist ein Radioprojekt der 4. Klasse der Volksschule Dörnbach. Begleitet wird es von Klassenlehrerin Petra Kühn-Laimer und der Radiomacherin Sabine Traxler. Musik Jingle: Labogalak, Pop 3 Links: https://www.drehwerk.at/ http://www.mv-schoenering.at/
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Folge vom 30.04.2026Queer durch das Universum 20 – Quer durch den Frühling