Sommerblumen bereichern den Gemüsegarten: Pflanzen wie Studentenblumen, Ringelblumen und Sonnenblumen fördern die Bodengesundheit, locken Nützlinge an und schützen das Gemüse vor Schädlingen. Ab April können sie direkt ins Freiland ausgesät werden.
Spezielle Blumen im Gemüsegarten fördern die Bodengesundheit und erhöhen die Biodiversität. Besonders wertvoll sind Studentenblumen, Ringelblumen, Borretsch, Büschelschön und Sonnenblumen. Sie ziehen Nützlinge an, durchwurzeln den Boden und fördern den Ertrag der Gemüsepflanzen.
Sie werden ab April direkt in den Garten gesät:
Studentenblume (Tagetes patula), «Single Gold»: Ihre Wurzeln ziehen parasitäre Fadenwürmer (Nematoden) an und töten sie. So schützt sie die benachbarten Gemüsepflanzen.
Ringelblumen z.B. «Ringula»: Ziehen bestimmte Raubwanzen an, welche auf Jagd nach die gefrässige Spinnmilbe, die Tomatenminiermotte und die Weisse Fliege machen. Sie nutzt diese Pflanze als Nahrungsquelle und für die Eiablage.
Steinkraut (Lobularia maritima) zieht Florfliegen und Schwebfliegen an. Ihre Larven sind Vertilger von Blattläusen. Sie wird an den Beetrand als Einfassungspflanze gesät.
Sonnenblumen (Helianthus annuus): Ihre Blüten ziehen Hummeln an, die wertvolle Bestäuber der Tomatenpflanzen sind und deren Wurzeln den Boden tiefgründig auflockern.
Jungfer im Grünen (Nigella damascena): Wird gänzlich von Schnecken gemieden und kann am Rand des Gartens ausgesät Schneckenbarrieren bilden.
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Folge vom 21.04.2026Nützliche Sommerblumen für den Gemüsegarten
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