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Freier Rundfunk Oberösterreich GmbH Kirchengasse 4 A-4040 Linz Radio FRO sendet 24 Stunden täglich auf der Frequenz 105.0 Mhz im Raum Linz und Umgebung und auf der Frequenz 102.4 MHz im Gebiet Urfahr West/Eferdinger Becken. Im Liwest- und im WAG-Kabel sind wir zu hören auf 95.6 Mhz und im Internet unter http://www.fro.at/livestream Radio FRO folgen auf... ‣ www.facebook.com/RadioFRO ‣ www.instagram.com/radiofro ‣ www.twitter.com/RadioFRO ‣ www.youtube.com/RadioFROLinz Möglichkeiten zum Mitmachen: ‣ selbst eine Radiosendung machen (lernen) ‣ leistbare Radioworkshops und Radioausbildungen ‣ Mitglied des Redaktionsteams des Infomagazins FROzine des Kultur- und Bildungskanals oder Freundeskreis werden. Werde Radio FRO-Freund*in! Radio FRO Newsletter abbonieren
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Folge vom 18.09.2026Ars Electronica Fesztivál magyar szemmelA 2026-os Ars Electronica Fesztiválnak idén is több magyar kiállítója volt. Bondor Gáspár járt a fesztiválon és beszélgetett Nagy Csongor Boldizsárral, Tóth Katinka Klárával és Kiss Sára Lucával a műveikről, fesztiválról, a terveikről, róluk. 2026. szeptember 9-13. közt Linz több mint 1200 művészt, tudóst, fejlesztőt, vállalkozót és aktivistát fogadott 77 országból; az előadások és bemutatók a fesztivál 40 helyszínén zajlottak. Az Ars Electronica Fesztivál jövőre is megrendezésre kerül, 2027. szeptember 8-tól 12-ig. Nagy Csongor Boldizsár: Game of Voyerurism | Kiss Luca Sára: Scroll and Stroll | Tóth Katinka Klára: Ink Soundscapes Az adásunkban továbbá elhangzanak programajánlók és közérdekű információk. Ehhez ajánljuk itt a további kapcsolatokat: Magyar anyanyelvi oktatás – jelentkezés még szeptember 25-ig. Próbaóra Linzben (09.21., 14:30) és Steyrben (09.24., 14:30). Felső-Ausztriai Hétvégi Magyar Óvoda és Iskola – oktatás kéthetente szombatonként Welsben. Mackó Kuckó és welsi Manóház Mesélő könyvtár – szeptember 25-én 15:30-tól, urfahri könyvtár Rácz Zsuzsa – A támogató közösségek ereje – szeptember 25., 19:00 Familienfest im Brucknerfest – szeptember 26., 10-15 óra közt
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Folge vom 17.09.2026Club of Rome Austria/Genderbias am österreichischen Arbeitsmarkt/Kongress der Utopien in QuedlinburgClub of Rome Austria – Interview mit Martin Hoffmann Die Energiewende allein macht noch keine gerechte Zukunft. Im Interview mit Michael Diesenreither erklärt Martin Hoffmann, Generalsekretär vom österreichischen Club of Rome, warum Armutsbekämpfung, weniger Ungleichheit, die Stärkung von Frauen sowie eine Ernährungs- und Energiewende zusammengehören. Anhand einer interaktiven Simulation in der Ausstellung „Power Playground“ zeigt er, wie diese fünf Hebel zusammenwirken – und warum soziale Gerechtigkeit entscheidend dafür ist, Veränderungen gemeinsam voranzubringen. Link zu Club Of Rome Austria https://www.clubofrome.at/ Link zu Earth4All.life https://earth4all.life/ Genderbias und strukturelle Ungleichheit am österreichischen Arbeitsmarkt – Vortrag von Diskurs. Das Wissenschaftsnetz In Sachen pro Kopf BIP und Arbeitsproduktivität befindet sich Österreich im EU-Verglich auf Platz 6 und es hat den niedrigsten Anteil an unfreiwilligen Befristungen – doch was die Teilzeitbeschäftigung, insbesondere bei Frauen, und den Gender Pay Gap angeht, glänzt Österreich weniger. Insbesondere die hohe Teilzeitbeschäftigungsquote bei Frauen ist der ungleichen Verteilung von Care-Arbeit und der geringen Betreuungsquote von Kleinkindern unter drei Jahren geschuldet. Diese Daten gehen aus dem diesjährigen Arbeitsmarktmonitor hervor, welcher von der WIFO im Auftrag der Arbeiterkammer Wien erstellt wurde und die Arbeitsmarktsituation in Österreich mit der im Rest Europas, auf Basis von Eurostat Daten, analysiert und vergleicht. Der Ökonom Helmut Mahringer und die Soziologin Nadja Bergmann präsentierten beim Online Diskurs von Das Wissenschaftsnetz vom 23. Juli 2026, die wissenschaftlichen Ergebnisse, Zahlen und Fakten zum Thema Gender Bias am österreichischen Arbeitsmarkt. #PlatzderRepublik: Kongress der Utopien in Quedlinburg Der Beitrag von Radio Corax aus Halle ist zum Kongress der Utopien am 4. September in Quedlinburg. Der Kongress der Utopien entstand als Antwort auf die Resignation der Menschen, die in Folge zahlreicher nationaler sowie internationaler Krisen eingetreten ist. Doch gerade in Krisenzeiten sei nichts schlimmer und kontraproduktiver als eine lähmende Resignation, schreibt der Kongress auf dessen Website. Der „Kongress der Utopien“ ist eine dreijährige, deutschlandweite Veranstaltungsreihe mit rund 50 Veranstaltungen, die sich mit möglichen Zukunftsmodellen und Utopien beschäftigt. Dabei kommen Perspektiven aus Wissenschaft, Literatur, Kunst, Medien, Politik und Wirtschaft zusammen. Das Programm umfasst unter anderem Vorträge, Lesungen, Podiumsdiskussionen, Filmabende, Workshops und kulturelle Performances. Die Veranstaltungen finden vor Ort, online und hybrid statt. Der „Kongress der Utopien“ soll Zukunft nicht nur diskutieren, sondern gemeinsam, interdisziplinär und möglichst vielen Menschen zugänglich gestalten – sowohl vor Ort als auch digital. Der Beitrag wurde der Website freie-radios.net entnommen und wird in einer gekürzten Fassung wiedergegeben.
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Folge vom 17.09.2026Tanzkollektiv Jajack Movement und Expanded PlayExpanded Play im Salzamt Expanded Play hat eigentlich mit Animationen angefangen, über die Jahre ist immer mehr eine spielerische, interaktive Komponente dazugekommen. Mittlerweile werden Werke von internationalen Hochschüler*innen und Künstler*innen gezeigt, die man als interaktive Medienkunst bezeichnen kann. Jeremiah Diephuis, Professor für Game Design/Media Studies an der Fachhochschule Hagenberg, ist einer der Kurator*innen der Ausstellung. Er erzählt, dass sich viele Arbeiten mit künstlicher Intelligenz beschäftigen und KI auch in den Arbeiten integriert wird. Ein besonderes Merkmal der internationalen Arbeiten ist aber, dass sie interaktiv sind. Man kann Amor spielen, indem man eine überlebensgroße Steinschleuder dazu benutzt, Pärchen mit dem Liebespfeil zu treffen. Man kann Klötzchen dazu benutzen, einer Schattengestalt den Weg freizumachen oder zu versperren. Man kann mit Acrylsteinen Klänge aus New York zusammenstellen, und Musik daraus entwerfen. Viele der Werke haben sich mit der Frage nach Menschlichkeit beschäftigt, wie es auch das Motto des Ars Electronica Festivals, Negotiating Humanity, getan hat. Neben der Ausstellung findet auch immer zeitgleich die Expanded Conference statt. Dort disktuieren Expert*innen Themen rund um Animation und interaktive Kunst. Auch hier wird das Thema KI heiß diskutiert und welchen Platz sie in der Industrie einnehmen soll und darf. Südkoreanisches Tanzkollektiv Jajack Movement im Deep Space Jajack Movements Samsara of Blossom:Resonance verbindet traditionellen koreanischen Tanz mit den technologischen Möglichkeiten der Moderne. Unter der Leitung der Choreographin Kim Yumi und in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Lee Jungin, Künstlername LiLi, verwandelte sich der Deep Space im Ars Electronica Center in einen Raum, der auf die Bewegungen und den Rhythmus der Tänzer:innen reagierte und so neue künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten schaffte. Zuständig für die visuelle Gestaltung des Deep Space war die austro-iranische Media-Künstlerin Razieh Kooshki. Die akustische und musikalische Untermalung der Performance übernahm der ebenfalls iranische und in Linz ansässige Künstler Vahid Qaderi. Inspiration zog die Performance aus unterschiedlichen Quellen der koreanischen Kultur, so zum Beispiel der Handglocke „Mudang“, die traditionell während schamanistischer Rituale Verwendung findet, dem Fächertanz sowie dem Motiv der Aprikosenblüte, die für Glück und Neuanfang steht. Insgesamt beschäftigt sich die Performance mit den Motiven der Vergänglichkeit und Wiedergeburt, worauf auch der Titelbegriff Samsara anspielt. Samsara – das steht im Buddhismus und Hinduismus für den ewigen Kreislauf aus Leben, Tod und Wiedergeburt. Im Interview erklärten Kim Yumi und Lee Jungin die Hintergründe und Bedeutungsebenen der Performance und wie diese mit dem Thema „Negotiating Humanity“ zusammenhängt.
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Folge vom 17.09.2026#Stimmlagen: Hunger.Macht.Profite. – Filmtage zum Recht auf Nahrung | Razzien gegen queere Community in der TürkeiDiese Ausgabe von #Stimmlagen, das Infomagazin der Freien Radios in Österreich, kommt aus der der VON UNTEN-Redaktion bei Radio Helsinki in Graz und widmet sich heute den Filmtagen Hunger.Macht.Profite. und den landesweiten Razzien gegen die LGBTIQ+ Community in der Türkei. Hunger.Macht.Profite. – Filmtage zum Recht auf Nahrung Heuer finden die Filmtage zum Recht auf Nahrung – Hunger.Macht.Profite. – bereits zum 15. Mal statt. Seit der ersten Ausgabe 2006 bringt die Reihe kritische Dokumentarfilme über unser globales Agrar- und Ernährungssystem auf die Kinoleinwände, mit veranstaltet von FIAN Österreich. Wir haben mit Julia Kocher von FIAN gesprochen – über das Grundanliegen der Filmtage und was sich seit der ersten Ausgabe verändert hat, über die Auswahl der heuer vier gezeigten Filme und was sie inhaltlich verbindet, sowie über die Filmgespräche im Anschluss an die Vorführungen, bei denen Impulsgeber:innen mit dem Publikum über Handlungsoptionen diskutieren. Hier findet ihr die Termine für alle Filme in Österreich: Wien Admiral Kino 15.10.2026, 19:00 Uhr – Toxic Harvest Admiral Kino 16.10.2026, 19:00 Uhr – Tevî her tiştî – Trotz alledem Admiral Kino 17.10.2026, 19:00 Uhr – Milch ins Feuer Admiral Kino 18.10.2026, 17:00 Uhr – TiAN – Generation Farmfluencer Niederösterreich Pfarrheim Lanzenkirchen 20.10.2026, 19:00 Uhr – Milch ins Feuer Redbox Mödling 22.10.2026, 19:00 Uhr – Toxic Harvest Schloss Wolkersdorf 22.10.2026, 19:00 Uhr – Milch ins Feuer Stadt-Kino Horn 28.10.2026, 20:00 Uhr – Tevî her tiştî – Trotz alledem Kino im Kesselhaus Krems 29.10.2026, 18:30 Uhr – TiAN – Generation Farmfluencer Steiermark Filmzentrum im Rechbauerkino Graz 20.10.2026, 19:00 Uhr – Toxic Harvest Stieglerhaus in St. Stefan ob Stainz, 21.10.2026, 19:00 Uhr – TiAN – Generation Farmfluencer Kärnten Volkskino Klagenfurt 22.10.2026, 19:30 Uhr – TiAN – Generation Farmfluencer Kulturverein Container 25 in Hattendorf bei Wolfsberg 23.10.2026, 19:00 Uhr – Milch ins Feuer Oberösterreich Kino Kirchdorf 11.11.2026, 19:00 Uhr – TiAN – Generation Farmfluencer Die GIESSEREI Ried im Innkreis 12.11.2026, 19:00 Uhr – Tevî her tiştî – Trotz alledem Lichtspiele Katsdorf 16.11.2026, 19:00 Uhr – TiAN – Generation Farmfluencer Lichtspiele Lenzing 17.11.2026, 19:30 Uhr – Milch ins Feuer Kino Freistadt 24.11.2026, 20:00 Uhr – Toxic Harvest Tirol Theatersaal im Hotel Tipotsch in Stumm 20.11.2026, 20:00 Uhr – TiAN – Generation Farmfluencer Vorarlberg Frauenmuseum 13.11.2026, 19:00 Uhr – Milch ins Feuer Spielboden Dornbirn 25.11.2026, 19:00 Uhr – Toxic Harvest Altes Kino Rankweil 26.11.2026, 19:00 Uhr – TiAN – Generation Farmfluencer Razzien gegen queere Community in der Türkei Queere Menschen in der Türkei stehen aktuell unter massivem Druck: Bei einer Razzia in 15 Provinzen wurden bislang fast 50 Menschen festgenommen – gesucht wird aber nach rund 160 Personen. Die Vorwürfe lauten mutmaßlich auf „Obszönität“ und „Prostitution“. Gleichzeitig werden Webseiten und Social-Media-Accounts von LGBTIQ+ Organisationen gesperrt. Wir haben mit Ipek Yüksek gesprochen. Sie ist bei Lila Solidarität – auf Türkisch Mor Dayanışma – organisiert und war selbst Teil der queer-feministischen Community in der Türkei, bevor sie nach Graz kam. Im Gespräch erzählt sie uns, wie sie Repression, Überwachung und Kriminalisierung gegen LGBTIQ+ Personen in der Türkei erfahren hat, bevor sie das Land verlassen hat, und was sich in den letzten Jahren konkret verändert hat – von Pride-Verboten bis zu wachsender Überwachung und Kriminalisierung. Sie erzählt uns außerdem, was sie über die aktuelle Repressionswelle weiß und wie sie davon erfahren hat, wie die juristische Konstruktion hinter den Vorwürfen einzuordnen ist und was die Sperrung von Webseiten und Accounts für die betroffenen Organisationen und Aktivist:innen vor Ort bedeutet. Sie hat noch direkten Kontakt zu Menschen, die von den Razzien betroffen sind, und berichtet uns, wie es ihnen geht. Zum Schluss sprechen wir darüber, was es jetzt an internationaler Solidarität braucht, was die queere Community hier in Österreich konkret tun kann – und was sich Ipek Yüksek von Politik und Öffentlichkeit in Österreich wünscht, wenn es um die Situation in der Türkei geht.